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Entwickler Magazin
Kubernetes-Cluster mit wenig Aufwand aufsetzen

Kubernetes auf AWS mit Amazon EKS

Kubernetes ist eine populäre Open-Source-Containermanagementplattform, die es erleichtert, komplexe, containerbasierte Anwendungen zu betreiben. Mit Amazon Elastic Container Service for Kubernetes (Amazon EKS) bietet AWS einen verwalteten Service an, um Kubernetes-Cluster in AWS zu betreiben.

Sascha Möllering


In einem Kubernetes-Cluster befinden sich zwei unterschiedliche Knotentypen: Master-Nodes und Worker Nodes. Die Master-Nodes bilden das Control Plane eines Clusters, das den vollständigen Zustand des Clusters abbildet. Clusterweite Entscheidungen – beispielsweise die Orchestrierung von Containern – werden in diesem Control Plane getroffen, zusätzlich kann auf Cluster-Events reagiert werden. Die Worker Nodes kommunizieren mit den Master-Nodes, und üblicherweise laufen auf diesen die gewünschten Workloads.

Amazon EKS erleichtert die Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung von Container-Workloads mit Hilfe von Kubernetes [1] in AWS. Der Service Amazon EKS betreibt dabei die Kubernetes-Verwaltungsinfrastruktur über mehrere AWS Availability Zones (AZs) hinweg, um einen Single Point of Failure zu verhindern. Amazon EKS ist als Kubernetes-konform zertifiziert, sodass bestehende Tools und Plug-ins von Partnern und der Kubernetes-Community verwendet werden können. Anwendungen, die auf jeder Standard-Kubernetes-Umgebung laufen, sind vollständig kompatibel und können problemlos auf Amazon EKS migriert werden.

Container-Workloads in AWS

Der Einstieg in Amazon EKS ist einfach: Zunächst muss ein Amazon-EKS-Cluster in der AWS Management Console, mit dem AWS CLI oder einem der AWS SDKs erstellt werden. Alternativ kann ein Cluster natürlich auch mit AWS CloudFormation oder HashiCorp Terraform erzeugt werden. Wenn das Control Plane erstellt wurde, müssen dann Worker Nodes (Amazon-EC2-Instanzen in einer Auto Scaling Group) gestartet werden, die sich beim Amazon-EKS-Cluster registrieren. AWS stellt ein CloudFormation-Template zur Verfügung, das die gestarteten Knoten automatisch konfiguriert. Eine sehr intuitive und einfache Alternative – beispielsweise für einfache Tests – besteht in der Verwendung des Open-Source-Werkzeugs eksctl [2] von Weaveworks, das es erlaubt, mit einem einzigen Kommando einen vollständigen EKS-Cluster mit Worker Nodes zu erstellen. Ein Cluster mit mindestens drei, aber höchstens fünf Knoten kann mit folgendem Kommando erstellt werden:

eksctl create cluster --name=my-test-cluster --nodes-min=3 --nodes-max=5 --node-type=c5.large --asg-access

Die Worker Nodes des Clusters sind vom Typ c5.large, und dem Cluster wird über das Flag --asg-access eine AWS-Identity-and-Access-Management-(IAM-)Rolle für die Nutzung des cluster autoscaler [3] hinzugefügt. Wenn der Cluster vollständig erstellt worden ist, können die bevorzugten Kubernetes-Tools (z. B. kubectl) f...

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Kubernetes-Cluster mit wenig Aufwand aufsetzen

Kubernetes auf AWS mit Amazon EKS

Kubernetes ist eine populäre Open-Source-Containermanagementplattform, die es erleichtert, komplexe, containerbasierte Anwendungen zu betreiben. Mit Amazon Elastic Container Service for Kubernetes (Amazon EKS) bietet AWS einen verwalteten Service an, um Kubernetes-Cluster in AWS zu betreiben.

Sascha Möllering


In einem Kubernetes-Cluster befinden sich zwei unterschiedliche Knotentypen: Master-Nodes und Worker Nodes. Die Master-Nodes bilden das Control Plane eines Clusters, das den vollständigen Zustand des Clusters abbildet. Clusterweite Entscheidungen – beispielsweise die Orchestrierung von Containern – werden in diesem Control Plane getroffen, zusätzlich kann auf Cluster-Events reagiert werden. Die Worker Nodes kommunizieren mit den Master-Nodes, und üblicherweise laufen auf diesen die gewünschten Workloads.

Amazon EKS erleichtert die Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung von Container-Workloads mit Hilfe von Kubernetes [1] in AWS. Der Service Amazon EKS betreibt dabei die Kubernetes-Verwaltungsinfrastruktur über mehrere AWS Availability Zones (AZs) hinweg, um einen Single Point of Failure zu verhindern. Amazon EKS ist als Kubernetes-konform zertifiziert, sodass bestehende Tools und Plug-ins von Partnern und der Kubernetes-Community verwendet werden können. Anwendungen, die auf jeder Standard-Kubernetes-Umgebung laufen, sind vollständig kompatibel und können problemlos auf Amazon EKS migriert werden.

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Der Einstieg in Amazon EKS ist einfach: Zunächst muss ein Amazon-EKS-Cluster in der AWS Management Console, mit dem AWS CLI oder einem der AWS SDKs erstellt werden. Alternativ kann ein Cluster natürlich auch mit AWS CloudFormation oder HashiCorp Terraform erzeugt werden. Wenn das Control Plane erstellt wurde, müssen dann Worker Nodes (Amazon-EC2-Instanzen in einer Auto Scaling Group) gestartet werden, die sich beim Amazon-EKS-Cluster registrieren. AWS stellt ein CloudFormation-Template zur Verfügung, das die gestarteten Knoten automatisch konfiguriert. Eine sehr intuitive und einfache Alternative – beispielsweise für einfache Tests – besteht in der Verwendung des Open-Source-Werkzeugs eksctl [2] von Weaveworks, das es erlaubt, mit einem einzigen Kommando einen vollständigen EKS-Cluster mit Worker Nodes zu erstellen. Ein Cluster mit mindestens drei, aber höchstens fünf Knoten kann mit folgendem Kommando erstellt werden:

eksctl create cluster --name=my-test-cluster --nodes-min=3 --nodes-max=5 --node-type=c5.large --asg-access

Die Worker Nodes des Clusters sind vom Typ c5.large, und dem Cluster wird über das Flag --asg-access eine AWS-Identity-and-Access-Management-(IAM-)Rolle für die Nutzung des cluster autoscaler [3] hinzugefügt. Wenn der Cluster vollständig erstellt worden ist, können die bevorzugten Kubernetes-Tools (z. B. kubectl) f...

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