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Entwickler Magazin
Der Weg vom Set-up zur funktionierenden Serverless-Anwendung

Kleiner Scope, große Wirkung!

Eine Serverless Infrastructure bietet eine flexible Ressourcenverwaltung mit einer exakten nutzungsabhängigen Abrechnung. Die Vorteile der Nutzung für Unternehmen liegen damit auf der Hand. Doch wie klappt das Set-up einer funktionierenden Serverless-Anwendung und wie bewährt sich Serverless Computing im praktischen Alltag?

Jonas Schweizer


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und wenn man in Diskussionen über die Unterschiede zwischen etablierten Großunternehmen und Start-ups spricht, dann taucht regelmäßig das Bild von trägen Supertankern und wendigen, kleinen Schnellbooten auf. So weit, so gut. Schaut man sich jedoch die Realität an, sieht man, dass die meisten Start-ups zwar tatsächlich kleine Boote sind, die Frage der Wendigkeit und Schnelligkeit hingegen bleibt zum Teil unbeantwortet. Der echte Wille, möglichst schnell ein erstes Produkt zu launchen, fehlt häufig. Einer der Gründe könnte sein, dass viele junge Unternehmen zwar mit frischen Produkt- und Dienstleistungsideen antreten, dabei aber oft wenig Erfahrung mit der Product Delivery haben, also der schlichten Umsetzung Ihrer vielen Ideen.

Es gibt unzählige Technologien, Tools und Methoden, die einem Start-up zu extremer Schnelligkeit verhelfen. Doch es bedarf harter Arbeit, richtig zu priorisieren, zu selektieren, anzuwenden, zu lernen und das Gelernte im Unternehmen und in den Köpfen zu verankern. In einem Start-up ist das die gemeinsame Aufgabe von Produkt- und Entwicklungsverantwortlichen. Nehmen wir das breit diskutierte Thema Serverless Infrastructure. Die Vorteile liegen auf der Hand, doch wie erreicht man das Ziel, so eine Innovation möglichst zielgerichtet und smart im Unternehmen zu etablieren? Das war und ist auch das Bestreben der Laserhub GmbH, einem vor zwei Jahren in Stuttgart gegründeten Start-up. Wir als Gründer entwickelten eine automatisierte digitale Plattform für das Auftrags- und Bestellmanagement in der Blechbranche. Um mit dieser rasch zu wachsen, schnell auf Trends zu reagieren und neue Features zu integrieren, haben wir uns intensiv mit dem Thema Serverless auseinandergesetzt. Dazu muss man wissen, dass wir bereits nach drei Monaten ein funktionierendes Produkt am Markt etablieren konnten. Inzwischen schauen wir auf eine sehr breite Kundenbasis, auf die wir mächtig stolz sind. Da wir aber weiterhin experimentierfreudig sein möchten – bei höchster Zuverlässigkeit für die bestehenden Kunden – bedarf es eines gewissen Fingerspitzengefühls bei der Auswahl, Konzeption und Umsetzung neuer Technologien. Eins dieser Themen war Serverless und ganz konkret Serverless Framework. Wir sehen darin große Chancen und haben uns das Thema deshalb im Detail angeschaut bzw. direkt umgesetzt.

Fokus auf Mehrwert und Umsetzbarkeit

Mit dem Thema Serverless kann man unzählige Wochen verbringen, denn die Spielwiese ist inzwischen ...

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Der Weg vom Set-up zur funktionierenden Serverless-Anwendung

Kleiner Scope, große Wirkung!

Eine Serverless Infrastructure bietet eine flexible Ressourcenverwaltung mit einer exakten nutzungsabhängigen Abrechnung. Die Vorteile der Nutzung für Unternehmen liegen damit auf der Hand. Doch wie klappt das Set-up einer funktionierenden Serverless-Anwendung und wie bewährt sich Serverless Computing im praktischen Alltag?

Jonas Schweizer


Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und wenn man in Diskussionen über die Unterschiede zwischen etablierten Großunternehmen und Start-ups spricht, dann taucht regelmäßig das Bild von trägen Supertankern und wendigen, kleinen Schnellbooten auf. So weit, so gut. Schaut man sich jedoch die Realität an, sieht man, dass die meisten Start-ups zwar tatsächlich kleine Boote sind, die Frage der Wendigkeit und Schnelligkeit hingegen bleibt zum Teil unbeantwortet. Der echte Wille, möglichst schnell ein erstes Produkt zu launchen, fehlt häufig. Einer der Gründe könnte sein, dass viele junge Unternehmen zwar mit frischen Produkt- und Dienstleistungsideen antreten, dabei aber oft wenig Erfahrung mit der Product Delivery haben, also der schlichten Umsetzung Ihrer vielen Ideen.

Es gibt unzählige Technologien, Tools und Methoden, die einem Start-up zu extremer Schnelligkeit verhelfen. Doch es bedarf harter Arbeit, richtig zu priorisieren, zu selektieren, anzuwenden, zu lernen und das Gelernte im Unternehmen und in den Köpfen zu verankern. In einem Start-up ist das die gemeinsame Aufgabe von Produkt- und Entwicklungsverantwortlichen. Nehmen wir das breit diskutierte Thema Serverless Infrastructure. Die Vorteile liegen auf der Hand, doch wie erreicht man das Ziel, so eine Innovation möglichst zielgerichtet und smart im Unternehmen zu etablieren? Das war und ist auch das Bestreben der Laserhub GmbH, einem vor zwei Jahren in Stuttgart gegründeten Start-up. Wir als Gründer entwickelten eine automatisierte digitale Plattform für das Auftrags- und Bestellmanagement in der Blechbranche. Um mit dieser rasch zu wachsen, schnell auf Trends zu reagieren und neue Features zu integrieren, haben wir uns intensiv mit dem Thema Serverless auseinandergesetzt. Dazu muss man wissen, dass wir bereits nach drei Monaten ein funktionierendes Produkt am Markt etablieren konnten. Inzwischen schauen wir auf eine sehr breite Kundenbasis, auf die wir mächtig stolz sind. Da wir aber weiterhin experimentierfreudig sein möchten – bei höchster Zuverlässigkeit für die bestehenden Kunden – bedarf es eines gewissen Fingerspitzengefühls bei der Auswahl, Konzeption und Umsetzung neuer Technologien. Eins dieser Themen war Serverless und ganz konkret Serverless Framework. Wir sehen darin große Chancen und haben uns das Thema deshalb im Detail angeschaut bzw. direkt umgesetzt.

Fokus auf Mehrwert und Umsetzbarkeit

Mit dem Thema Serverless kann man unzählige Wochen verbringen, denn die Spielwiese ist inzwischen ...

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