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Entwickler Magazin
Docker-Container ohne eigene Server in der Microsoft-Azure-Cloud

Serverless-Container in Azure

Containertechnologie ist ein heißes Thema. Jeder spricht darüber, viele möchten sie einsetzen, erst wenige tun es im größeren Stil. Der Grund für die Zurückhaltung ist meiner Erfahrung nach oft Respekt vor der großen und komplexen Basisinfrastruktur, die man braucht, um eine nennenswerte Anzahl an Containern sicher und hochverfügbar zu betreiben. Muss für den professionellen Einstieg in die Containerwelt erst einmal eine Menge Basiswissen über Registries, Kubernetes und Co. gesammelt werden? Nicht, wenn man sich für Serverless-Containerdienste in der Cloud entscheidet.

Rainer Stropek


Bevor wir uns in die Containerwelt stürzen, ein paar Sätze über Serverless: Das Konzept scheint zu implizieren, dass man keine Server mehr braucht, um seine Software in der Cloud zu betreiben. Natürlich ist das nicht der Fall, irgendwo müssen Server stehen und jemand muss sich um sie kümmern. Der Unterschied von Serverless zu Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) ist, dass die Server für den Benutzer des jeweiligen Clouddiensts noch weiter abstrahiert sind. Man kümmert sich weder um die Installation noch um die Wartung und auch nicht um die Skalierung der Server. Das alles übernimmt der Cloudanbieter.

Dazu kommt ein verändertes Preismodell. Bei IaaS und PaaS bezahlt man, was man reserviert. Im Gegensatz dazu bezahlt man bei Serverless, was man wirklich nutzt (z. B. Speichermenge, CPU-Sekunden). Insofern kann man IaaS und PaaS mit einem Hotel und Serverless mit Strom vergleichen. Das Hotelzimmer muss man reservieren und man bezahlt, auch wenn man nicht darin schläft. Serverless ist wie Strom aus der Steckdose. Man verlässt sich darauf, dass er da ist, wenn man ihn braucht und man bezahlt die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung.

Die Entwicklung von IaaS über PaaS zu Serverless ist in der Microsoft Azure Cloud noch nicht abgeschlossen. Die ersten beiden sind seit Langem verfügbar und robust. Serverless ist vergleichsweise neu. Nicht alle containerbezogenen Serverless-Dienste in Azure sind der Preview-Phase entwachsen, beziehungsweise gibt es noch Einschränkungen bezüglich automatischer Skalierung und nutzungsbasierender Verrechnung. Dieser Artikel konzentriert sich auf die bereits verfügbaren Serverless-Containerangebote und geht auf wichtige Einschränkungen und Integrationsmöglichkeiten ein.

Azure Container Registry (ACR)

Fertige Images sind einer der großen Vorteile der Plattform Docker. Egal ob Betriebssystem, Datenbank oder Webserver, für nahezu jede gängige Serverplattform gibt es Images, die man entweder unverändert nutzen (z. B. Microsoft SQL Server [1]) oder als Basis für eigene Images (z. B. .NET Core Runtime auf Alpine Linux [2]) verwenden kann. Die Firma Docker betreibt eine Public Registry, auf die man über zwei Wege zugreifen kann:

Docker Hub [3]: Hier findet man alle öffentlich zugänglichen Images der Docker Public Registry. Manche Images mit kommerziellen Produkten werden von Docker Vendor Partners wie Microsoft veröffentlicht. Für Open-Source-Projekte gibt es Official Images, die von der jeweiligen Community...

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Docker-Container ohne eigene Server in der Microsoft-Azure-Cloud

Serverless-Container in Azure

Containertechnologie ist ein heißes Thema. Jeder spricht darüber, viele möchten sie einsetzen, erst wenige tun es im größeren Stil. Der Grund für die Zurückhaltung ist meiner Erfahrung nach oft Respekt vor der großen und komplexen Basisinfrastruktur, die man braucht, um eine nennenswerte Anzahl an Containern sicher und hochverfügbar zu betreiben. Muss für den professionellen Einstieg in die Containerwelt erst einmal eine Menge Basiswissen über Registries, Kubernetes und Co. gesammelt werden? Nicht, wenn man sich für Serverless-Containerdienste in der Cloud entscheidet.

Rainer Stropek


Bevor wir uns in die Containerwelt stürzen, ein paar Sätze über Serverless: Das Konzept scheint zu implizieren, dass man keine Server mehr braucht, um seine Software in der Cloud zu betreiben. Natürlich ist das nicht der Fall, irgendwo müssen Server stehen und jemand muss sich um sie kümmern. Der Unterschied von Serverless zu Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) ist, dass die Server für den Benutzer des jeweiligen Clouddiensts noch weiter abstrahiert sind. Man kümmert sich weder um die Installation noch um die Wartung und auch nicht um die Skalierung der Server. Das alles übernimmt der Cloudanbieter.

Dazu kommt ein verändertes Preismodell. Bei IaaS und PaaS bezahlt man, was man reserviert. Im Gegensatz dazu bezahlt man bei Serverless, was man wirklich nutzt (z. B. Speichermenge, CPU-Sekunden). Insofern kann man IaaS und PaaS mit einem Hotel und Serverless mit Strom vergleichen. Das Hotelzimmer muss man reservieren und man bezahlt, auch wenn man nicht darin schläft. Serverless ist wie Strom aus der Steckdose. Man verlässt sich darauf, dass er da ist, wenn man ihn braucht und man bezahlt die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung.

Die Entwicklung von IaaS über PaaS zu Serverless ist in der Microsoft Azure Cloud noch nicht abgeschlossen. Die ersten beiden sind seit Langem verfügbar und robust. Serverless ist vergleichsweise neu. Nicht alle containerbezogenen Serverless-Dienste in Azure sind der Preview-Phase entwachsen, beziehungsweise gibt es noch Einschränkungen bezüglich automatischer Skalierung und nutzungsbasierender Verrechnung. Dieser Artikel konzentriert sich auf die bereits verfügbaren Serverless-Containerangebote und geht auf wichtige Einschränkungen und Integrationsmöglichkeiten ein.

Azure Container Registry (ACR)

Fertige Images sind einer der großen Vorteile der Plattform Docker. Egal ob Betriebssystem, Datenbank oder Webserver, für nahezu jede gängige Serverplattform gibt es Images, die man entweder unverändert nutzen (z. B. Microsoft SQL Server [1]) oder als Basis für eigene Images (z. B. .NET Core Runtime auf Alpine Linux [2]) verwenden kann. Die Firma Docker betreibt eine Public Registry, auf die man über zwei Wege zugreifen kann:

Docker Hub [3]: Hier findet man alle öffentlich zugänglichen Images der Docker Public Registry. Manche Images mit kommerziellen Produkten werden von Docker Vendor Partners wie Microsoft veröffentlicht. Für Open-Source-Projekte gibt es Official Images, die von der jeweiligen Community...

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