Entwickler Magazin - Spezial Vol. 24 - DDD


Preis: 10,00 €

Erhältlich ab:  Mai 2020

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Eberhard Wolff, Carola Lilienthal, Michael Plöd, Elena Bochkor, Manfred Steyer, Peter Thiemann, Michael Sperber, Golo Roden, Thomas Petzinna, Henning Schwentner, Hartmut Schlosser, Heinz Züllighoven, Stefan Hofer, Markus Günther

Liebe Leserin, lieber Leser!

Domain-driven Design (DDD) liegt unter Softwarearchitekten im Trend – und das 17 Jahre nach dem Erscheinen des gleichnamigen Buchs von Eric Evans. Doch warum erlebt DDD gerade jetzt einen Aufschwung? Es hängt mit dem Thema Komplexität zusammen. Die Art, Systeme zu entwickeln, ist im Laufe der Zeit so komplex geworden, dass sich z. B. eine fachlich falsche Aufteilung des Systems später kaum noch beheben lässt. Bei DDD werden komplexe Zusammenhänge mit Hilfe klar abgegrenzter Domänen sauber modelliert. Architektur und die Implementierung orientieren sich dabei konsequent an der Fachlichkeit. Dazu gibt es konkrete Techniken, um gute Softwareentwürfe nicht nur auf der Ebene der Architektur, sondern auch des Designs zu erstellen. Außerdem gibt es Regeln für die Organisation und das Vorgehen. So stellt DDD eine umfangreiche Lösung für die Vereinfachung der Softwareentwicklung dar. DDD ist eine der wenigen Techniken, die klare Prinzipien aufstellen, um zu guten Entwürfen zu kommen – das zeigt unser Autor Eberhard Wolff in seiner grundlegenden Betrachtung über das Vorgehensmodell von Domain-driven Design.

In dieser Ausgabe des Entwickler Magazin Spezial bieten wir Ihnen nicht nur einen leichten Einstieg in die Welt des Domain-driven Designs, sondern zeigen auch eine fortgeschrittene Vorgehensweise für den Entwurf einer funktionalen Softwarearchitektur. Dabei spielt auch taktisches Design, eines der hilfreichen Prinzipien von DDD, eine Rolle. Dr. Carola Lilienthal und Michael Plöd zeigen zunächst, wie man eine Domäne in mehrere Bounded Contexts aufteilt. Dabei erhalten wir statt eines großen, schwer verständlichen und schwer wartbaren Domänenmodells mehrere besser handhabbare Domänen. Henning Schwentner knüpft daran an und zeigt, wie man die einzelnen Domänenmodelle konkret implementieren kann.

Domain-driven Design bietet jedoch nicht nur ein Konzept, um Komplexität zu verringern, sondern auch, um Kommunikation zu verbessern. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Einführung einer ubiquitären, allgemein verwendeten Sprache, die in allen Bereichen der Softwareerstellung verwendet werden kann. Warum eine gemeinsame Sprache bei der Softwareentwicklung so wichtig ist, zeigen Michael Plöd und Elena Bochkor in ihren spannenden Artikeln. Außerdem haben wir in dieser Ausgabe auch einen Blick auf die workshopbasierte Methode Event Storming gerichtet. In diesen interaktiven Workshops mit Fachexperten aus den betroffenen Abteilungen und IT-Spezialisten wird gemeinsam eine Domäne erforscht, um zu verstehen, wie man anschließend die Subsysteme am besten planen kann.

Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt aus den vielfältigen Themen unserer prallgefüllten Sonderausgabe zum Thema Domain-driven Design. Sie werden staunen, wie diese domänengetriebene Vorgehensweise Ihren Projektalltag stetig und ganzheitlich verbessern kann.

Viele spannende Momente beim Lesen wünscht Ihnen

petzinna_thomas_sw.tif_fmt1.jpgThomas Petzinna, Redakteur Entwickler Magazin Spezial

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