Entwickler Magazin - Spezial Vol. 25 - CI/CD


Preis: 9,80

Erhältlich ab:  September 2020

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Ann-Cathrin Klose, Konstantin Diener, Julian Fish, Marco Schulz, Stephan Kaps, Gilad David Mayaan, Bernd Rederlechner, Eberhard Wolff, Florian Beetz, Anja Kammer, Florian Bader, Nico Orschel, Gerd Aschemann, Alexander Trost, Tommy Mühle, Oliver Richter, Jonas Schweizer

Liebe Leserin, lieber Leser!

Java, JavaScript und PHP: Alle drei Programmiersprachen feiern in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Seitdem hat sich viel getan: Vom Monolithen zum Microservice ins Monorepo, vom Wasserfall in die agile Welt und zu DevOps wurden etablierte Konzepte neu gedacht. 25 Jahre wirken in diesem Kontext wie eine enorm lange Zeit und es scheint fast erstaunlich, dass überhaupt ein Stein so lange auf dem anderen blieb.

Manchmal sind es aber selbst in der IT genau diese langen Zeiträume, die zu einem Reifungsprozess führen, der sich zum Trend wandelt. So scheint es mit Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) zu sein. Bereits 1989 fand die Grundidee hinter der kontinuierlichen Integration neuer Codestücke eine erste Erwähnung, 1991 wurde der Begriff mit der Brooch-Methode geprägt und 1997 wurde das Extreme Programming (XP) definiert, das bis heute Einfluss auf die Softwareentwicklung hat und Continuous Integration methodisch etablierte. Die Autoren des XP, Kent Beck und Ron Jeffries, waren 2001 auch an der Formulierung des Agilen Manifests beteiligt, das sogar noch einen Schritt weitergeht und folgendes erstes Prinzip definiert: „Our highest priority is to satisfy the customer through early and continuous delivery of valuable software.“

Continuous Delivery war somit schon damals konzeptuell relevant. 2009 folgte schlussendlich die Definition von DevOps als Methode – und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.

Heute sind CI und CD große Trends in der Softwareentwicklung; die Abkürzung CD ist sogar nicht mehr ganz eindeutig: Neben der Idee des Continuous Delivery gibt es inzwischen auch das Continuous Deployment, bei dem der Code tatsächlich mehrfach am Tag in die Produktion gebracht wird. Das ist weit weg von den ursprünglichen Vorstellungen einer reinen Continuous Integration, die vor mehr als 30 Jahren definiert wurden. Inzwischen sind CI und CD zu einem eigenen Mikrokosmos aus Methoden und Tools geworden und bilden eine Art Königsdisziplin für DevOps-Entwickler. Der Abstand von Entwicklung zu Betrieb wird immer kleiner und doch wird der Code dabei eher besser als schlechter. Ein spannendes Thema.

Das ist Grund genug, diesem Thema eine eigene Ausgabe zu widmen: CI, CD, Jenkins und Docker, Cloud-Technologien und strategische Überlegungen, wie die Arbeit rund herum organisiert werden kann; das alles finden Sie in diesem Entwickler Spezial. Wie immer fokussiert sich die Ausgabe mit dem schwarzen Cover dabei ganz auf ihren Schwerpunkt.

Das reguläre Entwickler Magazin ist geprägt von einer großen Vielfalt von Themen; ab der folgenden Ausgabe, so viel sei schon verraten, kommt sogar eins mehr hinzu. In Zukunft wird eine regelmäßige PHP-Kategorie im Entwickler Magazin ihren Platz finden, die unseren Webtech-Bereich abrundet. Das Entwickler Spezial hingegen verändert sich nicht – es behält das gewohnte und bewährte Konzept der Schwerpunkte bei, die sowohl für Einsteiger als auch für Experten auf dem jeweiligen Gebiet neue Einblicke in einen Trend, eine Themenwelt der IT bieten. Von der Cutting Edge bis in die etablierten IT-Szenen: Viermal im Jahr schauen wir ganz genau hin. So auch dieses Mal mit CI und CD. Von der Erfindung von DevOps bis zu den Automatisierungstrends 2020 reicht die Bandbreite der Themen dieser Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Entwickler Spezial CI/CD!

klose_ann-cathrin_sw.tif_fmt1.jpgAnn-Cathrin Klose, Redakteurin Entwickler Magazin Spezial

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