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Azure DevOps und GitHub - eine gute Kombination für Entwickler

Wie füreinander gemacht?


Open-Source-basierte Softwareentwicklung ist mittlerweile aus dem Entwickleralltag kaum noch wegzudenken, sei es als Konsument oder als Produzent von Open-Source-basierten Projekten. Der Platzhirsch unter den Plattformen für diese Projekte ist mit Abstand GitHub. GitHub ist mittlerweile so etwas wie das Synonym für Open Source und Git. Die Bedeutung und Reichweite der Plattform hat auch Microsoft erkannt und GitHub übernommen. GitHub wird dabei ähnlich wie LinkedIn und Minecraft als eigenständige Tochter weitergeführt.

Gerade im Entwicklerkontext sieht man hier aber einen gewissen Konflikt, stand doch Microsofts hauseigene DevOps-/ALM-Plattform Azure stets im Wettbewerb mit den anderen Plattformen wie GitHub oder GitLab. Nicht nur der Kauf von GitHub war ein klares Bekenntnis in Richtung Open-Source-Kultur, sondern auch die aktive Unterstützung von Open-Source-Projekten durch Azure-DevOps-basierte Services (auch jenseits von Azure DevOps bzw. GitHub). Der aktuelle Artikel sieht seine Schwerpunkte bei den Fragestellungen „Wie kann man gut Open Source auf GitHub machen?“, „Was gibt es dabei zu beachten?“ und „Wie kann man sinnvoll GitHub-basierte Open-Source-Entwicklungen mit einzelnen Azure DevOps Services aufwerten?“.

GitHub und Azure DevOps

Bevor es in etwaige Details geht, gilt es, zunächst Begrifflichkeiten, grobe Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede aus der Vogelperspektive zu klären.

Wie zuvor angemerkt, wird GitHub gern als Synonym für Git als das dezentrale Versionskontrollsystem für Open-Source-Projekte verwendet. Festzuhalten gilt, dass GitHub selbst nicht der Erfinder bzw. Ursprung von Git ist. Seine Ursprünge hat Git in der Linux-Kernelentwicklung, und der Erfinder ist Linus Torvalds. Git selbst kann problemlos auch ohne GitHub oder andere Plattformen genutzt werden. Es ist seit seinem ersten Auftreten als dezentrales Versionskontrollsystem konzipiert worden. Jedes Git Repository (Container für die Artefakte) auf einem Rechner enthält stets die komplette Historie, und Entwickler veröffentlichen ihren Code und andere Dateien in dieses lokale Repository. Anschließend kann der Entwickler seine Änderungen mit anderen Git Repositories abgleichen (Git-Kommandos: Pull, Push, Fetch). Der Austausch dieser Informationen benötigt dabei nicht zwingend eine zentrale Plattform, d. h. ein Abgleich kann über diverse Kommunikationskanäle wie z. B. über einen eigenen Webserver, Windows Fileshare oder auch eine Linux-SSH-Verbindung erfolgen. Das Problem im Inte...

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