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Editorial

Das Web: Unendliche Weiten...


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in Star Trek wird bereits seit mehr als 30 Jahren mit dem PADD (Personal Access Display Device) gearbeitet. Die Geräte erinnern stark an heutige Tablets – und sollen diese sogar inspiriert haben. Damals war das noch Science Fiction, heute sind solche Geräte Teil unseres Alltags. Spannend daran ist aber nicht nur die Geräteart: Auch die Plattformunabhängigkeit bei der Nutzung der PADDs ist eine Idee, die heute aktueller denn je ist. Beobachtet man, wie die Raumschiffbesatzungen mit den kleinen Geräten interagieren, ist der Wechsel auf die großen Konsolensysteme oft nur eine Frage der Bequemlichkeit oder Verfügbarkeit, aber alles ist überall möglich. In den SciFi-Welten kommt dafür ein gemeinsames Betriebssystem auf allen Plattformen zum Einsatz, was einen relevanten Unterschied zur realen Lage in der heutigen Gerätewelt darstellt.

Anwender*innen wünschen sich schon lange, dass der Wechsel zwischen verschiedenen digitalen Endgeräten genau so einfach funktionieren möge wie in Star Trek. Der Markt ist jedoch noch immer fragmentiert. Mac und Windows-PC, iOS und Android – und vor allem von Letzterem eine schier unüberschaubare Vielfalt an Varianten –, damit müssen Entwickler*innen von Cross-Plattform-Apps heute zurechtkommen. Dabei ist die Idee, Code einmal zu schreiben und überall auszuführen, fast so alt wie das PADD in Star Trek. Bereits 1995 formulierte Sun Microsystems den berühmten „Write once, run anywhere“-Slogan (kurz WORA). Seitdem liefern sich Programmierer*innen und Deviceanbieter einen ewigen Wettlauf um die neuesten technologischen Entwicklungen. Hier ein bahnbrechendes API, dort eine neue Geräteklasse – und schon muss neu definiert werden, was WORA eigentlich heißen kann. Das ändert aber nichts daran, dass Nutzer*innen mehr und mehr auf dem Smartphone und Tablet unterwegs sind und erwarten, dass „das Internet“ dort genau so gut funktioniert wie am Desktop, wo wiederum die Installation von Anwendungen eigentlich nicht komplexer sein soll als am Smartphone.

Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, können Entwickler*innen nun natürlich eigenen, bestens optimierten Code für jede Plattform schreiben. Das ist allerdings mit hohem Aufwand verbunden und kostet somit viel Zeit und Geld – und ist daher in der Praxis oft nicht umsetzbar. Die Alternative sind Cross-Plattform-Apps. Diesem Thema hat sich das Entwickler Spezial bereits in Volume 5 gewidmet, damals mit Fokus auf HTML5. Das Thema ist also grundsätzlich nicht neu. ...

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