Entwickler Magazin - Spezial Vol. 3 - Agilität


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  März 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Eberhard Wolff, Thomas Franz, Volker Gruhn, Christoph Ebert, Florian Blumenstein, Aleksandar Tolev, Martin Künkele, Uwe Friedrichsen, Nils Wloka, Markus Ernsten, André Neubauer, Oliver Zeiler, René Schröder, Yves Stalgies, Thomas Lieder, Matthias Naab, Klaus Krogmann, Oliver Hummel, Patrick Daut, Julia Schmidt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit vor vierzehn Jahren das Agile Manifesto ein neues Zeitalter einläutete, ist Agilität eines der zentralen Themen der Softwarebranche. Viele Unternehmen und Teams haben mittlerweile ihre Entwicklungsmethoden modifiziert und auf agile Softwareentwicklung umgestellt. So wie Scrum Wasserfall als Standardprozess abgelöst hat, hat sich auch das Bild des Entwicklers gewandelt. Aus nerdigen Programmierern mit überschaubaren Social Skills sind die digitalen Macher von heute geworden, die mit ihrer Kreativität und Produktivität nicht selten die Richtung in Unternehmen vorgeben.

Doch das Wissen darüber, was agiles Arbeiten und Entwickeln tatsächlich bedeutet, variiert in der Branche zum Teil erheblich. Das verdeutlichte auch ein Gespräch, das ich kürzlich mit einem Softwarearchitekten hatte, der als Consultant regelmäßig Unternehmen bei der Einführung agiler Entwicklungsmethoden berät und unterstützt. Auf meine Frage, welcher Prozentsatz der Unternehmen, die agile Verfahren einsetzen, denn seiner Meinung nach tatsächlich „agil sind“, antwortete er: „Wirklich richtig agil? Vielleicht fünf Prozent.“

Eine ernüchternde Antwort? Mitnichten. Denn Agilität ist definitiv in den Unternehmen angekommen. Doch weil agile Prinzipien keine simplen Schablonen sind, die automatisch eine Effizienzsteigerung herbeiführen, ergeben sich aus ihrer Einführung neue Probleme und Herausforderungen.

An diesem Punkt, diesem geforderten Kulturwandel im Unternehmen, möchten wir mit dieser Ausgabe des Entwickler Magazin Spezials ansetzen. Unsere Autoren ergründen unter anderem, wie sich Firmen in Spannungsfeld von Agilität, Mobilität und Elastizität verändern müssen, wie agile Teams in großen Unternehmen möglichst optimal an gemeinsamen Produkten arbeiten und warum viele Organisationen (jene 95 Prozent) deutlich weniger agil sind, als sie denken.

Danach wenden wir uns der Praxis zu und der Frage, wie modernes agiles Tooling – von Continuous Delivery über Cynefin bis hin zu DevOps – konkret aussieht. Wir beantworten die Frage, wo Agilität überhaupt angebracht ist, werfen einen Blick in den Werkzeugkasten der technischen und nicht technischen agilen Tools, geben Ihnen Tipps zum Aufbau eines Portfolio-Kanban-Boards und erklären, wie man DevOps agil kombiniert. Und weil agile Projektmethoden leider zu oft unreflektiert angewendet werden, thematisieren wir, wie man gescheiterte Projekte aus dem Disorder holt.

Zum Abschluss blicken wir über den Tellerrand, denn Agilität besitzt eine Strahlkraft, die über die IT-Abteilung hinaus wirken und als strategischer Erfolgsfaktor alle Mitarbeiter autonomer und Organisationen als Ganzes erfolgreicher machen kann. Deswegen sollten sich auch gestandene erfolgreiche Unternehmen mit Agilität beschäftigen. Eine Hilfestellung geben unsere Autoren. Sie demonstrieren, welche Fallen beim Umdenken lauern und wie sich eine „Next Generation IT“ aufstellen muss, um konkurrenzfähig zu sein.

Denn Agilität ist mehr als nur ein Prozess – sie beginnt im Kopf und ist ein Kulturwandel in der Zusammenarbeit, der eine flexible Antwort auf die komplexen Anforderungen des Internetzeitalters bietet. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

ebert_christoph_sw.tif_fmt1.jpgChristoph Ebert, Redakteur

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