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Entwickler Magazin
Wie die Zusammenarbeit von Entwicklung und Betrieb den Geschäftserfolg von Unternehmen beflügeln kann

Markteinführung mit DevOps schneller und besser

Der Begriff DevOps ist momentan in aller Munde und erscheint als Zauberformel, um die Verfügbarkeit neuer Applikationen anzutreiben. Eine kurze Time to Market, gepaart mit erstklassiger Qualität sind in der Always-on-Ära Schlüsselfaktoren für den Erfolg von Unternehmen, ganz gleich, ob sie im B2C- oder im B2B-Umfeld agieren. IT-Abteilungen in Unternehmen stehen deshalb vor der Herausforderung, fehlerfrei laufende und kostengünstige Anwendungen möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Der DevOps-Ansatz soll einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten. Was verbirgt sich genau hinter dem Begriff, und wie können Unternehmen von dem Ansatz tatsächlich profitieren? Vier Grundprinzipien helfen bei einer erfolgreichen Implementierung von DevOps im Unternehmen.

Justin Vaughan-Brown


Bereits im März 2011 prognostizierte Gartner, dass sich DevOps bis zur Mitte des Jahrzehnts zur Mainstream-Managementtechnik entwickeln werde [1]. Dabei wird DevOps zunehmend als eine Schlüsselkomponente für die schnelle und effiziente Entwicklung von Software gesehen. Inzwischen scheint die DevOps-Idee in den Unternehmen angekommen zu sein: So stieg der Einsatz der Methode nach einer Umfrage von Puppet Labs („2013 State of DevOps Report“) von 25 Prozent im Jahr 2011 auf 63 Prozent im Jahr 2012 [2].

Dennoch herrscht immer noch viel Unklarheit über die genaue Bedeutung von DevOps und darüber, wie Unternehmen tatsächlich von dem eher strategischen Ansatz profitieren können. Denn für die Umsetzung von DevOps reicht es keinesfalls aus, dass die IT-Abteilung bestimmte Technologien für die Softwareentwicklung implementiert. Zusätzlich müssen Strukturen innerhalb des IT-Betriebs angepasst werden – und hierbei geht es gerade in Deutschland eher konservativ zu.

Was steckt hinter dem Begriff DevOps?

Der Begriff setzt sich aus den Abkürzungen „Dev“ (für Development bzw. Softwareentwicklung) und „Ops“ (für Operations bzw. IT-Betrieb) zusammen. Die Kombination zum gemeinsamen „DevOps“ symbolisiert quasi einen Brückenschlag zwischen Softwareentwicklern und IT-Betrieb – so die Grundidee von DevOps, die die dazugehörige IT-Bewegung inspiriert hat: ein Zusammenrücken der beiden Bereiche Softwareentwicklung und IT-Betrieb.

Die Ursprünge der DevOps-Idee finden sich bereits in den Neunzigerjahren und sind im Zuge agiler Softwareentwicklung wieder verstärkt ins Gespräch gekommen. Damals setzten besonders Start-ups auf DevOps, weil sie über weniger Ressourcen in ihren IT-Abteilungen verfügten. In der heutigen Zeit müssen auch große Unternehmen auf die neuen Anforderungen des Markts reagieren, agiler werden und eine höhere Releasefrequenz erreichen.

Der Durchbruch für die Strategie kam schließlich im letzten Jahrzehnt im Zuge der Finanzkrise – einer Notsituation, die zu neuen Denkansätzen zwang. Prägender Kopf des Begriffs war Patrick Debois [3]. Der IT-Consultant erkannte die Konflikte zwischen Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb und organisierte 2009, angeregt von John Allspaw und Paul Hammond und ihrer bekannten Velocity-Präsentation „10 + Deploys Per Day: Dev & Ops Cooperation at Flickr“, die ersten „DevOps Days“ in Belgien [4]. Im Anschluss an die Veranstaltung twitterte er unter dem Hashtag #dev­ops – und hatte, noch ohne es zu ahnen, einem neuen und wichtigen IT-Trend ein...

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Wie die Zusammenarbeit von Entwicklung und Betrieb den Geschäftserfolg von Unternehmen beflügeln kann

Markteinführung mit DevOps schneller und besser

Der Begriff DevOps ist momentan in aller Munde und erscheint als Zauberformel, um die Verfügbarkeit neuer Applikationen anzutreiben. Eine kurze Time to Market, gepaart mit erstklassiger Qualität sind in der Always-on-Ära Schlüsselfaktoren für den Erfolg von Unternehmen, ganz gleich, ob sie im B2C- oder im B2B-Umfeld agieren. IT-Abteilungen in Unternehmen stehen deshalb vor der Herausforderung, fehlerfrei laufende und kostengünstige Anwendungen möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Der DevOps-Ansatz soll einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten. Was verbirgt sich genau hinter dem Begriff, und wie können Unternehmen von dem Ansatz tatsächlich profitieren? Vier Grundprinzipien helfen bei einer erfolgreichen Implementierung von DevOps im Unternehmen.

Justin Vaughan-Brown


Bereits im März 2011 prognostizierte Gartner, dass sich DevOps bis zur Mitte des Jahrzehnts zur Mainstream-Managementtechnik entwickeln werde [1]. Dabei wird DevOps zunehmend als eine Schlüsselkomponente für die schnelle und effiziente Entwicklung von Software gesehen. Inzwischen scheint die DevOps-Idee in den Unternehmen angekommen zu sein: So stieg der Einsatz der Methode nach einer Umfrage von Puppet Labs („2013 State of DevOps Report“) von 25 Prozent im Jahr 2011 auf 63 Prozent im Jahr 2012 [2].

Dennoch herrscht immer noch viel Unklarheit über die genaue Bedeutung von DevOps und darüber, wie Unternehmen tatsächlich von dem eher strategischen Ansatz profitieren können. Denn für die Umsetzung von DevOps reicht es keinesfalls aus, dass die IT-Abteilung bestimmte Technologien für die Softwareentwicklung implementiert. Zusätzlich müssen Strukturen innerhalb des IT-Betriebs angepasst werden – und hierbei geht es gerade in Deutschland eher konservativ zu.

Was steckt hinter dem Begriff DevOps?

Der Begriff setzt sich aus den Abkürzungen „Dev“ (für Development bzw. Softwareentwicklung) und „Ops“ (für Operations bzw. IT-Betrieb) zusammen. Die Kombination zum gemeinsamen „DevOps“ symbolisiert quasi einen Brückenschlag zwischen Softwareentwicklern und IT-Betrieb – so die Grundidee von DevOps, die die dazugehörige IT-Bewegung inspiriert hat: ein Zusammenrücken der beiden Bereiche Softwareentwicklung und IT-Betrieb.

Die Ursprünge der DevOps-Idee finden sich bereits in den Neunzigerjahren und sind im Zuge agiler Softwareentwicklung wieder verstärkt ins Gespräch gekommen. Damals setzten besonders Start-ups auf DevOps, weil sie über weniger Ressourcen in ihren IT-Abteilungen verfügten. In der heutigen Zeit müssen auch große Unternehmen auf die neuen Anforderungen des Markts reagieren, agiler werden und eine höhere Releasefrequenz erreichen.

Der Durchbruch für die Strategie kam schließlich im letzten Jahrzehnt im Zuge der Finanzkrise – einer Notsituation, die zu neuen Denkansätzen zwang. Prägender Kopf des Begriffs war Patrick Debois [3]. Der IT-Consultant erkannte die Konflikte zwischen Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb und organisierte 2009, angeregt von John Allspaw und Paul Hammond und ihrer bekannten Velocity-Präsentation „10 + Deploys Per Day: Dev & Ops Cooperation at Flickr“, die ersten „DevOps Days“ in Belgien [4]. Im Anschluss an die Veranstaltung twitterte er unter dem Hashtag #dev­ops – und hatte, noch ohne es zu ahnen, einem neuen und wichtigen IT-Trend ein...

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