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Entwickler Magazin
Cross-Plattform-Entwicklung - aber richtig und mit Fundament

Am Anfang war das X

Die Spatzen pfeifen es seit Langem von den Dächern: Endanwender im privaten Leben besitzen in der Regel mehr als ein elektronisches Gerät, mit dem sie arbeiten - oder zumindest Daten sichten und bearbeiten. Windows ist schon lange nur noch eines unter vielen Betriebssystemen. Die Tablets und Smartphones dieser Welt haben zudem mittlerweile auch im Geschäftsumfeld den Siegeszug angetreten. Ein Umstand, dem Softwarehersteller realistisch entgegensehen müssen: Wie kann ich meine Software zukunftssicher machen und für meine Nutzer auf möglichst vielen Devices und Plattformen zur Verfügung stellen?

Christian Weyer


Nicht nur ein Mal in den letzten Jahren sind Softwareentwickler auf mich zugekommen mit Sätzen wie „Mein Chef hat gesagt, er will die Informationen aus unserer Hauptsoftware auch auf dem iPad sehen und bearbeiten können.“ Oder „Unsere Kunden rennen uns die Türen ein, weil sie jetzt mit Smartphones und dem Tablet von unterwegs ihre Anwendungen und Daten nutzen wollen.“ Nur war leider das jeweilige Hauptprodukt der Enterprise- bzw. ISV-Klientel eine rein Windows-basierte Software. Produkte, die seit Jahren etabliert sind und wunderbar funktionieren – auf dem Desktop im Büro. Man muss heute also weg vom reinen Windows und dem Desktop, sich öffnen für die neuen mannigfaltigen Ideen und Anforderungen der Endanwender.

Viele Entwickler wissen nicht, wie sie die schiere Fülle an neuen Plattformen und die damit verbundenen neuen Herausforderungen meistern sollen. Es bedarf neuer, zukunftsträchtiger Ansätze. Webbasierte Technologien rund um HTML5 und JavaScript erscheinen als große Chance, eine nachhaltige Antwort auf die Frage nach echter Cross-Plattform-Fähigkeit zu finden. Cross-Plattform bedeutet jedoch nicht nur mobile Plattformen; allerdings geistert seit einiger Zeit ein Begriff durch die Onlineportale, News-Feeds und Fachzeitschriften, der derartiges suggerieren könnte: Mobile-First.

Mobile-First – oder doch Mobility-First?

Mobile-First bedeutet nicht, dass Software zuerst oder gar ausschließlich auf den Handys und Tablets laufen muss. Eigentlich ist Mobile-First eine irreführende Bezeichnung – Mobility-First würde viel besser passen. Es geht darum, dass wir im alltäglichen Leben unsere Daten und unsere Anwendungen überall nutzen wollen. Wir als Menschen sind mobil. Und erwarten das auch von unserer Software und von den Daten, die damit erstellt und verwaltet werden.

Um einen Mobile-First-Ansatz realisieren zu können, bedarf es gewisser strategischer, architektureller und letztendlich auch technischer Maßnahmen. Eine Ausprägung ist sicherlich die berühmte „App“. Doch was ist eine App überhaupt und ist sie wirklich alles, was wir benötigen?

Apps, Apps, Apps

In der Tat ist die klassische App, wie wir sie seit einigen Jahren bspw. von iOS, Android oder Windows Phone kennen, nicht das Maßgebliche. In einer hoch vernetzten Welt gibt es immer einen oder mehrere Server – bzw. Services – die mit im Spiel sind. Daten kommen, Daten gehen. Und die App ist nur eine bestimmte Ausprägung der Visualisierung und Nutzung dieser Daten und der damit verbundenen Abläufe und Prozes...

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Cross-Plattform-Entwicklung - aber richtig und mit Fundament

Am Anfang war das X

Die Spatzen pfeifen es seit Langem von den Dächern: Endanwender im privaten Leben besitzen in der Regel mehr als ein elektronisches Gerät, mit dem sie arbeiten - oder zumindest Daten sichten und bearbeiten. Windows ist schon lange nur noch eines unter vielen Betriebssystemen. Die Tablets und Smartphones dieser Welt haben zudem mittlerweile auch im Geschäftsumfeld den Siegeszug angetreten. Ein Umstand, dem Softwarehersteller realistisch entgegensehen müssen: Wie kann ich meine Software zukunftssicher machen und für meine Nutzer auf möglichst vielen Devices und Plattformen zur Verfügung stellen?

Christian Weyer


Nicht nur ein Mal in den letzten Jahren sind Softwareentwickler auf mich zugekommen mit Sätzen wie „Mein Chef hat gesagt, er will die Informationen aus unserer Hauptsoftware auch auf dem iPad sehen und bearbeiten können.“ Oder „Unsere Kunden rennen uns die Türen ein, weil sie jetzt mit Smartphones und dem Tablet von unterwegs ihre Anwendungen und Daten nutzen wollen.“ Nur war leider das jeweilige Hauptprodukt der Enterprise- bzw. ISV-Klientel eine rein Windows-basierte Software. Produkte, die seit Jahren etabliert sind und wunderbar funktionieren – auf dem Desktop im Büro. Man muss heute also weg vom reinen Windows und dem Desktop, sich öffnen für die neuen mannigfaltigen Ideen und Anforderungen der Endanwender.

Viele Entwickler wissen nicht, wie sie die schiere Fülle an neuen Plattformen und die damit verbundenen neuen Herausforderungen meistern sollen. Es bedarf neuer, zukunftsträchtiger Ansätze. Webbasierte Technologien rund um HTML5 und JavaScript erscheinen als große Chance, eine nachhaltige Antwort auf die Frage nach echter Cross-Plattform-Fähigkeit zu finden. Cross-Plattform bedeutet jedoch nicht nur mobile Plattformen; allerdings geistert seit einiger Zeit ein Begriff durch die Onlineportale, News-Feeds und Fachzeitschriften, der derartiges suggerieren könnte: Mobile-First.

Mobile-First – oder doch Mobility-First?

Mobile-First bedeutet nicht, dass Software zuerst oder gar ausschließlich auf den Handys und Tablets laufen muss. Eigentlich ist Mobile-First eine irreführende Bezeichnung – Mobility-First würde viel besser passen. Es geht darum, dass wir im alltäglichen Leben unsere Daten und unsere Anwendungen überall nutzen wollen. Wir als Menschen sind mobil. Und erwarten das auch von unserer Software und von den Daten, die damit erstellt und verwaltet werden.

Um einen Mobile-First-Ansatz realisieren zu können, bedarf es gewisser strategischer, architektureller und letztendlich auch technischer Maßnahmen. Eine Ausprägung ist sicherlich die berühmte „App“. Doch was ist eine App überhaupt und ist sie wirklich alles, was wir benötigen?

Apps, Apps, Apps

In der Tat ist die klassische App, wie wir sie seit einigen Jahren bspw. von iOS, Android oder Windows Phone kennen, nicht das Maßgebliche. In einer hoch vernetzten Welt gibt es immer einen oder mehrere Server – bzw. Services – die mit im Spiel sind. Daten kommen, Daten gehen. Und die App ist nur eine bestimmte Ausprägung der Visualisierung und Nutzung dieser Daten und der damit verbundenen Abläufe und Prozes...

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