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Entwickler Magazin
Mobile Apps für App Stores mit Apache Cordova

Cross-Plattform auf Knopfdruck

Mobile Applikationen spielen eine immer größere Rolle. Die Zahl der Geräte, die über eigene Betriebssysteme verfügen und damit in der Lage sind, Applikationen zu starten, steigt unaufhörlich. Angefangen beim Smartphone über den Fernseher bis hin zur Uhr - überall können Applikationen für verschiedene Anwendungsfälle installiert und genutzt werden.

Steffen Jahr


Für die Entwickler von mobilen Apps ergibt sich nun natürlich das Problem, mit wenig Mitteln möglichst viele der verschiedenen Geräte und Betriebssysteme zu bedienen. Eine gute Möglichkeit ist hier der Einsatz von Cross-Plattform-Tools (CPT). Eines dieser Werkzeuge ist Apache Cordova.

Apache Cordova

Apache Cordova ist ein Open-Source-CPT, das von der Apache Software Foundation zur Verfügung gestellt wird. Es wurde erstmals 2009, damals noch unter dem Namen PhoneGap, von der Firma Nitobi vorgestellt. Über einen Verkauf an Adobe wurde es schließlich an die Apache Software Foundation gespendet und konnte so als Open-Source-Produkt etabliert werden. Sowohl die Foundation selbst als auch die Community entwickeln Cordova stetig weiter. Zudem gibt es heute einige neue CPTs, die auf Cordova aufbauen und dieses erweitern. Ein Beispiel hierfür ist das Ionic-Framework (Kasten: „Das Ionic-Framework“).

Cordova ermöglicht es Entwicklern, Applikationen für verschiedene Plattformen auf einer gemeinsamen Basis zu entwickeln (Abb. 1). Für die gemeinsame Basis stehen HTML5, JavaScript und CSS zur Verfügung. Die erzeugten Webanwendungen werden von Cordova in einer WebView ausgeführt, welche wiederum in einer nativen Applikation eingebunden ist.

Abb. 1: Apache-Cordova-Konzept

So kann der Benutzer eine für ihn vertraute App auf seinem Gerät installieren; die Entwickler aber eine Anwendung anbieten, welche nicht für jedes Gerät auf neuer Codebasis entwickelt werden muss. Als Zielplattformen stehen hier neben den bekannten Plattformen wie iOS und Android auch weniger verbreitete Plattformen wie Windows Phone oder Firefox OS zur Auswahl. Üblicherweise funktioniert der Basiscode immer noch im gewöhnlichen Webbrowser – auch auf dem Desktop.

Das Ionic-FrameworkBasierend auf Apache Cordova wurde 2013 das Ionic-Framework vorgestellt. Es erweitert Cordova zum einen um UI-Komponenten (CSS und JavaScript), die bei der Gestaltung von Applikationen helfen. Zum anderen erweitert es das Cordova-CLI um weitere nützliche Befehle. Der Fokus des Ionic-Frameworks liegt auf der Erstellung von Applikationen für Smartphones. Die UI-Komponenten sind auf Tablets nutzbar, jedoch nicht explizit dafür optimiert. War das Ionic-Framework zu Beginn ein reines Framework zur Erstellung von Cross-Plattform-Applikationen, wurde dies nach und nach erweitert. Inzwischen beherbergt das Ökosystem einige weitere Mehrwertdienste, welche den Benutzern zur Verfügung gestellt werden:Push: Push-NotificationsDeploy: Deployme...

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Mobile Apps für App Stores mit Apache Cordova

Cross-Plattform auf Knopfdruck

Mobile Applikationen spielen eine immer größere Rolle. Die Zahl der Geräte, die über eigene Betriebssysteme verfügen und damit in der Lage sind, Applikationen zu starten, steigt unaufhörlich. Angefangen beim Smartphone über den Fernseher bis hin zur Uhr - überall können Applikationen für verschiedene Anwendungsfälle installiert und genutzt werden.

Steffen Jahr


Für die Entwickler von mobilen Apps ergibt sich nun natürlich das Problem, mit wenig Mitteln möglichst viele der verschiedenen Geräte und Betriebssysteme zu bedienen. Eine gute Möglichkeit ist hier der Einsatz von Cross-Plattform-Tools (CPT). Eines dieser Werkzeuge ist Apache Cordova.

Apache Cordova

Apache Cordova ist ein Open-Source-CPT, das von der Apache Software Foundation zur Verfügung gestellt wird. Es wurde erstmals 2009, damals noch unter dem Namen PhoneGap, von der Firma Nitobi vorgestellt. Über einen Verkauf an Adobe wurde es schließlich an die Apache Software Foundation gespendet und konnte so als Open-Source-Produkt etabliert werden. Sowohl die Foundation selbst als auch die Community entwickeln Cordova stetig weiter. Zudem gibt es heute einige neue CPTs, die auf Cordova aufbauen und dieses erweitern. Ein Beispiel hierfür ist das Ionic-Framework (Kasten: „Das Ionic-Framework“).

Cordova ermöglicht es Entwicklern, Applikationen für verschiedene Plattformen auf einer gemeinsamen Basis zu entwickeln (Abb. 1). Für die gemeinsame Basis stehen HTML5, JavaScript und CSS zur Verfügung. Die erzeugten Webanwendungen werden von Cordova in einer WebView ausgeführt, welche wiederum in einer nativen Applikation eingebunden ist.

Abb. 1: Apache-Cordova-Konzept

So kann der Benutzer eine für ihn vertraute App auf seinem Gerät installieren; die Entwickler aber eine Anwendung anbieten, welche nicht für jedes Gerät auf neuer Codebasis entwickelt werden muss. Als Zielplattformen stehen hier neben den bekannten Plattformen wie iOS und Android auch weniger verbreitete Plattformen wie Windows Phone oder Firefox OS zur Auswahl. Üblicherweise funktioniert der Basiscode immer noch im gewöhnlichen Webbrowser – auch auf dem Desktop.

Das Ionic-FrameworkBasierend auf Apache Cordova wurde 2013 das Ionic-Framework vorgestellt. Es erweitert Cordova zum einen um UI-Komponenten (CSS und JavaScript), die bei der Gestaltung von Applikationen helfen. Zum anderen erweitert es das Cordova-CLI um weitere nützliche Befehle. Der Fokus des Ionic-Frameworks liegt auf der Erstellung von Applikationen für Smartphones. Die UI-Komponenten sind auf Tablets nutzbar, jedoch nicht explizit dafür optimiert. War das Ionic-Framework zu Beginn ein reines Framework zur Erstellung von Cross-Plattform-Applikationen, wurde dies nach und nach erweitert. Inzwischen beherbergt das Ökosystem einige weitere Mehrwertdienste, welche den Benutzern zur Verfügung gestellt werden:Push: Push-NotificationsDeploy: Deployme...

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