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Entwickler Magazin
Eventgetriebene Architektur

Bitte flach halten

Bestimmt haben Sie schon einmal von eventgetriebener Architektur gehört. Für das Buzzword-Bingo taugt dieser Begriff schon länger nicht mehr. In der Realität hat man allerdings tagtäglich mit dieser Architekturform zu tun. Gerade im Bereich der Webentwicklung im Browser wird stark auf Events und deren Behandlung gesetzt. Jeder kennt es, und fast jeder macht es, und trotzdem stellt sich die Frage, in welchen Situationen spielt diese Form der Architektur eigentlich ihre Stärken aus, und wann sollten Sie besser auf einen eventgetriebenen Ansatz verzichten? Und worauf müssen Sie achten, wenn Sie sich schließlich für den Einsatz der eventgetriebenen Architektur entschieden haben? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Artikel.

Sebastian Springer


Der Großteil dieses Artikels behandelt die eventgetriebene Architektur im Allgemeinen. Für die konkreten Beispiele kommt JavaScript zum Einsatz, da diese Sprache die eventgetriebene Architektur unterstützt und der Browser als Laufzeitumgebung selbst Elemente dieser Architektur beinhaltet.

Grundlagen der eventgetriebenen Architektur

Ein Event bezeichnet ein Ereignis innerhalb eines Systems beziehungsweise einer Software. Die Gründe, aus denen ein solches Ereignis ausgelöst wurde, können die verschiedensten sein. Ein Ereignis kann sowohl der Tastendruck eines Benutzers sein als auch der Eingang einer Anfrage an einen Webserver. In der eventgetriebenen Entwicklung ist ein Event mehr als nur der reine Hinweis „Hier ist irgend etwas passiert!“. Grundsätzlich ist ein Event nichts anderes als eine Nachricht von einer Komponente an eine andere. An ein Event werden ganz bestimmte Anforderungen gestellt. Das Event benötigt zunächst einen Namen. Außerdem werden neben dem Namen weitere Nutzdaten mit dem Event übermittelt. Ein klassisches Beispiel für ein Event ist ein Klick auf einen Button. Der Name des Events ist in diesem Fall „click“. Die Informationen, die mit diesem Event übermittelt werden, beinhalten unter anderem, auf welches Element geklickt wurde und wo genau dieser Klick erfolgte. Dieses Beispiel zeigt auch einen der häufigsten Anwendungsfälle für Events, nämlich grafische Oberflächen. Jede Interaktion des Nutzers auf einer grafischen Oberfläche löst ein Event aus. Das bedeutet: Jeder Klick mit der Maus beziehungsweise jede Berührung eines Touchscreens ist ein Event. Aber auch jeder Tastendruck löst ein Event aus und bei der Bewegung der Maus wird sogar eine ganze Kaskade von Events gefeuert. Entwickeln Sie eine Webapplikation, die im Browser ausgeführt wird, können Sie mit JavaScript auf jedes dieser Events reagieren.

Auf die Events, die ein System wie beispielsweise der Browser wirft, können Sie über eine Callback-Funktion reagieren. Die JavaScript-Bibliothek jQuery vereinfacht und vereinheitlicht die Bindung von Callback-Funktionen auf Events.

Vor- und Nachteile der eventgetriebenen Architektur

Die eventgetriebene Architektur ist keine Wunderwaffe gegen alle Probleme, sondern hat wie jede andere Architekturform ihre Vor- und Nachteile, die sie für bestimmte Aufgabenstellungen besser geeignet macht als für andere. Die eventgetriebene Architektur kommt sehr häufig im Bereich der Entwicklung grafischer Oberflächen zum Einsatz. Der Grund hierfür ist, dass die...

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Eventgetriebene Architektur

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Bestimmt haben Sie schon einmal von eventgetriebener Architektur gehört. Für das Buzzword-Bingo taugt dieser Begriff schon länger nicht mehr. In der Realität hat man allerdings tagtäglich mit dieser Architekturform zu tun. Gerade im Bereich der Webentwicklung im Browser wird stark auf Events und deren Behandlung gesetzt. Jeder kennt es, und fast jeder macht es, und trotzdem stellt sich die Frage, in welchen Situationen spielt diese Form der Architektur eigentlich ihre Stärken aus, und wann sollten Sie besser auf einen eventgetriebenen Ansatz verzichten? Und worauf müssen Sie achten, wenn Sie sich schließlich für den Einsatz der eventgetriebenen Architektur entschieden haben? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Artikel.

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Der Großteil dieses Artikels behandelt die eventgetriebene Architektur im Allgemeinen. Für die konkreten Beispiele kommt JavaScript zum Einsatz, da diese Sprache die eventgetriebene Architektur unterstützt und der Browser als Laufzeitumgebung selbst Elemente dieser Architektur beinhaltet.

Grundlagen der eventgetriebenen Architektur

Ein Event bezeichnet ein Ereignis innerhalb eines Systems beziehungsweise einer Software. Die Gründe, aus denen ein solches Ereignis ausgelöst wurde, können die verschiedensten sein. Ein Ereignis kann sowohl der Tastendruck eines Benutzers sein als auch der Eingang einer Anfrage an einen Webserver. In der eventgetriebenen Entwicklung ist ein Event mehr als nur der reine Hinweis „Hier ist irgend etwas passiert!“. Grundsätzlich ist ein Event nichts anderes als eine Nachricht von einer Komponente an eine andere. An ein Event werden ganz bestimmte Anforderungen gestellt. Das Event benötigt zunächst einen Namen. Außerdem werden neben dem Namen weitere Nutzdaten mit dem Event übermittelt. Ein klassisches Beispiel für ein Event ist ein Klick auf einen Button. Der Name des Events ist in diesem Fall „click“. Die Informationen, die mit diesem Event übermittelt werden, beinhalten unter anderem, auf welches Element geklickt wurde und wo genau dieser Klick erfolgte. Dieses Beispiel zeigt auch einen der häufigsten Anwendungsfälle für Events, nämlich grafische Oberflächen. Jede Interaktion des Nutzers auf einer grafischen Oberfläche löst ein Event aus. Das bedeutet: Jeder Klick mit der Maus beziehungsweise jede Berührung eines Touchscreens ist ein Event. Aber auch jeder Tastendruck löst ein Event aus und bei der Bewegung der Maus wird sogar eine ganze Kaskade von Events gefeuert. Entwickeln Sie eine Webapplikation, die im Browser ausgeführt wird, können Sie mit JavaScript auf jedes dieser Events reagieren.

Auf die Events, die ein System wie beispielsweise der Browser wirft, können Sie über eine Callback-Funktion reagieren. Die JavaScript-Bibliothek jQuery vereinfacht und vereinheitlicht die Bindung von Callback-Funktionen auf Events.

Vor- und Nachteile der eventgetriebenen Architektur

Die eventgetriebene Architektur ist keine Wunderwaffe gegen alle Probleme, sondern hat wie jede andere Architekturform ihre Vor- und Nachteile, die sie für bestimmte Aufgabenstellungen besser geeignet macht als für andere. Die eventgetriebene Architektur kommt sehr häufig im Bereich der Entwicklung grafischer Oberflächen zum Einsatz. Der Grund hierfür ist, dass die...

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