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Entwickler Magazin
IT und Business erfolgreich transformieren

Das „Transformation Triangle“

In diesem Artikel werden die Kernaspekte des Transformation Triangles vorgestellt. Das Transformation Triangle, entstanden aus persönlichen Erfahrungen der Autoren, Forschung und Analysen sowie Industrie-Best-Practices, hat zum Ziel, die Erfolgsaussichten von digitalen Transformationen in oder von Unternehmen oder Unternehmensteilen zu steigern.

Carsten Sensler, Thomas Grimm


Bedingt durch Veränderungen in den Technologien, in Kundenerwartungen und die damit einhergehenden stetigen Veränderungen verschiedener Märkte ist die digitale Transformation für Unternehmen unausweichlich, um am Markt bestehen zu können. Der Zeitpunkt in den verschiedenen Industriezweigen ist unterschiedlich, aber die Transformation wird kommen.

Um nur ein Beispiel anzufügen, muss man sich im Finanzen-/Versicherungsumfeld umschauen. Klassische Filialen werden durch die so genannten Internetfilialen (Onlinebanking, Online-Insurance) ersetzt, mit der Konsequenz, dass die Systemverfügbarkeit des Anbieters deutlich zunehmen muss, und das nicht nur zur Hauptgeschäftszeit. Die Integration eines zusätzlichen Kanals hat nicht nur Auswirkungen auf die IT, sondern bietet auch die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle in eher klassischen Industrien zu etablieren. Ein weiteres Beispiel kommt aus der Automobilindustrie. Die Verschmelzung von Real-Time-Informationen mit den Fahrassistenzsystemen in den Autos nimmt immer stärker zu. Das „Connected Car“ wird massentauglich und bietet weitere Möglichkeiten neuer Geschäftsmodelle. Mittlerweile können viele Services und Dienste direkt im Auto über ein integriertes Shopsystem von den Kunden gekauft werden. Auch hier wird ein weiterer Absatzkanal erschlossen mit der Konsequenz, dass die Wertschöpfungskette eines Unternehmens sich entsprechend anpassen muss, was in neue bzw. geänderte Geschäftsprozesse mündet und letzten Endes sich auch auf die IT auswirkt. Damit ein Unternehmen sich gegen die Konkurrenz am Markt behaupten kann, muss es sich der Herausforderung der digitalen Transformation stellen.

Transformation bedeutet immer Veränderungen – Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Dimensionen, die wesentlichen sind: People, Processes, Technology und Information (PPTI) [1].

Nach Kotter – Experte für Change-Management – sind weniger als 30 Prozent der Transformationsprojekte als erfolgreich einzustufen [2]. Die Frage, die man sich bei solchen Zahlen direkt stellt, ist: Wieso investieren so viele Unternehmen sehr viel Geld in Vorhaben, deren Erfolgswahrscheinlichkeit weniger als 30 Prozent ist? Würden Sie Ihr Geld investieren, mit einer Gewissheit, dass Sie zu weniger als 30 Prozent Wahrscheinlichkeit Ihren Einsatz zurückbekämen? – Sicherlich nur bedingt. Allerdings werden zum einen die komplexen Transformationsvorhaben in Unternehmen einfach unterschätzt, zum anderen fehlt die Transparenz über den Weg...

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Das „Transformation Triangle“

In diesem Artikel werden die Kernaspekte des Transformation Triangles vorgestellt. Das Transformation Triangle, entstanden aus persönlichen Erfahrungen der Autoren, Forschung und Analysen sowie Industrie-Best-Practices, hat zum Ziel, die Erfolgsaussichten von digitalen Transformationen in oder von Unternehmen oder Unternehmensteilen zu steigern.

Carsten Sensler, Thomas Grimm


Bedingt durch Veränderungen in den Technologien, in Kundenerwartungen und die damit einhergehenden stetigen Veränderungen verschiedener Märkte ist die digitale Transformation für Unternehmen unausweichlich, um am Markt bestehen zu können. Der Zeitpunkt in den verschiedenen Industriezweigen ist unterschiedlich, aber die Transformation wird kommen.

Um nur ein Beispiel anzufügen, muss man sich im Finanzen-/Versicherungsumfeld umschauen. Klassische Filialen werden durch die so genannten Internetfilialen (Onlinebanking, Online-Insurance) ersetzt, mit der Konsequenz, dass die Systemverfügbarkeit des Anbieters deutlich zunehmen muss, und das nicht nur zur Hauptgeschäftszeit. Die Integration eines zusätzlichen Kanals hat nicht nur Auswirkungen auf die IT, sondern bietet auch die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle in eher klassischen Industrien zu etablieren. Ein weiteres Beispiel kommt aus der Automobilindustrie. Die Verschmelzung von Real-Time-Informationen mit den Fahrassistenzsystemen in den Autos nimmt immer stärker zu. Das „Connected Car“ wird massentauglich und bietet weitere Möglichkeiten neuer Geschäftsmodelle. Mittlerweile können viele Services und Dienste direkt im Auto über ein integriertes Shopsystem von den Kunden gekauft werden. Auch hier wird ein weiterer Absatzkanal erschlossen mit der Konsequenz, dass die Wertschöpfungskette eines Unternehmens sich entsprechend anpassen muss, was in neue bzw. geänderte Geschäftsprozesse mündet und letzten Endes sich auch auf die IT auswirkt. Damit ein Unternehmen sich gegen die Konkurrenz am Markt behaupten kann, muss es sich der Herausforderung der digitalen Transformation stellen.

Transformation bedeutet immer Veränderungen – Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Dimensionen, die wesentlichen sind: People, Processes, Technology und Information (PPTI) [1].

Nach Kotter – Experte für Change-Management – sind weniger als 30 Prozent der Transformationsprojekte als erfolgreich einzustufen [2]. Die Frage, die man sich bei solchen Zahlen direkt stellt, ist: Wieso investieren so viele Unternehmen sehr viel Geld in Vorhaben, deren Erfolgswahrscheinlichkeit weniger als 30 Prozent ist? Würden Sie Ihr Geld investieren, mit einer Gewissheit, dass Sie zu weniger als 30 Prozent Wahrscheinlichkeit Ihren Einsatz zurückbekämen? – Sicherlich nur bedingt. Allerdings werden zum einen die komplexen Transformationsvorhaben in Unternehmen einfach unterschätzt, zum anderen fehlt die Transparenz über den Weg...

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