Entwickler Magazin - Spezial Vol. 8 - DevOps


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Mai 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Christian Uhl, Rainer Stropek, Matthias Bohlen, Stefan Toth, Sascha Möllering, Peter Roßbach, Sabine Bernecker-Bendixen, Andreas Golze, Peter Roßbach, Tam Hanna, Tom Wießeckel, Dehla Sokenou, Andreas Böhm, Peter Roßbach, Rainer Stropek, Mario Loriedo

Liebe Devs, liebe Ops,

es scheint, als wäre es so weit, als würde zusammenwachsen, was zusammengehört: Die Bereiche Entwicklung und Operations, die so sehr voneinander abhängen, verschmelzen zu einer Einheit, die ganz im Sinn der Agilität schnell und flexibel auf alle nur denkbaren Anforderungen (re)agieren kann. Durch die nicht mehr vorhandenen – oder zumindest auf ein Minimum reduzierten – Gräben zwischen den Abteilungen können Geschäftsziele zielgerichtet vorangetrieben und es kann unkompliziert auf Anfragen der Fachabteilungen reagiert werden.

Die Welt der IT hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert und sich dabei angeschickt, mit dem Tempo, das durch die Technologie und die Ziele des Unternehmens vorgegeben wird, Schritt zu halten. Die allem zugrunde liegende Methodologie wurde neu ausgerichtet, das Qualitätsbewusstsein verbessert, die bereichsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt und der Stellenwert der IT neu überdacht. All diese Neuerungen sorgen dafür, dass wir besser funktionieren und schneller zum gewünschten Erfolg kommen können. Sie sorgen aber auch dafür, dass wir flexibel werden und die Bereitschaft zeigen müssen, uns neuen Situationen und Voraussetzungen ohne die uns allen irgendwie eigene Ablehnungshaltung zu stellen. Vorbei die Zeiten der Behäbigkeit, in denen wir Dinge so machen, wie wir sie schon immer gemacht haben – weil es sich ja bewährt hat. Vorbei auch die Zeiten, in denen man jede neue Verantwortung per se erst einmal abgelehnt hat, weil man ohnehin schon genug zu tun hat und die Verantwortung nicht tragen möchte. Das Sperren gegen den Fortschritt kann sich niemand mehr leisten, gerade die am wenigsten, die den Job nicht erst seit gestern machen. Schnee von gestern schmilzt und ist vergessen, oder er wird festgetreten und damit zu einem Problem.

Natürlich bedeutet das nicht, dass man blind alles ohne zu hinterfragen akzeptieren muss, was auf den Tisch kommt. Oft gilt es, die Situation genau abzuwägen, zu sehen, ob die Bereitschaft aller Beteiligten stimmt, das Fundament keine Risse hat und ob das komplette Unternehmen in der Lage ist, die Änderung in der Kultur zu tragen. Was in diesem Fall nicht weniger bedeutet, als die IT als gleichberechtigten Partner auf Augenhöhe zu akzeptieren. Denn nur wenn das Umfeld abgestimmt ist, kann eine ansonsten noch so sinnvolle Änderung Früchte tragen.

Die DevOps-Bewegung ist ein sehr mächtiger Teil der Evolution der IT und eine der wenigen, die es sogar in beachtlicher Zeit aus den Niederungen des Buzzword-Bingos herausgeschafft hat. Um eine Umgebung der Akzeptanz für diese nicht mehr ganz neue Bewegung zu schaffen, liegt es auch an Entwicklern und Operations, die Vorzüge zu kommunizieren. Also reden Sie, überzeugen Sie. Es wird sich für alle Beteiligten lohnen.

wiesseckel_thomas_sw.tif_fmt1.jpgTom Wießeckel, Redakteur

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