Entwickler Magazin - Spezial Vol. 9 - Microservices


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  September 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Eberhard Wolff, Vitali Fichtner, Alexander Schwartz, Sebastian Springer, Simon Kölsch, Stefan Toth, Stefan Zörner, Thomas Franz, Jörg Müller, Oliver Wehrens, Lars Gentsch, Michael Plöd, Ulf Fildebrandt, Carsten Pelka, Michael Schäfer, Rafael Kansy, Mark Lubkowitz, Niko Köbler

Warum überhaupt Microservices? Für mich waren ­Microservices von Anfang an einfach eine Antwort auf die konkreten Herausforderungen in den Projekten und haben beispielsweise Continuous Delivery entscheidend erleichtert.

Mittlerweile sind Microservices zu dem großen Hype bei den Softwarearchitekturen geworden. Ein Hype führt oft zu Misstrauen, denn zu oft ist uns eine neue einfache universelle Lösung versprochen worden, die das Versprechen dann nicht einhalten konnte. Es freut mich daher besonders, dass wir für dieses Heft einige Autoren gewinnen konnten, die schon lange vor dem Hype mit Microservices begonnen haben und uns zeigen, welche Vor- und Nachteile Microservices wirklich haben.

Das entscheidende Mittel gegen Hypes ist solide Architekturarbeit: Bei jeder Architekturentscheidung – auch der für oder gegen Microservices – muss das konkrete Szenario betrachtet und Vorteile, Nachteile und Alternativen gegeneinander abgewogen werden. Nicht nur durch die Berichte aus der Praxis, sondern auch durch die Artikel über die Architekturgrundsätze hilft dieses Heft bei solchen Entscheidungen – damit Microservices nicht nur einfach genutzt werden, „weil man heute Architektur ja so macht.“

Interessanterweise führt die aktuelle Diskussion rund um Microservices dazu, dass endlich grundlegende Fragen der fachlichen Architektur diskutiert werden, beispielsweise Domain-driven Design (DDD). Das stellt die fachliche Modellierung in den Mittelpunkt, die in der Vergangenheit oft zugunsten technischer Fragen vernachlässigt worden ist. Es ist zwar paradox, wenn eine Technologie wie Microservices diesen Umschwung bei den Fachlichkeiten auslöst, aber er war lange überfällig. DDD ist schließlich schon über zehn Jahre alt.

Und natürlich sind Technologien ein weiterer wichtiger Punkt. Kleine Dienste zu entwickeln führt dazu, dass es viel mehr Dienste gibt, die deployt und betrieben werden müssen. Das stellt Infrastrukturtechnologien vor völlig neue Herausforderungen. Gleichzeitig erhöht sich so der Druck, endlich Automatisierungen umzusetzen, die für Continuous Delivery sowieso notwendig und schon lange technisch möglich sind. Das erhöht nicht nur die Produktivität, sondern auch die Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit.

Und natürlich gibt es in praktisch jeder Programmiersprache mittlerweile spezielle Frameworks für die Implementierung von Microservices. Auch mit diesem Bereich beschäftigen wir uns im vorliegenden Heft. Viel Spaß also beim Lesen!

wolff_eberhard_sw.tif_fmt1.jpgEberhard Wolff, Fachbeirat und Fellow, innoQ

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang