Java Magazin - 01.2013 - JavaScript für Java-Entwickler


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Dezember 2012

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Arne Limburg, Lars Röwekamp, Christian Sadilek, Michel Krämer, Tam Hanna, Claudia Fröhling, Norman Maurer, Frank Bruns, Michael Müller, Mirko Schrempp, Diana Kupfer, Stephan Müller, Eberhard Wolff, Christian Eder, Dr. Christian Wende, Dr. Mirko Seifert, Dr. Jendrik Johannes, Horst-Günther Barzik, Adam Giemza, Per Verheyen, Angelika Langer, Klaus Kreft, Daniel Kurka, Christian Kaltepoth, Johannes Fiala, János Vona, Tammo van Lessen, Klaus Bayrhammer, Bernhard Löwenstein, Dominik Obermaier, Philipp Burgmer, Moritz Zimmer, Marek Iwaszkiewicz

Erfolg ist eine Teamsache. Wenn ich mir ansehe, mit welchem IT-Team als technisches Backup Barack Oba­ma vor wenigen Wochen die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat, dann wird mir wieder bewusst, wie wichtig die Themen sind, über die wir hier im Java Magazin immer wieder sprechen: DevOps, Cloud Computing, Open-Source-Community.

Laut einem Artikel auf ars technica (http://ars.to/RS6D31) fuhr Obama eine sehr effiziente und moderne IT-Strategie im US-Wahlkampf: im Gegensatz zu Mitt Romney setzte er nämlich auf „Insourcing“, denn Oba­ma konnte einen hohen Anteil seines Budgets in ein spezialisiertes großes IT-Team investieren, statt diese Abteilung an externe Dienstleister abzugeben. Das Geld dafür war da, weil er stattdessen an Produkten und Services enorm Geld sparen konnte.

People over capital

Das ermöglichten ihm vor allem Open-Source-Tools, die das IT-Team für die Entwicklung einer Cloud-basierten Infrastruktur einsetzte. Das Team bildete außerdem dank „Insourcing“ eine in sich geschlossene Einheit, was wiederum positive Auswirkungen auf die Zusammenarbeit von Entwicklern und Betrieb hatte. Ja, Obama hatte sogar einen „Lead DevOps“, Scott VanDenPlas, der ars technica verriet: „A lesson which we took to heart from 2008 [was that] operational efficiency is an enormous strategic advantage“. Im Gegensatz dazu gab Mitt Romney über 23 Millionen US-Dollar für externe Services aus und outsourcte einen Großteil seiner IT-Operations – 14 Millionen mehr als Obamas Budget.

Aus agiler Sicht ist so ein Wahlkampf ja auch tatsächlich ein einziger großer Sprint: mehr als 18 Monate bleiben kaum Zeit, um das Ziel zu erreichen. Obamas Team hat so gute Ergebnisse erzielt, dass sie wohl einiges ihrer Arbeit in Kürze Open Source veröffentlichen wollen.

Wie bereits erwähnt, war Open Source ein wichtiger Faktor im Wahlkampf: so wurde beispielsweise Ubuntu als Server OS genutzt, Apps wurden in Java, Python, Ruby, PHP und Node.js geschrieben. Die Systemkonfiguration der EC2-Instanzen lief über das Puppet Configuration Management Tool, die Cloud-Deployments über das von Netflix Open Source zur Verfügung gestellte Tool Asgard. Die Liste könnte noch fortgesetzt werden, aber die Idee wird deutlich: Agile Methoden, Cloud-Infrastrukturen und die Open-Source-Community haben dem Obama-Wahlkampf geholfen, effizient zum Ziel zu gelangen.

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Ist denn heut‘ schon Weihnachten

Das sind doch gute Neuigkeiten, mit denen man das Jahr 2012 langsam zu Ende bringen kann. Da Weihnachten nur noch wenige Wochen entfernt ist, haben wir uns in dieser Ausgabe ein paar Besonderheiten einfallen lassen. Zum einen gibt es auf den Seiten 14 und 15 einen kleinen Ausblick auf 2013 – wir haben unsere Autoren gefragt, was ihrer Meinung nach kommendes Jahr im Java-Universum an Bedeutung gewinnen wird und womit sie sich persönlich beschäftigen wollen.

Außerdem haben wir Ihnen in dieser Ausgabe ein kleines Weihnachtsgeschenk beigelegt: Java-Wissen, das nicht nur in die Hosentasche passt, sondern auch unter den Weihnachtsbaum. Der CDI-shortcut von Dirk Weil entstand auf Basis des Buchs Java EE 6, das bei unseren Kollegen von entwickler.press erschienen ist, und will dem Leser die wichtigsten Konzepte der Technologie näher bringen. Wie jeder andere Teil unserer shortcut-Reihe ist CDI normalerweise über den Apple iBookstore oder den Kindle-Shop erwerbbar, dieses Exemplar erhalten Sie allerdings als kleines Weihnachtsgeschenk von uns. Mehr Informationen gibt es auf Seite 68/69.

In diesem Sinne möchten wir uns für Ihre Treue dieses Jahr bedanken – es war ein aufregendes Jahr für die Java-Welt und ich bin mir sicher, dass 2013 nicht weniger spannend weitergehen wird. Wir basteln bereits fleißig an den Themen der Ausgaben 2013 und an der JAX 2013 und freuen uns, Ihnen die vielen Facetten des Java-Ökosystems fundiert und zeitnah aufzubereiten.

Wir sehen uns in 2013!

froehling_claudia_sw_cropped.tif_fmt1.pngClaudia Fröhling, Redakteurin

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