Bücher

Bücher: Jenkins

Michael Müller


In der „kurz & gut“-Reihe erschienen, liegt der Titel als kompaktes Taschenbuch vor. Dennoch schafft es der Autor, alles Wesentliche zu beschreiben. Dabei spricht er den Leser direkt an und erweckt so den Eindruck, auf den Einsatz in der Praxis abzuzielen. Jedoch bleibt er auf einer relativ abstrakten Ebene: Es werden die wesentlichen Funktionen erläutert, ohne ausschweifend konkrete Beispiele aufzuzeigen. So wird es möglich, in einem recht kompakten Buch dem Leser ein breites Spektrum von Jenkins‘ Möglichkeiten und Funktionalität nahe zu bringen. Nicht immer mitreißend, sondern eher sachlich.Zu Beginn geht Behrendt kurz auf die Geschichte von Jenkins bzw. Hudson ein, um sich dann der Einrichtung des Servers zu widmen. Über Projektarten kommt er zum ersten Projekt und dann zum ersten Build. Danach geht es an komplexe Builds mithilfe von Apache Ant. Damit lassen sich komplexe Aufgaben automatisieren. Auf Maven als Alternative geht er in diesem Zusammenhang leider nicht ein; es wird lediglich in den Projektarten und Build-Arten benannt und als nicht besonders mächtig und flexibel bezeichnet. Dazu gibt es sicher ganz andere Meinungen.Dann bespricht Behrendt die Themen Benachrichtigungen, automatisiertes Deployment, Multikonfigurationsprojekte, Plug-ins, verteilte Build-Vorgänge und zu guter Letzt Administration und Wartung. Wenn auch er bei Versionskontrolle von CVS und Subversion spricht, so bringt er zumindest in diesem Bereich auch andere Werkzeuge unter dem Stichwort „New Kids on the Block“ ins Spiel, allen voran Git, aber auch Capistrano. Die meisten Anwender werden Jenkins auf einem Server betreiben. Das reicht in der Regel für einige kleinere bis mittlere Projekte aus – wenn nicht, kann der Server zum Flaschenhals werden. Hier helfen die verteilten Builds. So ergibt sich insgesamt ein etwas gemischter Eindruck: Einige Themen werden nur sehr kurz angerissen, andere ausführlicher behandelt. Auch einige seltener benötigte Features werden besprochen, insgesamt aber ein recht breites Spektrum für ein Taschenbuch. Und so ist das Buch sicherlich sein Geld wert.Mario BehrendtJenkins kurz & gut196 Seiten, 12,90 EuroO‘Reilly, 2012ISBN 978-3-86899-127-7Jenkins kurz & gut196 Seiten, 12,90 EuroO‘Reilly, 2012ISBN 978-3-86899-127-7

Zu Beginn geht Behrendt kurz auf die Geschichte von Jenkins bzw. Hudson ein, um sich dann der Einrichtung des Servers zu widmen. Über Projektarten kommt er zum ersten Projekt und dann zum ersten Build. Danach geht es an komplexe Builds m...

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Bücher: Jenkins

Michael Müller


In der „kurz & gut“-Reihe erschienen, liegt der Titel als kompaktes Taschenbuch vor. Dennoch schafft es der Autor, alles Wesentliche zu beschreiben. Dabei spricht er den Leser direkt an und erweckt so den Eindruck, auf den Einsatz in der Praxis abzuzielen. Jedoch bleibt er auf einer relativ abstrakten Ebene: Es werden die wesentlichen Funktionen erläutert, ohne ausschweifend konkrete Beispiele aufzuzeigen. So wird es möglich, in einem recht kompakten Buch dem Leser ein breites Spektrum von Jenkins‘ Möglichkeiten und Funktionalität nahe zu bringen. Nicht immer mitreißend, sondern eher sachlich.Zu Beginn geht Behrendt kurz auf die Geschichte von Jenkins bzw. Hudson ein, um sich dann der Einrichtung des Servers zu widmen. Über Projektarten kommt er zum ersten Projekt und dann zum ersten Build. Danach geht es an komplexe Builds mithilfe von Apache Ant. Damit lassen sich komplexe Aufgaben automatisieren. Auf Maven als Alternative geht er in diesem Zusammenhang leider nicht ein; es wird lediglich in den Projektarten und Build-Arten benannt und als nicht besonders mächtig und flexibel bezeichnet. Dazu gibt es sicher ganz andere Meinungen.Dann bespricht Behrendt die Themen Benachrichtigungen, automatisiertes Deployment, Multikonfigurationsprojekte, Plug-ins, verteilte Build-Vorgänge und zu guter Letzt Administration und Wartung. Wenn auch er bei Versionskontrolle von CVS und Subversion spricht, so bringt er zumindest in diesem Bereich auch andere Werkzeuge unter dem Stichwort „New Kids on the Block“ ins Spiel, allen voran Git, aber auch Capistrano. Die meisten Anwender werden Jenkins auf einem Server betreiben. Das reicht in der Regel für einige kleinere bis mittlere Projekte aus – wenn nicht, kann der Server zum Flaschenhals werden. Hier helfen die verteilten Builds. So ergibt sich insgesamt ein etwas gemischter Eindruck: Einige Themen werden nur sehr kurz angerissen, andere ausführlicher behandelt. Auch einige seltener benötigte Features werden besprochen, insgesamt aber ein recht breites Spektrum für ein Taschenbuch. Und so ist das Buch sicherlich sein Geld wert.Mario BehrendtJenkins kurz & gut196 Seiten, 12,90 EuroO‘Reilly, 2012ISBN 978-3-86899-127-7Jenkins kurz & gut196 Seiten, 12,90 EuroO‘Reilly, 2012ISBN 978-3-86899-127-7

Zu Beginn geht Behrendt kurz auf die Geschichte von Jenkins bzw. Hudson ein, um sich dann der Einrichtung des Servers zu widmen. Über Projektarten kommt er zum ersten Projekt und dann zum ersten Build. Danach geht es an komplexe Builds m...

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