Mobile HTML5-Anwendungen in Java plattformunabhängig entwickeln

GWT wird mobil


Anwendungen auf mobilen Endgeräten werden immer gefragter. Soll eine Anwendung auf mobilen Endgeräten nutzbar sein, ist meist die erste Frage: nativ oder Web? Die Argumente für und wider die jeweiligen Ansätze hat jeder bereits zur Genüge gehört: Native Anwendungen sind performanter, und man kann auf Telefonfunktionen wie die Kamera zugreifen. Allerdings muss für jede Plattform ein eigenes Entwicklerteam her. Webanwendungen hingegen können plattformübergreifend und damit von einem einzigen Team entwickelt werden. Das Web bietet zudem mehr Zukunftssicherheit. Die Kehrseite: Telefonfunktionen können nicht genutzt werden, und Webanwendungen gelten teilweise als inperformant. Aber: Ist das wirklich noch der aktuelle Stand der Dinge?

Dieser Artikel stellt die aktuellen Entwicklungen dar und zeigt, warum HTML5-Anwendungen weiter an Bedeutung gewinnen werden. Es wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem nativ aussehende und plattformübergreifende Anwendungen in Java erstellt werden können, die nativen Anwendungen in nichts nachstehen. Um die aktuellen Entwicklungen richtig einordnen zu können, wird zunächst auf die Anfänge des Webs und die Ursprünge von App Stores zurückgeblickt.

Anfänge der Apps

Kurz nach dem ersten Release des iOS SDKs im Sommer 2008 hatten bereits viele Nutzer das Maximum von 148 Apps erreicht. Apple stellte schnell fest, dass Nutzer deutlich mehr Apps auf ihren Telefonen haben wollten, und führte das so genannte Folder-Konzept ein. Dadurch wurde die Anzahl der Apps auf ca. 2100 erhöht. Bei solch einer Menge finden Nutzer allerdings nur noch schwer die gewünschte App.

Anfänge des Webs

Yahoo ließ das Web durch Redakteure durchsuchen und Inhalte in einen Katalog eintragen. Dieser Katalog war für Nutzer die Basis der Suche. Google hatte erkannt, dass dieser Ansatz nicht haltbar sein würde, wenn die Anzahl der Webseiten weiterhin so drastisch zunehmen würde, und fand eine Möglichkeit, Inhalte automatisch zu finden und zu bewerten. Durch die Bewertung der Inhalte war es Google möglich, jedem Nutzer gezielt passende Inhalte anzubieten. Durch diese neue Art der Suche setzte Google sich innerhalb kürzester Zeit gegenüber Yahoo durch.

App – Quo vadis?

Der App Store ähnelt dem Yahoo-Katalog: Nutzer müssen Inhalte manuell finden und auswählen, auf ihrem Telefon verwalten und updaten. Ein typisches Beispiel: Wenn man heute in einer fremden Stadt an eine Bushaltestelle kommt und die Abfahrtzeit des nächsten Busses herausbekommen möchte, so muss man zunächst ...

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