Java Magazin - 01.2014 - Spring IO


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Dezember 2013

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Frank Pientka, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Martin Lippert, Tam Hanna, Christian Meder, Bernhard Pflugfelder, Dominik Obermaier, Oliver Heger, Josef Adersberger, Johannes Siedersleben, Johannes Weigend, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Michael Hunger, Dominik Obermaier, Florian Müller, Christian Pohl, Michael Müller, Alexander Klein, Daniel Kaminsky, Konstantin Diener, Kay Glahn, Claudia Fröhling, Diana Kupfer, Hartmut Schlosser, Claudia Fröhling, Sven Kölpin, Florian Pirchner, Oliver Gierke, Eberhard Wolff, Peter Hruschka, Gernot Starke

„Die neue Spring-IO-Plattform ist für uns eine Zukunftsperspektive und hat mit dem klassischen ­Enterprise Java nicht mehr viel zu tun.“ Das erzählt mir Jürgen Höller, als ich ihn vor einigen Wochen auf der W-JAX in München zum Interview traf.

Es sind aufregende Zeiten für die Spring-Welt, denn man hat hart gearbeitet, um gleich mehrere wichtige Releases auf den Weg zu bringen:

  • eine neue Spring-Website

  • eine neue Spring-Plattform

  • das vierte Major-Release des Spring Frameworks

Neues Gewand

Auf der Hauskonferenz SpringOne in Santa Clara ging es los: Die Spring-Website hat ein neues Design spendiert bekommen und wurde auch neu strukturiert, mit vielen Getting Started Guides, die beim Einstieg in die Spring-Welt unterstützen sollen.

„Wir wollen einen völlig neuen Mehrwert mit der neuen Seite produzieren“, so Jürgen Höller. Die Seite soll aber nicht nur schöner aussehen, sie ist auch gleichzeitig die zukünftige Referenzanwendung für Spring 4. Denn die Seite selbst ist eine komplette Spring-Anwendung, aufbauend auf Spring 4 (RC), also State of the Art, wie man so schön sagt. Sobald der Code aufgeräumt und alle Fragen geklärt sind, soll die Seite sogar Open ­Source verfügbar sein. Hier ist natürlich besondere Vorsicht geboten, denn wer den Code kennt, hat theoretisch auch den Schlüssel für Angriffe gegen die Seite in der Hand.

Neuer Stack

Typesafe hat es mit seinem Scala-Stack bestehend aus der Sprache selbst, Akka, Play und weiteren Projekten vorgemacht, und Pivotal zieht jetzt nach: Alle Spring-Projekte werden jetzt unter dem Dach der neuen Spring-IO-Plattform zusammengefasst, mit stärkerem Middleware-Fokus und mit der eingangs zitierten Zukunftsperspektive. Die Plattform soll im ersten Quartal 2014 final sein.

Dabei finden sich im neuen Stack nicht nur die klassischen Spring-Projekte sondern auch ganz neue Familienmitglieder wie Spring XD, Reactor oder Spring Boot. Gerade Letzteres scheint der (heimliche?) Star der ganzen Unternehmung zu sein. Auch hier in unserem Heftschwerpunkt spielt er eine zentrale Rolle.

Neues Major-Release

Last but not least steht das Spring Framework, der Kern des ganzen Spring-Universums, kurz vor dem vierten großen Release seiner Geschichte. In dieser Version geht es nicht um Revolution, sondern um Evolution: „Spring 4 ist ein evolutionärer Schritt, weil es das Spring-3-Programmiermodell hernimmt, und angereichert und verfeinert wird. Spring 4 ist eine konsequente Fortsetzung des Spring-3-Modells“, erklärt Jürgen.

Wahrscheinlich spiegelt sich besonders in Spring 4 die Zukunftsperspektive wider, die für die ganze IT so wichtig ist: Spring 4 unterstützt nämlich unter anderem Technologien, die noch gar nicht verfügbar sind – zum Beispiel Java 8. Jürgen Höller ist sehr enthusiastisch, wenn es um die neuen Sprachfeatures geht: „Was in Java 8 kommt, ist sehr willkommen. Einige der neuen Sprachfeatures sind ein natürlicher Fit für die Spring-Welt. Spring Callbacks und Lambdas passen genau zusammen, haben dieselbe Konvention. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Dinge zu promoten. Man sollte jetzt schon Java 8 für neue Projekte in Betracht ziehen.“

Top Notch also, und es ist ja auch verständlich: Wer sich Gedanken um die Zukunft macht, bleibt wettbewerbsfähig.

„Wir verstehen uns mit dem Spring Framework nicht nur als Laufzeitinfrastruktur, sondern auch als Development-Framework – und Development beginnt immer früher. Das heißt, wir sind stark orientiert an Early Adopters. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit bieten, mit einem stabilen Spring-Framework-Release auch schon die nächste Generation der Technologien einsetzen zu können. Zum Beispiel bei einem länger laufenden Entwicklungsprojekt, das man heute startet. Aus meiner Sicht spricht nix dagegen, schon jetzt auf Technologien wie Spring 4 und Java 8 zu setzen.“

Sie haben Jürgen gehört – ran an die Arbeit! Und viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe.

froehling_claudia_sw_cropped.tif_fmt1.pngClaudia Fröhling, Redakteurin

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