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Was es mit der neuen Plattform auf sich hat

Die Zukunft des Frühlings


Auf der diesjährigen SpringOne-Konferenz in Santa Clara kündigte das Spring-Team die Plattform Spring IO an, einen komplett neuen Ansatz, die Spring-Technologien zu nutzen. Wir werfen einen Blick auf die Plattform und erläutern, was genau dahintersteckt.

Spring ist wohl das populärste und am weitesten verbreitete Framework zur Entwicklung von Unternehmensanwendungen in Java. Eine Vielzahl völlig verschiedener Anwendungstypen wird auf ihm implementiert: Einfache Webapplikationen, anspruchsvolle Serverapplikationen, aber auch Batchprozesse und Software im Bereich der Applikationsintegration gehören zum klassischen Einsatzfeld des Frameworks. Unbestreitbar ist auch der hohe Einfluss in Spezifikationen für Dependency Injection wie in Java EE 5. Auch neuere Spezifikationen wie JTA 2.1 (JSR 907 – @Transactional) und JSR 352 für Batchapplikationen in Java tragen eindeutig die Handschrift der entsprechenden APIs und Module des Spring Frameworks.

Die technischen Anforderungen an Softwaresysteme haben sich in den letzten Jahren allerdings auch stark verändert. Während es vor fünf Jahren vielleicht noch genügte, mit einer relationalen Datenbank zu sprechen und in ihr enthaltene Daten in einer Webansicht anzuzeigen, trifft man heutzutage nicht selten auf eine Kombination aus relationalen und nicht relationalen Datenbanken, der Anforderung zu OAuth-Security, der Integration mit sozialen Netzwerken oder dem Bearbeiten von extrem großen Datenbeständen, zeitkritischen Daten usw. Auch für diese Herausforderungen bietet Spring Unterstützung an.

Schon immer bestand das Spring-Ökosystem aus verschiedenen Modulen, die den Aspekten der unterschiedlichen Applikationstypen Rechnung trugen. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass eine Applikation exakt die Teile von Spring benutzt, die sie benötigt. Umgekehrt sorgt das konsistente Programmiermodel der einzelnen Module dafür, dass die Einarbeitungszeit in einen bisher unbekannten Teil des Ökosystems überschaubar bleibt – sich Entwickler schnell zu Hause fühlen, auch wenn man sich in technisch neues Terrain begibt.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Repository-Abstraktion der Spring Data Module: hat man sich zum Beispiel einmal im Bereich JPA daran gewöhnt, in dieser Herangehensweise Datenzugriff zu implementieren, ist der Umstieg auf einen MongoDB-basierten Datenzugriff mit gleicher Technologie sehr einfach. Es wird Entwicklern also sehr leicht gemacht, einmal erworbenes Wissen in andere Kontexte zu übertragen.

Herausforderungen

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