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Grenzen von VisualVM überwinden

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten


Das Monitoring von CXF-Web-Service-Methoden ist ebenso zeitaufwändig wie unverzichtbar, liefert es doch wichtige Informationen, um Problemen wie Performance- oder Speicherengpässen oder auftretenden Laufzeitfehlern auf den Grund zu gehen und Prozesse zu optimieren. Steht ein Monitoring-Server nicht zur Verfügung, muss eine Alternative gefunden werden. VisualVM ist ein gängiges Tool, über das die entsprechenden Aufrufstatistiken, die über JMX (Java Management Extensions) nach außen zur Verfügung gestellt werden können, abrufbar sind.

Elementarer Bestandteil der Arbeit von Administratoren, respektive Menschen, die operativ mit der Betreuung von Web Services beschäftigt sind, ist das Monitoring. Häufig wird ein immenser Aufwand betrieben, um die Performance und Speicherauslastung der Server sowie die Dienste auf mögliche Laufzeitfehler zu überwachen. So können Unternehmen vor allem bei der Verwendung von Businessanwendungen und darin auftretenden Problemen großen Schaden erleiden. Gerade wenn auf mehreren Servern CXF-Web-Services laufen, die überprüft werden müssen, kann es dauern, bis Verantwortliche sich einen Überblick verschafft haben und möglichen Problemen auf die Spur kommen. Wertvolle Ressourcen, die an anderer Stelle ganz sicher sinnvoller eingesetzt werden könnten.

VisualVM: Das gängige Monitoring-Werkzeug

Ein Tool, das in diesem Bereich häufig bei Entwicklern Verwendung findet, ist VisualVM [1]. Es bietet über das MBeans-Plug-in die Möglichkeit, notwendige Informationen wie number of invocations, min/average/max response time oder number of runtime faults abzurufen. Dabei werden die Web-Service-Methoden allerdings nur einzeln aufgelistet und angezeigt. Ein Nachteil, denn bei einer Vielzahl von Web-Service-Methoden über mehrere Server hinweg lässt sich so nur schwer ein Überblick gewinnen. Abhilfe schafft hier die Programmierung des passenden Plug-ins [2] – Expertise und Erfahrung in diesem Bereich vorausgesetzt.

Mit VisualVM lässt sich die CXF-Aufrufstatistik (Abb. 1), die über JMX [3] zur Verfügung gestellt wird, abfragen, und benötigte Informationen können angezeigt werden. Der Profiler für Java-Applikationen wartet mit einer intuitiven grafischen Oberfläche auf und eignet sich gut, um so genannte Performance-Bottlenecks ausfindig zu machen oder den Speicherbedarf einer Anwendung nachzuvollziehen. So kann beispielsweise für eine Klasse die Anzahl der Instanzen und deren Speicherbedarf oder die Ausführungszeit einer Methode ausfindig gemacht wer...

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