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„Ich kann dir die Tür zeigen. Hindurchgehen musst du selbst.“

Neo4j hands-on


Willkommen zum zweiten Teil der Tutorialserie über Neo4j. In der letzten Ausgabe haben wir allgemein auf das Datenmodell von Graphdatenbanken geschaut und dessen Unterstützung in NoSQL-Graphdatenbanken betrachtet. Wir haben gesehen, welche dieser Ansätze das Leben eines Softwareentwicklers erleichtern, sowie erste Schritte in der Abfragesprache Cypher gemacht. In diesem Teil soll es nun um die konkrete Nutzung von Neo4j gehen.

Wir gehen diesmal die Schritte von der Installation, über einen Überblick über den eingebauten Neo4j-Browser bis zur Erzeugung der ersten Daten in der Datenbank. Datenimport und -export sind wichtig bei der Einführung einer neuen Datenbank. Den nächsten Schritt bildet die programmatische Nutzung des Neo4j-Servers. Wir werden uns die direkte Nutzung des transaktionalen Cypher-HTTP-API zu Gemüte führen und kurz auf einige Treiber für den Neo4j-Server zurückgreifen. Eine minimale Web-App zur Interaktion mit der Graphdatenbank inklusive CRUD-Operationen, Empfehlungsmaschine und sogar Visualisierung werden den Abschluss bilden, die wir dann auf Heroku deployen, und das GrapheneDB-Neo4j-Add-on benutzen.

Installation von Neo4j

Neo4j ist recht einfach zu installieren. Zum Entwickeln lädt man sich die aktuelle Version 2.0.0 von [1] herunter. Auf Windows enthält der Download einen Installer und eine Desktopanwendung, die das Management des Servers erlaubt. Für Mac OS und Linux/Unix kann man alternativ entweder auf Homebrew- bzw. Debian-/RPM-Packages zurückgreifen, oder man lädt sich einfach die Serverdistribution herunter und packt sie an geeigneter Stelle aus. Neo4j 2.0 benötigt Java 7. Der Server der Distribution wird mit <pfad/zu/neo>/bin/neo4j start gestartet und mit <pfad/zu/neo>/bin/neo4j stop angehalten. Falls es unerwartete Probleme bei der Installation geben sollte, kann man schnelle Hilfe auf http://stackoverflow.com/questions/tagged/neo4j oder über die Neo4j Google Group [2] erhalten.

Neo4j-Browser

Wie nach dem Start des Servers angegeben, steht unter http://localhost:7474 der Neo4j-Browser des Neo4j-Servers bereit. Er ist an ein Kommandozeileninterface angelehnt, aber in einem viel schickeren Gewand als z. B. SQL*Plus (Abb. 1).

hunger_abb1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Neo4j-Browser

Initiale Tipps kann man leicht mittels :help, :play intro, :play graphs oder :play cypher erhalten. Im Browser kann man zum einen Cypher-Abfragen ausführen und die Ergebnisse sowohl visuell als auch tabellarisch darstellen. Zum anderen erlaubt er auch die Verwaltung häufig genutzter A...

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