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Schlüsselthemen der W-JAX 2013

Schlüsselthemen der W-JAX 2013


Die IT befindet sich im Wandel. In vielen Branchen genügt es nicht mehr, existierende ­Geschäftsprozesse durch gut gemachte Informationstechnologie nur zu unterstützen. Unternehmen sind vielmehr gefordert, rein digitale Geschäftsmodelle zu implementieren, wie sie idealtypisch von erfolgreichen Start-ups wie Google oder Facebook vorgelebt werden.

Dieser tiefgreifende Transformationsprozess zog sich denn auch wie ein roter Faden durch das Programm der W-JAX 2013, die in vielen Sessions, Workshops und Keynotes aufzeigte, wie sich der Wandel in der IT auf technologischer wie strategischer Ebene bewältigen lässt. Denn so gut wie kein Bereich bleibt hier unberührt – seien es die etablierten Unternehmensprozesse, die sich ob der Anforderung kurzer Time-to-Market-Spannen oft als zu träge erweisen; seien es die liebgewonnenen Enterprise-Server-Technologien, die sich zunehmend mit leichtgewichtigen Browser- bzw. elastischen Cloud-Ansätzen messen müssen; oder die traditionellen Storage-Lösungen, die sich im Lichte der Big-Data-Herausforderung die Performancefrage gefallen lassen müssen; und nicht zuletzt das Internet der Dinge, das dem Bereich Embedded – und damit gerade der Java-Community – völlig neue Horizonte eröffnet.

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IT-Strategien für das 21. Jahrhundert

Gleich die erste Keynote von Jeff Sussna (Ingineering.IT) stimmte die Teilnehmer in den W-JAX-Grundton einer sich verändernden IT-Welt ein. „Wir befinden uns mitten im Übergang von der industriellen zur post-industriellen Ära“, war Sussnas These, die er mit einigen Fakten untermauerte. Lange Jahre führende Unternehmen wie Kodak werden vom Markt verdrängt, Start-ups wie Facebook und Google erwirtschaften Milliardenbeträge, selbst gestandene Branchenriesen wie Microsoft und Apple müssen sich stets neu erfinden, um relevant zu bleiben.

Kurz: Was wir heute sehen, ist, dass Wandel zur Normalität wird und starre Unternehmen, die sich nicht ständig den geänderten Bedingungen anpassen, abgehängt werden.

Sussna bemühte die militärische Metapher der so genannten OODA-Schleife: Wer den Zyklus von „Ob­serve, Orient, Decide, Act“ schneller bewältigt, hat einen Vorteil über die feindliche Partei – gleich wie am Ende die Handlung ausfällt.

Was heißt das für die IT des 21. Jahrhunderts? Laut Sussna verändern sich in der post-industriellen Zeit die unternehmerischen Grundwerte: Es geht nicht mehr um das reine Produzieren und Bereitstellen von Produkten (Things), sondern um die Vermittlung von Erlebnissen mit den Dinge...

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