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Anfang November fand in München die W-JAX 2014 statt

Frühlingserwachen in der IT


Frühlingshafte Temperaturen und rekordverdächtige 1 400 Besucher – das ließ manch einen W-JAX-Teilnehmer in diesem Jahr an die große Konferenzschwester im Frühjahr, die JAX, denken. Und nicht nur das: Die Aufbruchsstimmung, die in vielen dort thematisierten IT-Bereichen zu spüren war, hatte mehr von einem Frühlingserwachen als von einem Jahresausklang. Eines der wenigen verbliebenen Unterscheidungsmerkmale zur JAX ist der Veranstaltungsort: Wie jedes Jahr fand die W-JAX in der bayerischen Landeshauptstadt statt. Von manch einem wird sie deshalb auch liebevoll „Weißwurst-JAX“ genannt.

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„IT neu denken“ („Rethink IT“), der Titel der ersten Keynote, kristallisierte sich als inoffizielles Motto der Konferenz heraus. Und so abgedroschen es auch klingen mag: Mit Docker, Microservices, Reactive Programming und frischen Impulsen für die DevOps-Bewegung standen Trends und Technologien auf dem W-JAX-Programm, die tatsächlich einen radikalen Kultur- und Prozesswandel in der Softwareentwicklung erwarten lassen.

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Internet of Things

Obwohl die W-JAX ein zentraler Sammelpunkt der Java-Community darstellt, erstrecken sich die Sessions der Konferenz thematisch viel weiter, nämlich auf den gesamten Kontext, in dem heute Java-Entwicklung stattfindet. „Java ist zentral, aber nicht unser ganzes Leben“, konstatierte Conference Chair Sebastian Meyen in seiner Eröffnungsrede und nannte das Beispiel „Internet of Things“ (IoT). Mittlerweile ist das IoT denn auch ein fester Bestandteil jedes JAX- und W-JAX-Programms. Und nicht nur das: Inzwischen sprengen die IoT-Inhalte der Konferenzen den Rahmen eines einzigen Tagestracks. Neben Vorträgen über die Protokolle MQTT und CoAP, über Java auf Wearables und drahtlose Kommunikation zwischen „Dingen“ gab es auch zwei Abendveranstaltungen, die sich dem IoT widmeten: ein Live-Hacking am Dienstagabend, geleitet von Sven Ruppert und Jochen Mader, und die bewährte LEGO-MINDSTORMS-Roboterwerkstatt unter der Ägide von Bernhard Löwenstein.

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JavaScript

Ein zweiter Trend ist eigentlich schon ein Dauerbrenner: JavaScript. Im Enterprise-Kontext dennoch ein Novum, da die „kleine schmutzige Skriptsprache“ (Meyen) von damals dabei ist, ihren schlechten Ruf zu verlieren. Muteten JavaScript-Themen auf der W-JAX vor wenigen Jahren noch exotisch an, bildet der JavaScript Day heute einen festen Bestandteil des Programms. Grund dafür: Nicht zuletzt durch Frameworks wie AngularJS und Enterprise-taugliche JavaScript-Technologie...

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