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Teil 3: Production!

Production-ready?


Nachdem wir im ersten Teil der Serie darauf abzielten, den Entwicklern aufzuzeigen, wie sie dem Betrieb das Leben einfacher machen können, und im zweiten Teil die Vorbereitungen des Betriebs besprochen wurden, wollen wir uns in diesem letzten Teil der Miniserie dem Thema Produktion widmen. Wie können die gesammelten Produktionsdaten der Entwicklung weiterhelfen?

Unser beispielhaftes Projektteam hat es geschafft: Die Software ist in Betrieb und die ersten Hürden sind genommen. Das Team verfolgt die ersten Tage und Wochen der Produktion des neuen Betriebs (Abb. 1, 2). Statistische Auswertungen der gesammelten Logs sollten eventuelle Probleme rechtzeitig erkennen lassen, und die Betriebsmannschaft kann somit auf Basis dieser Auswertungen die ersten Verbesserungen vornehmen.

arrasz_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Reise durch die Entstehung (das Development) über die Stabilisierungsphase der Präproduktion bis hin zur Produktion

Doch wie geht das eigentlich? Wie kann die Betriebsmannschaft nun aus den Statistiklogs einen Mehrwert an Informationen für die Weiterentwicklung gewinnen? Um frühzeitig programmatisch oder infrastrukturell agieren zu können und somit den Betrieb der Anwendung auch in Zukunft zu gewährleisten, sollte man den aktuellen Zustand der Anwendung und sich abzeichnende Trends leicht erkennen können. Es ist an der Zeit, die Software und die benötigten Komponenten zu überwachen. Doch was will man eigentlich überwachen?

  • Hardware und Netzinfrastruktur

  • Abhängigkeiten in der Infrastruktur

  • Die Laufzeitumgebung der Anwendung(en)

  • Die Funktionalität der Anwendung(en)

Zu allererst sind die rudimentärste Netz- und Hardwareinfrastruktur sowie die Grundfunktionalität des Betriebssystems zu überwachen. Dies ist für gewöhnlich Aufgabe des klassischen Betriebs und stark abhängig davon, in welcher Hostingumgebung die Anwendung läuft und welche Techniken zum Managen der Umgebung genutzt werden.

Die Laufzeitumgebung einer Anwendung ist genauso zu überwachen wie die darunterliegende Hardware. Nahezu jede Laufzeitumgebung bietet Möglichkeiten des Managements. Mit JMX stellt Java hier eine seit vielen Jahren etablierte, erfolgreich einsetzbare und standardisierte Option zur Verfügung. Innerhalb der Laufzeitumgebung ist es wichtig, alle von eben dieser Laufzeitumgebung bereitgestellten Ressourcen zu überwachen. Hierzu können gehören:

  • Speicher

  • Datenquellen

  • Transaktionsmanagement

  • E-Mail- und Messaging-Verbindungen

  • Konnektoren an native Anwendungsteile, Legacy-Systeme oder Produktionsmasch...

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