Java Magazin - 01.2016 - Planet Android - die Möglichkeiten und die Grenzen


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Dezember 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Till Jeske, Niko Köbler, Sebastian Meyen, Dominik Obermaier, Dierk König, Sebastian Meyen, Michael Müller, Stefan Tost, Michael Wyrzykowski, Dirk Dorsch, Melanie Feldmann, Kypriani Sinaris, Coman Hamilton, Hartmut Schlosser, Stefan Tost, Birgit Rüger, Dirk Dorsch, Lars Röwekamp, Wolfgang Weigend, Oliver Wronka, Daniel Takai, Christian Kumpe, Markus Kiss, Andreas Liebelt, Björn Stahl, Thomas Franz, Fabian Stäber

Auch im Jahre neun nach Erscheinen des ersten iPhones und im Jahre sechs nach dem iPad scheint es, als müssten wir uns immer noch daran gewöhnen, dass wir es mit mehr Formfaktoren als nur dem herkömmlichen Desktopbildschirm zu tun haben.

Desktop, Smartphone und Tablet sind bekannt, und doch kommen weitere Screens hinzu: TV, Smartwatch, Autoinfotainment sind nur die sichtbarsten Vertreter der Technik, die unsere Alltagswelt immer mehr durchdringt. Apple ist zwar mit seinen iDevices voranmarschiert, aber eine ganze Industrie, im Wesentlichen „Android powered“, marschiert fleißig mit. Daher gibt es für viele Geräte mittlerweile APIs und spezielle Subsets des Android SDK (im Java Magazin wurden bereits einige ausführlich vorgestellt).

Gewiss, nicht jeder Formfaktor liefert die richtige Antwort für jede Aufgabe, aber machen Sie sich darauf gefasst, dass immer mehr Kunden nach der Unterstützung von immer mehr Endgeräten fragen werden. Da heißt es, vorbereitet zu sein und sich frühzeitig auf n Screens einzustellen. Die Android-Welt bietet ein konsistentes SDK dazu, was wir Ihnen im Titelthema dieser Ausgabe schmackhaft machen wollen (Seiten 53, 63 und 69).

Wagen wir einen Blick über den Tellerrand: Auch Microsoft beschäftigt sich mit der schönen neuen „Multiscreen-Welt“ und verfügt mit der Universal Windows Platform (UWP) über eine beeindruckende Technologie: Eine für die UWP geschriebene Anwendung passt sich automatisch an die Screengrößen von Desktop, Smartphone und Tablet an. Läuft eine UWP-App beispielsweise auf einem Smartphone, das gerade mit einem großen Bildschirm verbunden ist, wird sie auf diesem passend dargestellt! Und nicht nur Bildschirmgrößen finden bei UWP automatisch Berücksichtigung, auch die Interaktionsmodelle, seien es Maus und Keyboard, Touch oder Gamecontroller. Diese Technologie sinnvoll zu nutzen, ist indes nicht trivial. Deshalb hat Microsoft Designrichtlinien veröffentlicht, die nicht nur die visuelle Erscheinung, sondern auch das Interaktionsverhalten und das Navigationskonzept in unterschiedlichen Kontexten beschreiben (dev.windows.com/en-us/design/design-basics).

Auch SAP, ehemals als die Vorhölle der User Interfaces bekannt, beschäftigt sich mit dem Thema und hat mit Fiori (experience.sap.com/fiori/) ein Konzept, das Design und Nutzerinteraktion bei Webanwendungen auf unterschiedlichen Devices regelt – vom großformatigen Management-Dashboard bis zum Smartphone. Besonders interessant daran: Während Microsoft noch immer primär auf den Consumermarkt schielt, handelt das SAP-Konzept von reinen Business-Apps.

Ich wünsche viel Erfolg in der „Multidevicewelt“ und einen wunderbaren Start ins nächste Jahr!

meyen_sebastian_sw.tif_fmt1.jpgSebastian Meyen, Chefredakteur

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