BPMN und Camel

Gemeinsam sind wir stark


BPMN 2 erfreut sich wachsender Beliebtheit und wird BPEL als Standard zur Modellierung ausführbarer Geschäftsprozesse langfristig ablösen, nachdem es bereits mit BPMN 1.x zum Standard für die fachliche Modellierung aufgestiegen war.

BPMN: Best Practices und Roundtrip

Ausführbare Geschäftsprozesse sind dabei so detailliert und formal beschrieben, dass sie von einem Computer mittels eines Business-Process-Management-Systems (BPMS) interpretiert, ausgeführt und analysiert werden können. Gerade bei Geschäftsprozessen, die abteilungs- oder organisationsübergreifend sind, müssen dabei verschiedene Systeme integriert werden. Hierbei werden oftmals Web Services auf Basis von SOAP verwendet, mit denen plattformunabhängig und standardisiert Systemfunktionen angeboten werden können. Hierzu werden alle Daten als XML kodiert und versendet. Viele der implementierten Prozesse weisen ähnliche Eigenschaften bzw. technische Herausforderungen auf, die außerhalb der eigentlichen BPMN-Modellierung liegen:

  • Prozesse sind typischerweise langläufig, d. h. ein Prozess dauert in der Regel Tage oder Wochen statt Millisekunden oder Sekunden. Daher müssen Prozesse persistiert werden, damit sie auch nach Serverausfällen o. Ä. weiter fortgesetzt werden können.

  • Während der Ausführung einer bereits bestehenden Prozessinstanz kann das Prozessmodell aktualisiert werden oder

  • die umgebende System/Service-Landschaft kann sich ändern, indem bestehende Systeme geändert, migriert oder abgeschaltet werden.

Ein Teil dieser Probleme und noch viele andere werden transparent durch das BPMS gelöst. Verbreitete BPMS unterstützen die Ausführung von Prozessinstanzen, die zu verschiedenen Modellversionen gehören. Allerdings ist es nur sehr schwer bis praktisch unmöglich, bestehende Prozessinstanzen auf das neueste Prozessmodell zu migrieren. Hierbei haben viele BPMS starke Restriktionen bezüglich der erlaubten Änderungen, die meistens dazu führen, dass viel manuelle Arbeit nötig wäre, um die Instanzen zu migrieren. Daher werden in der Praxis oftmals die bestehenden Prozesse zu Ende ausgeführt, und nur neue Prozessinstanzen nutzen das neue Prozessmodell. Dadurch ist es aber nun schwerer möglich, auf Änderungen in der Umgebung zu reagieren. Wird zum Beispiel ein benutzter Service in einer neuen Version zur Verfügung gestellt, kann zwar ein neues Prozessmodell deployt werden. Allerdings kann es sein, dass noch Wochen später eine alte Prozessinstanz versucht, auf die bereits abgeschaltete, alte Service...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang