Allerdings: A fool with a tool is still a fool!

Nützliche Java-Werkzeuge


Wirft man einen Blick auf heutige Webapplikationen, so stellt man fest, dass sie in den meisten Fällen den Standalone-Anwendungen um nichts mehr nachstehen und in Sachen Interaktion ebenfalls alle Stücke spielen. Selbst Drag and Drop unterstützt mittlerweile viele Webseiten. Das ist umso erstaunlicher, da mit dem Web auf einen Technologie-Stack gesetzt wird, der niemals für die Entwicklung von interaktiven Applikationen gedacht war und im Grunde auch wenig dafür geeignet ist.

Steht man nun als Java-Entwickler vor der Aufgabe, eine solche Webapplikation mit Java-Technologien umzusetzen, so muss man speziell in kleineren Unternehmen fast schon ein Leonardo da Vinci der Softwarebranche sein, ein Universalgenie, das auf vielen Gebieten bewandert ist (z. B. Systemarchitektur, Softwareentwicklung, Webdesign), mehrere Sprachen spricht (z. B. Java, JavaScript, XML) und sich mit verschiedenen Technologien auskennt (z. B. JPA, EJB, JSF, CDI, HTML, Ajax).

Dank des kombinierten Einsatzes von POJOs und Annotationen hat sich zwar in Sachen Java-Entwicklung in den letzten Jahren vieles zum Guten gewendet, die Komplexität ist allerdings nach wie vor nicht zu verachten. Um sie in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich neben permanenter Fortbildung vor allem eines: der Einsatz leistungsfähiger Werkzeuge. So entwickeln heute nur mehr Puristen ihren Java-Code im einfachen Texteditor. Der Programmierer von Welt setzt hingegen auf eine integrierte Entwicklungsumgebung und nutzt dort Wizards, Codegeneratoren, Plug-ins und noch vieles mehr. So lassen sich mittlerweile viele Komponenten dialogbasiert erstellen, ohne dass der Entwickler die erforderlichen Annotationen, Interfaces und Superklassen auswendig wissen muss. Seine Aufgabe reduziert sich im Idealfall darauf, die Methodenrümpfe mit sinnvollen Inhalten zu füllen. Als besonders nützlich erweist sich dabei die Autocompletion. Erfreulicherweise wurde dieses Feature in Eclipse Juno noch erweitert.

Viele Jahre habe ich der komfortablen Entwicklung unter Visual Basic 6 nachgetrauert, bis ein Teilnehmer in einer meiner Java-Schulungen einmal feststellte: „Endlich kann ich (mit Eclipse) in einer ordentlichen Entwicklungsumgebung arbeiten.“ Der Arme hatte über Jahrzehnte C-Code im vi-Editor geschrieben. Schlimmer geht also immer! Seien wir also für unsere Java-Programmierwerkzeuge dankbar; außerdem kommen ja mit jeder Version neue Features hinzu.

Ebenfalls hilfreich sind Frameworks und Bibliotheken, die die Entwicklung auf ein höhe...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang