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Java Magazin
Bücher

AngularJS: Up & Running

AngularJS gehört zu den populärsten clientseitigen JavaScript-Webframeworks. Als solches ist es auch bei Java-Entwicklern, die nicht auf ein serverseitiges Java-Framework wie beispielsweise JSF setzen, sehr beliebt. Natürlich kann dieses Framework auch mit anderen Servertechniken, wie beispielsweise Node.js, zusammenarbeiten. Die Serverseite ist austauschbar, und so beschränkt sich das vorliegende Buch fast ausschließlich auf die Clientseite.

Michael Müller


Vor diesem Hintergrund ist es vornehmlich für Entwickler geeignet, die bereits über ein fundiertes Wissen der Serverprogrammierung verfügen. Und so können die Autoren auf recht hohem Niveau ansetzen und sich langatmige Einleitungen für Programmieranfänger sparen. So setzen sie HTML und Co. voraus und konzentrieren sich auf AngularJS. Sie führen dies zwar schrittweise ein, jedoch mit einer größeren Schrittweite. Der erfahrene Leser wird so recht schnell an die wesentlichen Konzepte des Frameworks herangeführt. Im Startkapitel werden ein paar HTML-Seiten erzeugt, die verschiedene Arten der Datenbindung zeigen, einschließlich des traditionellen Hello Worlds. Weiter geht es mit grundlegenden Direktiven und dem Konzept der AngularJS Con​troller. Dabei werden HTML-Seite und Anweisungen stark miteinander verwoben. Dass dies jedoch nur zu Demonstrationszwecken der Minianwendungen geschieht, wird in späteren Kapiteln klar, wenn die Dateien größer werden. Dann trennen die Autoren Seite und Code deutlich besser voneinander. Doch erst einmal schieben die Autoren ein Kapitel über Unit-Testen von AngularJS-Anwendungen ein. Dieses Konzept verfolgen sie dann auch später im Buch und zeigen immer wieder in einem eigenen Kapitel, wie das zuvor Gelernte dann auch getestet werden kann, wobei sie teilweise deutlich über das Niveau von Unit Tests hinausgehen, bis hin zum End-to-End Testing. Formulare, Validierung, das ngModel von AngularJS, AngularJS Services (ein Name, der nach Meinung der Autoren schlecht gewählt sei, da er falsche Assoziationen wecke), Filter, die Clientseite der Serverkommunikation, Routing, Direktiven und mehr gehören zu den Themen des Buchs. Aber auch Hintergründe wie der AngularJS-Lebenszyklus von einzelnen Komponenten bis zur Applikation. In der Regel gut erläutert und mit vielen Codebeispielen versehen. Den Abschluss bildet ein Kapitel über Best Practices. So erfährt der Leser das Wesentliche, um mit AngularJS produktiv zu werden.Doch wie schon eingangs bemerkt, bleibt die Serverseite im Wesentlichen außen vor. Was nutzt der tollste Client, wenn der Entwickler nicht peinlich darauf achtet, die Daten serverseitig nochmals zu prüfen? Die clientseitige Validierung ist gut und schön, doch wer weiß, was mit den Daten auf dem Weg zum Server passiert? Hier sind serverseitige Frameworks wie JSF klar auf der sichereren Seite. Bei einem clientseitigen Framework ist entsprechend Disziplin vom Entwickler verlangt. Darauf geht das Buch leider nicht ein. Damit bef...

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AngularJS: Up & Running

AngularJS gehört zu den populärsten clientseitigen JavaScript-Webframeworks. Als solches ist es auch bei Java-Entwicklern, die nicht auf ein serverseitiges Java-Framework wie beispielsweise JSF setzen, sehr beliebt. Natürlich kann dieses Framework auch mit anderen Servertechniken, wie beispielsweise Node.js, zusammenarbeiten. Die Serverseite ist austauschbar, und so beschränkt sich das vorliegende Buch fast ausschließlich auf die Clientseite.

Michael Müller


Vor diesem Hintergrund ist es vornehmlich für Entwickler geeignet, die bereits über ein fundiertes Wissen der Serverprogrammierung verfügen. Und so können die Autoren auf recht hohem Niveau ansetzen und sich langatmige Einleitungen für Programmieranfänger sparen. So setzen sie HTML und Co. voraus und konzentrieren sich auf AngularJS. Sie führen dies zwar schrittweise ein, jedoch mit einer größeren Schrittweite. Der erfahrene Leser wird so recht schnell an die wesentlichen Konzepte des Frameworks herangeführt. Im Startkapitel werden ein paar HTML-Seiten erzeugt, die verschiedene Arten der Datenbindung zeigen, einschließlich des traditionellen Hello Worlds. Weiter geht es mit grundlegenden Direktiven und dem Konzept der AngularJS Con​troller. Dabei werden HTML-Seite und Anweisungen stark miteinander verwoben. Dass dies jedoch nur zu Demonstrationszwecken der Minianwendungen geschieht, wird in späteren Kapiteln klar, wenn die Dateien größer werden. Dann trennen die Autoren Seite und Code deutlich besser voneinander. Doch erst einmal schieben die Autoren ein Kapitel über Unit-Testen von AngularJS-Anwendungen ein. Dieses Konzept verfolgen sie dann auch später im Buch und zeigen immer wieder in einem eigenen Kapitel, wie das zuvor Gelernte dann auch getestet werden kann, wobei sie teilweise deutlich über das Niveau von Unit Tests hinausgehen, bis hin zum End-to-End Testing. Formulare, Validierung, das ngModel von AngularJS, AngularJS Services (ein Name, der nach Meinung der Autoren schlecht gewählt sei, da er falsche Assoziationen wecke), Filter, die Clientseite der Serverkommunikation, Routing, Direktiven und mehr gehören zu den Themen des Buchs. Aber auch Hintergründe wie der AngularJS-Lebenszyklus von einzelnen Komponenten bis zur Applikation. In der Regel gut erläutert und mit vielen Codebeispielen versehen. Den Abschluss bildet ein Kapitel über Best Practices. So erfährt der Leser das Wesentliche, um mit AngularJS produktiv zu werden.Doch wie schon eingangs bemerkt, bleibt die Serverseite im Wesentlichen außen vor. Was nutzt der tollste Client, wenn der Entwickler nicht peinlich darauf achtet, die Daten serverseitig nochmals zu prüfen? Die clientseitige Validierung ist gut und schön, doch wer weiß, was mit den Daten auf dem Weg zum Server passiert? Hier sind serverseitige Frameworks wie JSF klar auf der sichereren Seite. Bei einem clientseitigen Framework ist entsprechend Disziplin vom Entwickler verlangt. Darauf geht das Buch leider nicht ein. Damit bef...

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