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Kolumne: DevOps Stories

Kolumne: DevOps Stories


Vor einigen Monaten haben sich die Backend-Entwickler der verschiedenen Teams in einer Community of Practice organisiert. Denn die Entwickler hatten festgestellt, dass in allen crossfunktionalen Produktteams unterschiedliche Frameworks und Technologien für Build und Deployment von Backend-Services verwendet werden. Die Mitglieder haben bei einem ihrer ersten Treffen auch direkt auf die Tagesordnung gesetzt, über eine mögliche Vereinheitlichung zu sprechen. Dabei entwickelt sich eine Diskussion über die verschiedenen Betriebsmodelle (Abb. 1):

Video: „Ausgerechnet die DB Systel!“ – Aus der Praxis einer agilen Transformation

Lars: „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit GitLab CI gemacht. Haben dort verschiedene Pipelines konfiguriert, die auf unser Git Repo lauschen. Bauen, testen, deployen, Integrationstests und Produktions-Deployments – passiert jetzt alles automatisiert.“

Gordon: „Wo ist eure Anwendung gehostet?“

Lars: „Wir haben verschiedene Maschinen, eine Datenbank und Storage in der Cloud. Alle Ressourcen sind über Infrastructure as Code beschrieben.“

Gordon: „Da fängt es ja schon an! Wir sind eines der letzten Produkte, dass noch On-Prem bei uns im Haus läuft. Ihr wisst, was das bedeutet?“

Lukas: „Ihr habt noch die alten Organisationsstrukturen und verwendet Maschinen, die nicht unter eurer Hoheit liegen, sondern von den restlichen Kollegen im Betriebsteam betrieben werden.“

Gordon: „Genau.“

Lukas: „Wie deployt ihr denn eure Software?“

Gordon: „Gar nicht. Wir schicken den Kollegen einen Link, unter dem sie das Paket herunterladen können. Sie deployen es dann für uns.“

Christian: „Oh Gott, und wie bekommt ihr mit, ob das Deployment erfolgreich war?“

Gordon: „Die Kollegen schicken uns eine Mail mit dem Logfile des Servers.“

Lukas: „Wie oft liefert ihr neue Software in Produktion aus, Gordon?“

Gordon: „Maximal einmal alle drei Monate. Das ist uns einfach zu viel Zirkus.“

Lukas: „Und ihr, Lars?“

Lars: „Bis zu zehnmal am Tag, Tendenz steigend. Aber manchmal würde ich mir auch ein Betriebsteam wünschen.“

Christian: „Das ist nicht dein Ernst!“

Lukas: „Wieso, Lars?“

Lars: „Wir liefern unsere Services alle in Docker-Containern aus. Die komplette Infrastruktur zum Betreiben dieser Container mussten wir uns schrittweise selber bauen. Die ersten paar waren noch kein Problem, aber mittlerweile sind wir bei rund sechzig Containern. Seit letzter Woche hosten und warten wir sogar ein Kubernetes selber, um die ganzen Container zu betreiben!“

Gordon: „Ihr seid ja hei...

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