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Java Magazin
Mit yFiles for Java Prozesse visualisieren

Automatisiertes Diagramm

Linux-User kennen yWorks vor allem als Anbieter der Software yEd - ein Cross-Plattform-Generator für Flussdiagramme, der den einen oder anderen Visio-Kauf unnötig gemacht hat. Weniger bekannt ist, dass yEd eigentlich nur als Demoversion für die hauseigenen Diagrammbibliotheken funktioniert.

Wolf-Dieter Roth


yWorks verdient sein Geld eigentlich damit, Entwicklern eine hoch leistungsfähige Diagramm-Engine zur Verfügung zu stellen. Mit yEd erübrigt es sich, beispielsweise GDI einzusetzen. Neben dem Erzeugen diverser Diagrammanzeigeprogramme bietet sich auch die Nutzung zur Prozessvisualisierung an. Zum Zeitpunkt der Drucklegung ist die aktuellste Version des Produkts yFiles for Java 3.1.0.1. Werfen wir einen Blick auf die Funktionalität. Als Testplattform dient eine Workstation mit Ubuntu 14.04, als Arbeitsumgebung eine gewöhnliche Version von Eclipse Neon. yWorks beschränkt sich nicht auf Java. Auch für andere Programmierumgebungen gibt es konzeptionell ähnliche Diagrammbibliotheken.

Eine Projektstruktur anlegen

Rufen Sie den URL https://www.yworks.com/products/yfiles-for-java in einem beliebigen Browser auf und klicken Sie auf den Button Evaluate yFiles. Die Webseite blendet daraufhin ein Formular ein, in dem Sie sich mit Vor- und Nachname anmelden. Als zu evaluierendes Projekt setzen wir auf die Bibliothek Evaluate yFiles for Java (Swing) Complete 3. Beachten Sie, dass yWorks auch Bibliotheken für andere Java-Systeme anbietet. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine gültige E-Mail-Domain. Adressen von Freemailern wie Hotmail und Co. werden nicht akzeptiert.

Ist das Formular ausgefüllt, schließt sich eine eher grundlegende Verifikation an. Der yWorks-Server sendet eine E-Mail mit einem Benutzernamen und einem Passwort. Damit loggen Sie sich auf der Webseite ein und laden ein Archiv herunter. Im nächsten Schritt extrahieren Sie das Archiv, um die Datei yfiles-for-java.jar freizulegen. Es handelt sich dabei um eine sechzig Tage lang lauffähige Version des Diagrammsubsystems. Beachten Sie, dass die Systemzeit der Workstation korrekt eingestellt sein muss.

Erzeugen Sie anschließend ein neues Java-Projekt, das wie gewohnt um einen Verweis auf die Bibliothek erweitert werden muss. Zum Start der Arbeiten ist vergleichsweise viel Infrastruktur erforderlich, da die Grafikbibliothek auf dem JavaFX-Framework basiert. Wir arbeiten mit einer Klasse namens SUSExample, die ein Member vom Typ GraphComponent aufweist:

public class SUSExample { private GraphComponent graphComponent;

yWorks verwendet ein Steuerobjekt, das Entwicklern die Interaktion mit dem Grafikstack ermöglicht. GraphComponent agiert dabei als Wrapper um die Gesamtkonstruktion und ist neben der Darstellung auch für das Vorhalten der Diagrammdaten verantwortlich. Die Erzeugung des GUI erfolgt im Konstruktor der K...

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Mit yFiles for Java Prozesse visualisieren

Automatisiertes Diagramm

Linux-User kennen yWorks vor allem als Anbieter der Software yEd - ein Cross-Plattform-Generator für Flussdiagramme, der den einen oder anderen Visio-Kauf unnötig gemacht hat. Weniger bekannt ist, dass yEd eigentlich nur als Demoversion für die hauseigenen Diagrammbibliotheken funktioniert.

Wolf-Dieter Roth


yWorks verdient sein Geld eigentlich damit, Entwicklern eine hoch leistungsfähige Diagramm-Engine zur Verfügung zu stellen. Mit yEd erübrigt es sich, beispielsweise GDI einzusetzen. Neben dem Erzeugen diverser Diagrammanzeigeprogramme bietet sich auch die Nutzung zur Prozessvisualisierung an. Zum Zeitpunkt der Drucklegung ist die aktuellste Version des Produkts yFiles for Java 3.1.0.1. Werfen wir einen Blick auf die Funktionalität. Als Testplattform dient eine Workstation mit Ubuntu 14.04, als Arbeitsumgebung eine gewöhnliche Version von Eclipse Neon. yWorks beschränkt sich nicht auf Java. Auch für andere Programmierumgebungen gibt es konzeptionell ähnliche Diagrammbibliotheken.

Eine Projektstruktur anlegen

Rufen Sie den URL https://www.yworks.com/products/yfiles-for-java in einem beliebigen Browser auf und klicken Sie auf den Button Evaluate yFiles. Die Webseite blendet daraufhin ein Formular ein, in dem Sie sich mit Vor- und Nachname anmelden. Als zu evaluierendes Projekt setzen wir auf die Bibliothek Evaluate yFiles for Java (Swing) Complete 3. Beachten Sie, dass yWorks auch Bibliotheken für andere Java-Systeme anbietet. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine gültige E-Mail-Domain. Adressen von Freemailern wie Hotmail und Co. werden nicht akzeptiert.

Ist das Formular ausgefüllt, schließt sich eine eher grundlegende Verifikation an. Der yWorks-Server sendet eine E-Mail mit einem Benutzernamen und einem Passwort. Damit loggen Sie sich auf der Webseite ein und laden ein Archiv herunter. Im nächsten Schritt extrahieren Sie das Archiv, um die Datei yfiles-for-java.jar freizulegen. Es handelt sich dabei um eine sechzig Tage lang lauffähige Version des Diagrammsubsystems. Beachten Sie, dass die Systemzeit der Workstation korrekt eingestellt sein muss.

Erzeugen Sie anschließend ein neues Java-Projekt, das wie gewohnt um einen Verweis auf die Bibliothek erweitert werden muss. Zum Start der Arbeiten ist vergleichsweise viel Infrastruktur erforderlich, da die Grafikbibliothek auf dem JavaFX-Framework basiert. Wir arbeiten mit einer Klasse namens SUSExample, die ein Member vom Typ GraphComponent aufweist:

public class SUSExample { private GraphComponent graphComponent;

yWorks verwendet ein Steuerobjekt, das Entwicklern die Interaktion mit dem Grafikstack ermöglicht. GraphComponent agiert dabei als Wrapper um die Gesamtkonstruktion und ist neben der Darstellung auch für das Vorhalten der Diagrammdaten verantwortlich. Die Erzeugung des GUI erfolgt im Konstruktor der K...

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