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Java Magazin
Herausforderung Cutover-Projekt meistern

Zusammenführung zweier Welten

Für Cutover-Projekte auf Workflowtools oder doch lieber Excel zurückgreifen? Eine Frage, die auch die ausgleichende Gegenfrage „Warum nicht beides?“ zulässt. Wie das funktionieren kann, zeigen wir in diesem Artikel.

Roland Münster


Obwohl zahlreiche unterschiedliche Softwarelösungen zur Projektplanung und -steuerung existieren, greifen viele Cutover-Projektteams nach wie vor auf Excel-basierte Projektpläne zurück. Einerseits weil Excel flexibel einsetzbar und über Unternehmensgrenzen hinweg in den Fachabteilungen bekannt ist, andererseits weil spezielle Projektplanungswerkzeuge nicht flexibel genug, proprietär und zudem teuer sind. Der Einsatz von Excel zur Planung, Durchführung und Steuerung von Projekten ist einfach, bringt aber auch entscheidende Nachteile mit sich.

Natuvion hat mit der Cutover App eine cloudbasierte Software entwickelt, die zur Planung, Ausführung und zum Monitoring von Cutover-Projekten eingesetzt werden kann. Wie die Software mit ihrem Kernelement – der automatisierten Transformation von Excel nach BPMN – die scheinbar gegensätzlichen Anforderungen „Flexibilität“ und „Stabilität“ vereint, wird im folgenden Beitrag beschrieben.

Cutover-Projekte (Kasten: „Cutover“, Abb. 1) zeichnen sich durch einen engen Zeitrahmen aus. In der Regel werden dabei mehrere Testläufe ausgeführt, bevor es zum Produktivlauf kommt. Ein solcher Prozesslauf ist gekennzeichnet durch einen individuellen Umfang und Ablauf. Dabei laufen einerseits viele Einzelaktivitäten nach einem wiederkehrenden Muster ab, andererseits variieren die Anzahl und Dauer dieser Einzelaktivitäten je nach Umfang des jeweiligen Cutover-Projekts. Bis zuletzt können sich, z. B. durch unvorhergesehene Ereignisse, Aktivitäten oder auch Projektphasen ändern. So kommt es immer wieder vor, dass selbst einstudierte Abläufe, die in Testsystemen mehrfach durchgeführt wurden, während der Ausführung in einer Produktivumgebung kurzfristig geändert werden müssen (bspw. durch unterschiedliche Systemparameter).

CutoverAls Cutover [1] bezeichnet man den ganzheitlichen Übergangsprozess vom alten zum neuen System oder von der alten in die neue Prozesswelt. Kernelement des Cutover sind kleinteilige und differenzierte Aufgaben (Tasks), die in der Regel von einem größeren Personenkreis (Cutover-Team) und in Abhängigkeit zueinander durchgeführt werden müssen. Da die Umstellungen von Produktivsystemen i. d. R. an Wochenenden stattfinden, müssen die einzelnen Tasks zeitlich eng getaktet werden. Zudem dürfen keine Leerlaufzeiten entstehen.

Abb. 1: Cutover

Trotz der vielen existierenden Softwarelösungen zur Projektplanung und -steuerung greifen viele Cutover-Teams aufgrund dieser volatilen Abläufe nach wie vor auf Excel-basierte Projektpläne z...

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Herausforderung Cutover-Projekt meistern

Zusammenführung zweier Welten

Für Cutover-Projekte auf Workflowtools oder doch lieber Excel zurückgreifen? Eine Frage, die auch die ausgleichende Gegenfrage „Warum nicht beides?“ zulässt. Wie das funktionieren kann, zeigen wir in diesem Artikel.

Roland Münster


Obwohl zahlreiche unterschiedliche Softwarelösungen zur Projektplanung und -steuerung existieren, greifen viele Cutover-Projektteams nach wie vor auf Excel-basierte Projektpläne zurück. Einerseits weil Excel flexibel einsetzbar und über Unternehmensgrenzen hinweg in den Fachabteilungen bekannt ist, andererseits weil spezielle Projektplanungswerkzeuge nicht flexibel genug, proprietär und zudem teuer sind. Der Einsatz von Excel zur Planung, Durchführung und Steuerung von Projekten ist einfach, bringt aber auch entscheidende Nachteile mit sich.

Natuvion hat mit der Cutover App eine cloudbasierte Software entwickelt, die zur Planung, Ausführung und zum Monitoring von Cutover-Projekten eingesetzt werden kann. Wie die Software mit ihrem Kernelement – der automatisierten Transformation von Excel nach BPMN – die scheinbar gegensätzlichen Anforderungen „Flexibilität“ und „Stabilität“ vereint, wird im folgenden Beitrag beschrieben.

Cutover-Projekte (Kasten: „Cutover“, Abb. 1) zeichnen sich durch einen engen Zeitrahmen aus. In der Regel werden dabei mehrere Testläufe ausgeführt, bevor es zum Produktivlauf kommt. Ein solcher Prozesslauf ist gekennzeichnet durch einen individuellen Umfang und Ablauf. Dabei laufen einerseits viele Einzelaktivitäten nach einem wiederkehrenden Muster ab, andererseits variieren die Anzahl und Dauer dieser Einzelaktivitäten je nach Umfang des jeweiligen Cutover-Projekts. Bis zuletzt können sich, z. B. durch unvorhergesehene Ereignisse, Aktivitäten oder auch Projektphasen ändern. So kommt es immer wieder vor, dass selbst einstudierte Abläufe, die in Testsystemen mehrfach durchgeführt wurden, während der Ausführung in einer Produktivumgebung kurzfristig geändert werden müssen (bspw. durch unterschiedliche Systemparameter).

CutoverAls Cutover [1] bezeichnet man den ganzheitlichen Übergangsprozess vom alten zum neuen System oder von der alten in die neue Prozesswelt. Kernelement des Cutover sind kleinteilige und differenzierte Aufgaben (Tasks), die in der Regel von einem größeren Personenkreis (Cutover-Team) und in Abhängigkeit zueinander durchgeführt werden müssen. Da die Umstellungen von Produktivsystemen i. d. R. an Wochenenden stattfinden, müssen die einzelnen Tasks zeitlich eng getaktet werden. Zudem dürfen keine Leerlaufzeiten entstehen.

Abb. 1: Cutover

Trotz der vielen existierenden Softwarelösungen zur Projektplanung und -steuerung greifen viele Cutover-Teams aufgrund dieser volatilen Abläufe nach wie vor auf Excel-basierte Projektpläne z...

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