Java Magazin - 11.2013 - Continuous Delivery


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Oktober 2013

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Bernhard Löwenstein, János Vona, Claudia Fröhling, Kai Spichale, Peter Hoffmann, Michael Fait, Marc Hofer, René Lengwinat, Paul Piper, Hartmut Schlosser, Claudia Fröhling, Tobias Flohre, Peter Roßbach, Axel Fontaine, Steffen Schluff, Claudia Fröhling, Michael Thomas, Alexander Casall, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Heiner Kücker, Kai Spichale, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Christian Robert, Peter Hruschka, Gernot Starke, Martin Künkele, Annegret Warnecke, Stephan Elter

Hand auf’s Herz: Wer von Ihnen hat die Apple-Keynote mitverfolgt, sich angestellt, um das neue iPhone 5c/s zu erwerben, und wer ist bereits Early Adopter von iOS 7? Die Euphorie um das Release neuer iOS-Versionen und den Zeremonialcharakter der Bekanntmachung sucht seinesgleichen in der IT-Welt.

Apple kann diese Euphorie bei seinen Fans aufbauen, weil es immer ein großes Geheimnis um das anstehende Update macht. Was hat das mit unserem heutigen Titelthema zu tun? Nun ja, bei Continuous Delivery denken wir nicht unbedingt als Erstes an Apple, oder? Der Hang zur Geheimhaltung ist beim Unternehmen aus Cupertino schon fast notorisch, und selbst wenn etwas durchsickert, kann man sich nie sicher sein, ob die Informationen echt sind oder nicht.

Und das widerspricht eigentlich den Prinzipien von Continuous Delivery: keine halb- oder jährlichen Softwarereleases mehr. Software wird nicht nur kontinuierlich gebaut und getestet, sondern auch kontinuierlich geliefert – an den Kunden. Und warum? Weil der Marktdruck in den letzten Jahren so enorm gestiegen ist, dass heute keine Pause mehr erlaubt ist. Wer schnell liefert, gewinnt.

Im Umkehrschluss müsste Apple dann aber schon längst verloren haben. Dem ist aber nicht so. Im Netz gibt es einen sehr interessanten Blogeintrag von Jez Humble (http://bit.ly/VlFJE9), der genau das Gegenteil behauptet: Apple hat Continuous Delivery erfunden!

Zitiert wird ein zwanzig Jahre alter Text aus „The Macintosh Spirit“, in dem der Entwicklungsprozess des Macintosh-Teams beschrieben wird:

„Other groups at Apple had an elaborate formal product development process, mandating lengthy product requirement documents and engineering specifications before implementation commenced. In contrast, the Mac team favored a more creative, flexible, incremental approach of successively refining prototypes. Burrell Smith developed a unique hardware design style based on programmable array logic chips (PAL chips), which enabled him to make changes much faster than traditional techniques allowed, almost with the fluidity of software. Instead of arguing about new software ideas, we actually tried them out by writing quick prototypes, keeping the ideas that worked best and discarding the others (see Busy Being Born). We always had something running that represented our best thinking at the time.“

Und so kommt Jez Humble zu dem Schluss, dass sich Continuous Delivery und die Tatsache, seltene Softwarereleases mit großer Zeremonie und Tamtam zu veröffentlichen, nicht ausschließen, sondern ergänzen. Continuous Delivery versetzt Apple überhaupt erst in die Lage, ein großes Releasefest zu veranstalten – weil die ganze Arbeit schon im Vorfeld passiert ist.

In dieser Ausgabe

Wir wollen uns in dieser Ausgabe ausführlich mit Continuous Delivery beschäftigen. Axel Fontaine erklärt eine Reihe von Techniken, mit denen sich die notwendige Softwarearchitektur als Voraussetzung für CD aufbauen lässt. Steffen Schluff wirft einen Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte des CD-Konzepts und wagt auch einen Ausblick. Und schließlich fragt das Autorenteam René Lengwinat, Michael Fait und Marc Hofer, wo die Vor- und Nachteile von architektonischen Entscheidungen auf Continuous Delivery liegen.

In eigener Sache

Auf der W-JAX in München wird sich ein ganzer Tag mit Continuous Delivery beschäftigen. Mehr Informationen finden Sie unter http://jax.de/special-days/continuous-delivery-day.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe

froehling_claudia_sw_cropped.tif_fmt1.pngClaudia Fröhling, Redakteurin

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