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Java Magazin
Die wichtigsten Neuerungen, die Sie kennen sollten

Apache Log4j 2.0: Die Highlights

Apache Log4j 2.0 ist nun endlich in offiziell stabiler Version erhältlich. Und das nach vier Jahren harter Arbeit. Mittlerweile besteht das Team aus sieben regelmäßig beitragenden Entwicklern, und auch so bietet das Framework alles, was man heutzutage zum Loggen braucht. Wer genau hinsieht, erkennt schnell, dass Log4j 2.0 jetzt mehr bietet als andere Projekte.

Christian Grobmeier


Für Apache Log4j sah es noch vor ein paar Jahren recht finster aus. Version 1.x war bekannt für das eine oder andere Deadlock und wurde sogar (berechtigterweise) für Memory Leaks verantwortlich gemacht. Dann gab es auch noch Ärger in der Community, und auf einmal war da Logback. Einige Entwickler migrierten ihre Anwendung zu der neuen Alternative – früher weniger, heute doch schon etwas mehr. Doch es gibt auch mit Logback so einige Probleme. Unter anderem liegt das auch darin begründet, weil es auf Log4j 1 basiert. In der Community wird dieser Fakt zur Genüge ignoriert: ­Log4j 1.x „Bashing“ ist für viele, die mit dem uralten Paket kämpfen, zum Hobby geworden – zumindest wenn man in der Twitter-Sphäre nachsieht. Aber: Log4j 1 ist nicht Log4j 2.0. Darüber hinaus gibt noch viele weitere Gründe, sich Log4j 2.0 einmal genauer anzusehen.

Muss es denn wirklich noch ein Logging-Framework sein?

Ja, muss es. Bei quasi jedem anderen Open-Source-Projekt finden wir Konkurrenzprojekte als belebend, motivierend und sogar inspirierend. Nur bei Logging scheint sich ein großer Teil der Community einig zu sein, dass es nur eine einzige Lösung geben darf. Warum eigentlich? Wer sich dafür interessiert, findet schnell heraus: Logging-Frameworks nerven. Entweder sie binden Tausende Abhängigkeiten ein, die man nicht will, nicht kennt oder nicht mal braucht. Oder man weiß um Himmels Willen einfach nicht, wohin man die Konfigurationsdatei legt. Logging muss einfach funktionieren, ohne jegliches Hintergrundwissen und am besten ohne jegliche Abhängigkeiten. Tut es aber nicht.

Um es vorweg zu nehmen: Log4j 2.0 wird nicht alle Probleme dieser Welt lösen, geschweige denn, das digitale Baldrian der genervten Entwicklerseelen sein. Im Zeitalter der virtuellen Maschinen und des Clusterings ist Logging wichtiger denn je. Das Logging-Framework seiner Wahl bedienen zu können – ergo, etwas darüber zu lernen – darf nicht länger lästiges Beiwerk sein. Es ist genauso wichtig, wie die Frameworks zu verstehen, die den Businesscode ausführen. Log4j 2.0 bietet vieles an, und es ist sicherlich nicht mit reiner Gedankenkraft bedienbar.

Aber es macht einige Dinge besser als Log4j 1 und Logback. Man darf das als natürliche Evolution verstehen. Und nicht nur das: Wir leben auch in einem Zeitalter, in dem Firmen Open Source als Geschäftsnische und Marketinggag entdeckt haben. Die Ereignisse der letzten Jahre zeigen ganz klar, wie wichtig eine freie, unabhängige Codebasis für all unsere Projekte ist. Genau...

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Apache Log4j 2.0: Die Highlights

Apache Log4j 2.0 ist nun endlich in offiziell stabiler Version erhältlich. Und das nach vier Jahren harter Arbeit. Mittlerweile besteht das Team aus sieben regelmäßig beitragenden Entwicklern, und auch so bietet das Framework alles, was man heutzutage zum Loggen braucht. Wer genau hinsieht, erkennt schnell, dass Log4j 2.0 jetzt mehr bietet als andere Projekte.

Christian Grobmeier


Für Apache Log4j sah es noch vor ein paar Jahren recht finster aus. Version 1.x war bekannt für das eine oder andere Deadlock und wurde sogar (berechtigterweise) für Memory Leaks verantwortlich gemacht. Dann gab es auch noch Ärger in der Community, und auf einmal war da Logback. Einige Entwickler migrierten ihre Anwendung zu der neuen Alternative – früher weniger, heute doch schon etwas mehr. Doch es gibt auch mit Logback so einige Probleme. Unter anderem liegt das auch darin begründet, weil es auf Log4j 1 basiert. In der Community wird dieser Fakt zur Genüge ignoriert: ­Log4j 1.x „Bashing“ ist für viele, die mit dem uralten Paket kämpfen, zum Hobby geworden – zumindest wenn man in der Twitter-Sphäre nachsieht. Aber: Log4j 1 ist nicht Log4j 2.0. Darüber hinaus gibt noch viele weitere Gründe, sich Log4j 2.0 einmal genauer anzusehen.

Muss es denn wirklich noch ein Logging-Framework sein?

Ja, muss es. Bei quasi jedem anderen Open-Source-Projekt finden wir Konkurrenzprojekte als belebend, motivierend und sogar inspirierend. Nur bei Logging scheint sich ein großer Teil der Community einig zu sein, dass es nur eine einzige Lösung geben darf. Warum eigentlich? Wer sich dafür interessiert, findet schnell heraus: Logging-Frameworks nerven. Entweder sie binden Tausende Abhängigkeiten ein, die man nicht will, nicht kennt oder nicht mal braucht. Oder man weiß um Himmels Willen einfach nicht, wohin man die Konfigurationsdatei legt. Logging muss einfach funktionieren, ohne jegliches Hintergrundwissen und am besten ohne jegliche Abhängigkeiten. Tut es aber nicht.

Um es vorweg zu nehmen: Log4j 2.0 wird nicht alle Probleme dieser Welt lösen, geschweige denn, das digitale Baldrian der genervten Entwicklerseelen sein. Im Zeitalter der virtuellen Maschinen und des Clusterings ist Logging wichtiger denn je. Das Logging-Framework seiner Wahl bedienen zu können – ergo, etwas darüber zu lernen – darf nicht länger lästiges Beiwerk sein. Es ist genauso wichtig, wie die Frameworks zu verstehen, die den Businesscode ausführen. Log4j 2.0 bietet vieles an, und es ist sicherlich nicht mit reiner Gedankenkraft bedienbar.

Aber es macht einige Dinge besser als Log4j 1 und Logback. Man darf das als natürliche Evolution verstehen. Und nicht nur das: Wir leben auch in einem Zeitalter, in dem Firmen Open Source als Geschäftsnische und Marketinggag entdeckt haben. Die Ereignisse der letzten Jahre zeigen ganz klar, wie wichtig eine freie, unabhängige Codebasis für all unsere Projekte ist. Genau...

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