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Java Magazin
Ein Lehrplan für Architektenwissen rund ums Web

Skalierbare Webarchitekturen

Mit dem Advanced Level standardisiert der iSAQB Module aus unterschiedlichen Bereichen, die Teilnehmer nach ihren Bedürfnissen kombinieren können (siehe dazu auch [1]). Dieser Artikel erläutert das Modul „WEB“, das für Softwarearchitekten mit einem Fokus auf Webanwendungen entwickelt wurde.

Till Schulte-Coerne, Stefan Tilkov


Der LVM – Wichtige Entscheidungen erfolgreich verschleppen

Das iSAQB-Modul zu Webarchitekturen (WEB) [2] ist eines der Advanced-Level-Lehrplanmodule, mit dem Teilnehmer an lehrplankonformen Schulungen Credit-Points im Bereich technische Kompetenz erwerben können. In diesem Artikel beschreiben wir die Inhalte einer solchen Schulung und deren Nutzen für den Projektalltag näher.

Motivation

Noch vor einigen Jahren wurden die wirklich großen Systeme nicht für das Web gebaut, sondern für die Verwendung innerhalb von Unternehmen, und es war durchaus kontrovers, Enterprise-Anwendungen mit Weboberflächen ausstatten zu wollen. Anders gesagt: Als Architekt beschäftigte man sich im Wesentlichen mit betrieblichen Informationssystemen, denn innerhalb des Unternehmens gab es kaum Webtechnologien.

ArtikelserieTeil 1: Zertifizierung für Softwarearchitekten – AdvancedTeil 2: Gemeinsam Ziele erreichenTeil 3: Wie Sie effektive Webarchitekturen bauenTeil 4: Softwarearchitekturen besser dokumentierenTeil 5: Trägt die Architektur?

Heute sind bei so gut wie jeder neueren Architektur diverse Komponenten aus dem Webarchitekturumfeld enthalten. Ob RESTful Backend Services, webbasierte Frontends oder das Reduzieren von HTTP zum Basisprotokoll für die Kommunikation mit anderen Systemen: Die Flut an teilweise altbewährten, teilweise neuen Technologien und Konzepten aus diesem Bereich scheint endlos.

Während eine detaillierte Kenntnis jedes Aspekts der Webtechnologie ein geradezu aussichtsloses Unterfangen wäre, ist es doch essenziell, diese richtig einordnen zu können. Voraussetzung dafür ist ein solides Verständnis der Basistechnologien, wie HTTP, HTML, JavaScript und CSS, vor allem aber auch der eigentlichen Intentionen, die hinter diesen Standards stecken. Es ist entscheidend zu wissen, wofür sich der Webstack hervorragend eignet und was sich damit nur schwer realisieren lässt. Wenige Dinge sind so frustrierend wie eine Webanwendung, die langsam, unergonomisch, schlecht skalierbar, nicht barrierefrei und unansehnlich ist; besonders dann, wenn man erkennen kann, dass dies durch einen geeigneteren Ansatz vermeidbar gewesen wäre.

Anders gesagt: Als Architekt für Informationssysteme kommt man heute kaum noch daran vorbei, sich mit Webanwendungen oder Web Services zu beschäftigen. Deshalb haben wir mitgeholfen, das Thema Web als eines der ersten rein technischen Module im Advanced Level der CPSA-Ausbildung zu etablieren. In diesem Artikel stellen wir die zentralen Inhalte der Ausbild...

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Ein Lehrplan für Architektenwissen rund ums Web

Skalierbare Webarchitekturen

Mit dem Advanced Level standardisiert der iSAQB Module aus unterschiedlichen Bereichen, die Teilnehmer nach ihren Bedürfnissen kombinieren können (siehe dazu auch [1]). Dieser Artikel erläutert das Modul „WEB“, das für Softwarearchitekten mit einem Fokus auf Webanwendungen entwickelt wurde.

Till Schulte-Coerne, Stefan Tilkov


Der LVM – Wichtige Entscheidungen erfolgreich verschleppen

Das iSAQB-Modul zu Webarchitekturen (WEB) [2] ist eines der Advanced-Level-Lehrplanmodule, mit dem Teilnehmer an lehrplankonformen Schulungen Credit-Points im Bereich technische Kompetenz erwerben können. In diesem Artikel beschreiben wir die Inhalte einer solchen Schulung und deren Nutzen für den Projektalltag näher.

Motivation

Noch vor einigen Jahren wurden die wirklich großen Systeme nicht für das Web gebaut, sondern für die Verwendung innerhalb von Unternehmen, und es war durchaus kontrovers, Enterprise-Anwendungen mit Weboberflächen ausstatten zu wollen. Anders gesagt: Als Architekt beschäftigte man sich im Wesentlichen mit betrieblichen Informationssystemen, denn innerhalb des Unternehmens gab es kaum Webtechnologien.

ArtikelserieTeil 1: Zertifizierung für Softwarearchitekten – AdvancedTeil 2: Gemeinsam Ziele erreichenTeil 3: Wie Sie effektive Webarchitekturen bauenTeil 4: Softwarearchitekturen besser dokumentierenTeil 5: Trägt die Architektur?

Heute sind bei so gut wie jeder neueren Architektur diverse Komponenten aus dem Webarchitekturumfeld enthalten. Ob RESTful Backend Services, webbasierte Frontends oder das Reduzieren von HTTP zum Basisprotokoll für die Kommunikation mit anderen Systemen: Die Flut an teilweise altbewährten, teilweise neuen Technologien und Konzepten aus diesem Bereich scheint endlos.

Während eine detaillierte Kenntnis jedes Aspekts der Webtechnologie ein geradezu aussichtsloses Unterfangen wäre, ist es doch essenziell, diese richtig einordnen zu können. Voraussetzung dafür ist ein solides Verständnis der Basistechnologien, wie HTTP, HTML, JavaScript und CSS, vor allem aber auch der eigentlichen Intentionen, die hinter diesen Standards stecken. Es ist entscheidend zu wissen, wofür sich der Webstack hervorragend eignet und was sich damit nur schwer realisieren lässt. Wenige Dinge sind so frustrierend wie eine Webanwendung, die langsam, unergonomisch, schlecht skalierbar, nicht barrierefrei und unansehnlich ist; besonders dann, wenn man erkennen kann, dass dies durch einen geeigneteren Ansatz vermeidbar gewesen wäre.

Anders gesagt: Als Architekt für Informationssysteme kommt man heute kaum noch daran vorbei, sich mit Webanwendungen oder Web Services zu beschäftigen. Deshalb haben wir mitgeholfen, das Thema Web als eines der ersten rein technischen Module im Advanced Level der CPSA-Ausbildung zu etablieren. In diesem Artikel stellen wir die zentralen Inhalte der Ausbild...

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