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Android Studio 1.3

An dieser IDE geht kein Weg mehr vorbei


Android Studio ist die offizielle IDE, um Android-Applikationen zu entwickeln, und hat sich seit der überraschenden Ankündigung auf der Google I/O 2013 schnell weiterentwickelt. Das erste „fertige“ 1.0-Release wurde im Dezember 2014 veröffentlicht und hatte gegenüber dem klassischen ADT-Plug-in für Eclipse noch einige Defizite. Auf der diesjährigen I/O wurde eine Preview der Version 1.3 gezeigt, die ab Ende Juli als finales Release verfügbar ist. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die neuen Features von Android Studio 1.3.

Beginnen wir mit dem SDK Manager. Der bisher als Standalone-Applikation verfügbare SDK Manager wurde in Android Studio integriert. Der SDK Manager ist der Paketmanager des Android-SDKs. Er sorgt für die Updates der einzelnen Pakete und bietet dem Entwickler die gezielte Auswahl benötigter SDK-Komponenten an. Ein großer Vorteil der Integration in Android Studio ist der damit verbundene regelmäßige Check auf aktuellere Pakete wie z. B. der Support Library, da beim Start der IDE direkt eine Benachrichtigung angezeigt wird, falls neue Versionen verfügbar sind. In diesem Zuge wurde auch die Installation des NDKs (Native Development Kit) mit in den SDK Manager integriert.

Neue Tools

Bei der Migration des Eclipse-basierten ADT-Plug-ins auf Android Studio wurden weitere Tools direkt ins Android Studio integriert und dabei zum Teil wesentlich verbessert. Nachdem schon Trace View fester Bestandteil von Android Studio geworden ist, finden sich jetzt auch der Allocation Tracker und der Heap Dump Viewer in der neuen IDE ein.

Allocation Tracker

Der Allocation Tracker (Abb. 1) visualisiert die Anzahl neu erstellter Objekte über einen dezidierten Zeitraum. Dies ist zum Beispiel hilfreich, wenn die Applikation ungewünscht oft durch einen Garbage-Collector-Lauf unterbrochen wird und es damit zu Unterbrechungen bei Animationen oder beim Scrolling kommt. Der Allocation Tracker wird zur Laufzeit der Anwendung gestartet, den entsprechenden Button findet man im Android-Tool-Fenster unter dem Memory-Tab. Nach dem Start wird jedes neu erstellte Objekt erfasst, bis die Aufzeichnung beendet wird.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt tabellarisch, wie aus Eclipse bekannt, und zusätzlich auch grafisch, entweder als rundes „Sunburst“-Diagramm oder rechteckig. Wichtig bei der Darstellung ist die korrekte Sortierung, die entweder nach Anzahl der erstellten Objekte (wenn man z. B. auf der Suche nach unnötiger Garbage-Collector-Ausführung ist) oder nach Größ...

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