© Excellent backgrounds/Shutterstock.com
Java Magazin
Kolumne: Docker rockt Java

Kolumne: Docker rockt Java

Auf der DockerCon 2015 in San Francisco stellte Dieter Reuter erstmalig die Hypriot-Raspberry-Pi-Docker-Portierung vor. Offiziell ist Docker nur auf x86_64 Bit verfügbar, aber schon Ende 2013 gab es Portierungen für den ARM-basierten Raspberry Pi. Das Hypriot-Team hat sich nun entschlossen, eine echte Edition mit Tools und wichtigen Docker-Basis-Images bereitzustellen. Zeit für einen ersten Test.

Peter Roßbach


Auf den ersten Blick mag es komisch anmuten, sich mit Docker auf einem Raspberry Pi zu beschäftigen. Der Raspberry Pi ist ein wirklich preiswerter Rechner, der zur Steuerung von IOT-Geräten, als Einstiegscomputer für Kinder oder als Multimediazentrale eingesetzt wird. Der Raspberry Pi 2 arbeitet mit einem Quad-Core ARM 7, vier USB-2-Ports, 100 Mbit Ethernet, HDMI-­Ausgang, diversen IO-Schnittstellen und hat 1 GB Ram – genug Power für Experimente [1]. Die Vielfalt von Betriebssystemen und Lösungen kennt schier keine Grenzen. Allerdings ist die Verbreitung von fertiger Software eine Herausforderung. Oft müssen die Programme anderer Entwickler mühsam zusammen installiert und konfiguriert werden. Mit Docker könnte hier eine entscheidende Erleichterung zur Lieferung und Verbreitung von Software für den Raspberry Pi entstehen. Die Software wird einfach als Docker-Images verpackt, auf eine Docker Registry oder den offiziellen Hub gepusht und kann somit auf jedem Docker-RPI geladen werden. Sogar Docker-Cluster-Experimente mit mehreren Rasp­berry-Pi-Maschinen sind dann möglich (Abb. 1). Erste Hadoop-, Crate-, resin.io- oder Cassandra-Cluster sind schon auf diversen IT-Konferenzen vorgeführt worden.Die Portierung von Docker auf den ARM-basierten Raspberry Pi gelingt gut, da für Docker die Programmiersprache Go verwendet wird. In verschiedenen Linux-Distribution für den Raspberry Pi steht seit diesem Jahr ein Docker-Package bereit, leider nicht immer aktuell oder ohne Unterstützung aller Features. Das Hypriot-Team liefert nun ein fertiges SD-Card-Image mit einem halbwegs aktuellen Linux-Kernel und netterweise immer aktuellem Docker-Release. Die Edition basiert auf Debian Wheezy, ein Beta-Debian-Jessie-Release ist ebenfalls verfügbar [2].Abb. 1: Docker-Raspberry-Pi-ClusterListing 1: Erzeugen eines SD-Karten-Images mit Docker-Support$ wget https://raw.githubusercontent.com/hypriot/flash/master/$(uname -s)/flash$ chmod +x flash$ sudo mv flash /usr/local/bin/flash$ brew install pv$ brew install awscli$ flash help... --config|-c Copy this config file to /boot/occidentalis.txt --hostname|-n Set hostname for this SD image --ssid|-s Set WiFi SSID for this SD image --password|-p Set WiFI password for this SD image...$ flash --hostname rpi-001 \ http://downloads.hypriot.com/hypriot-rpi-20150416-201537.img.zip$ wget https://raw.githubusercontent.com/hypriot/flash/master/$(uname -s)/flash$ chmod +x flash$ sudo mv flash /usr/local/bin/flash$ brew install pv$ bre...

Java Magazin
Kolumne: Docker rockt Java

Kolumne: Docker rockt Java

Auf der DockerCon 2015 in San Francisco stellte Dieter Reuter erstmalig die Hypriot-Raspberry-Pi-Docker-Portierung vor. Offiziell ist Docker nur auf x86_64 Bit verfügbar, aber schon Ende 2013 gab es Portierungen für den ARM-basierten Raspberry Pi. Das Hypriot-Team hat sich nun entschlossen, eine echte Edition mit Tools und wichtigen Docker-Basis-Images bereitzustellen. Zeit für einen ersten Test.

Peter Roßbach


Auf den ersten Blick mag es komisch anmuten, sich mit Docker auf einem Raspberry Pi zu beschäftigen. Der Raspberry Pi ist ein wirklich preiswerter Rechner, der zur Steuerung von IOT-Geräten, als Einstiegscomputer für Kinder oder als Multimediazentrale eingesetzt wird. Der Raspberry Pi 2 arbeitet mit einem Quad-Core ARM 7, vier USB-2-Ports, 100 Mbit Ethernet, HDMI-­Ausgang, diversen IO-Schnittstellen und hat 1 GB Ram – genug Power für Experimente [1]. Die Vielfalt von Betriebssystemen und Lösungen kennt schier keine Grenzen. Allerdings ist die Verbreitung von fertiger Software eine Herausforderung. Oft müssen die Programme anderer Entwickler mühsam zusammen installiert und konfiguriert werden. Mit Docker könnte hier eine entscheidende Erleichterung zur Lieferung und Verbreitung von Software für den Raspberry Pi entstehen. Die Software wird einfach als Docker-Images verpackt, auf eine Docker Registry oder den offiziellen Hub gepusht und kann somit auf jedem Docker-RPI geladen werden. Sogar Docker-Cluster-Experimente mit mehreren Rasp­berry-Pi-Maschinen sind dann möglich (Abb. 1). Erste Hadoop-, Crate-, resin.io- oder Cassandra-Cluster sind schon auf diversen IT-Konferenzen vorgeführt worden.Die Portierung von Docker auf den ARM-basierten Raspberry Pi gelingt gut, da für Docker die Programmiersprache Go verwendet wird. In verschiedenen Linux-Distribution für den Raspberry Pi steht seit diesem Jahr ein Docker-Package bereit, leider nicht immer aktuell oder ohne Unterstützung aller Features. Das Hypriot-Team liefert nun ein fertiges SD-Card-Image mit einem halbwegs aktuellen Linux-Kernel und netterweise immer aktuellem Docker-Release. Die Edition basiert auf Debian Wheezy, ein Beta-Debian-Jessie-Release ist ebenfalls verfügbar [2].Abb. 1: Docker-Raspberry-Pi-ClusterListing 1: Erzeugen eines SD-Karten-Images mit Docker-Support$ wget https://raw.githubusercontent.com/hypriot/flash/master/$(uname -s)/flash$ chmod +x flash$ sudo mv flash /usr/local/bin/flash$ brew install pv$ brew install awscli$ flash help... --config|-c Copy this config file to /boot/occidentalis.txt --hostname|-n Set hostname for this SD image --ssid|-s Set WiFi SSID for this SD image --password|-p Set WiFI password for this SD image...$ flash --hostname rpi-001 \ http://downloads.hypriot.com/hypriot-rpi-20150416-201537.img.zip$ wget https://raw.githubusercontent.com/hypriot/flash/master/$(uname -s)/flash$ chmod +x flash$ sudo mv flash /usr/local/bin/flash$ brew install pv$ bre...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang