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Teil 5: Die Zukunft der typisierten Obermenge

TypeScript: ein Ausblick


Zum Abschluss der TypeScript-Serie lohnt es sich, einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Sprache zu werfen. Dafür werden neben der offiziellen Roadmap auch Interviews mit dem Projektleiter Anders Hejlsberg herangezogen. Ein Blick auf Visual Studio Code und einige Zitate zu TypeScript sollen ebenfalls nicht fehlen.

Artikelserie

Teil 1: TypeScript-Grundlagen/Typisierung für JavaScript

Teil 2: Integration in IDEs und Editoren

Teil 3: Workflow/Aufsetzen eines Projekts

Teil 4: TypeScript in der Praxis

Teil 5: Die Zukunft der typisierten Obermenge

Die Roadmap von TypeScript [1] ist der erste Anlaufpunkt für Informationen. Zum jetzigen Stand (August 2017) ist Version 2.5 in der Entwicklung. Dieses Release legt großen Wert darauf, den Language-Server und dessen API zu verbessern. Das vereinfacht die Entwicklung in Editoren, damit diese Quick Fixes und Refactorings [2] vorschlagen können. Es ist also ein klarer Trend zu mehr IDE-Unterstützung zu erkennen – eine Funktionalität, die TypeScript im Moment nur wenig unterstützt, obwohl es eine statisch typisierte Sprache ist. Auch die Implementierung des neuen Vorschlags zu Decoratos aus ECMAScript sowie einigen neuen Decorators wie Ambient, Deprecated und Conditional steht an. Und das Management von mehreren voneinander abhängigen TypeScript-Projekten über die Konfigurationsdatei tsconfig.json wird sich auf die Entwicklung von großen TypeScript-Applikationen positiv auswirken. Das Typsystem wird immer weiter verfeinert. Es gibt laufende Diskussionen um nominale Typen (nicht strukturell typisiert) sowie Typsicherheit von berechneten Properties für Konstanten und Symbole.

Die Popularität von TypeScript ist nicht nur seiner guten Integration in das JavaScript-Ökosystem geschuldet. Microsoft hat es zudem geschafft, mit Angular eines der im Moment angesagtesten Webframeworks für sich zu gewinnen. Angular ist vollständig in TypeScript entwickelt. Tatsächlich wurden sogar extra für die Neuimplementierung von Angular 2 Features in TypeScript eingebaut, Decorators zum Beispiel. Die Partnerschaft mit Google befruchtet beide Projekte.

React von Facebook erfährt durch TypeScript ebenfalls eine gute Unterstützung. Es existiert eine typsichere Version von JSX mit TSX. Im Handbuch gibt es ein ausführliches Tutorial zum Start einer React-Applikation mit webpack [3]. Die React-Community hat ein bisschen gebraucht, um die Vorteile von TypeScript anzunehmen. Das lag unter anderem am Konkurrenzprojekt Flow [4] aus dem Hause Fac...

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