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Java Magazin
Bücher

Mikrocontroller-Basics mit PIC

Egal, ob Android Things, I2ST oder eine andere Java Runtime: Das Internet of Things ist beim Java-Programmierer angekommen. Hintergrundwissen über die Elektronik ist hilfreich, aber für Nichtelektrotechniker schwer zu bekommen. Dieses Buch des Elektor Verlags möchte Abhilfe schaffen.

Annette Heidi Bosbach


Hanna wendet sich an Personen, die grundlegende Kenntnisse der Elektronik mitbringen, allerdings weder Mikrocontrollerprogrammierer noch Digitalelektroniker sind. Das Buch beginnt mit einer Anekdote über den Einkauf von Halbleitern – wer den blumigen Schreibstil des Autors nicht mag, muss durchtauchen.Danach folgt eine Beschreibung über das Verbinden eines PIC-Mikrocontrollers mit dem Rechner und darüber, wie man auf ihm erste Assemblerbefehle zur Ausführung bringt. Wer sich als Java-Programmierer fragt, warum er das braucht, erlebt über kurz oder lang Schiffbruch. Spätestens, wenn die virtuelle Maschine nicht tut, was sie soll, ist man über das Wissen bezüglich Entwicklung und Verhalten von Evaluation Board und Co. mehr als froh.In den darauffolgenden Kapiteln demonstriert das Buch, wie man mit Assemblerkommandos Schleifen, Selektionen und andere Programmelemente konstruiert. Daran schließt sich eine grundlegende Erklärung der Mathematik an, während die darauffolgenden Sektoren Methoden zu Speicheradressierung und zur Verwaltung von Ereignissen mit dem Interrupt-Subsystem zeigen. Diese – dank der 8-Bit-Architektur mit vergleichsweise wenig Aufwand gewonnenen – Erkenntnisse helfen Java-Programmierern auch, sollten sie sich irgendwann einmal in die native Assemblersprache der Java-VM einarbeiten müssen. Das Goldfischbuch von O’Reilly macht danach jedenfalls viel mehr Spaß.Assembleradressierung ist eines jener Themen, die Entwickler für Java und Co. begeistern. Das siebte Kapitel beschreibt, wie die zuvor in Assembler realisierten Programme nun unter Verwendung von C entwickelt werden. Darauf folgt eine detaillierte Besprechung der Zeitgebereinheit, schließlich bereiten Timer Quereinsteigern in der Mikrocontrollerwelt traditionell immense Probleme. Der Zugang beginnt mit einem gewöhnlichen Zähler-IC, der danach Schritt um Schritt erweitert und am Ende in den Mikrocontroller „integriert“ wird. Diese Vorgehensweise sorgt für tiefergehendes Verständnis und hilft dabei, wenn Java VM und Co. ein auf den ersten Blick erschlagend kompliziertes API zur Interaktion exponieren.Hardware findet über SPI, I2C oder UART Anschluss – unter Java sind das oft sogar die einzigen Möglichkeiten. Im neunten Kapitel demonstriert der Autor, wie die verschiedenen Bussysteme funktionieren und was es im praktischen Einsatz zu beachten gibt. Zu guter Letzt gibt es Ausführungen zur Fourier-Zerlegung und der Verwendung von Flash-Speichern.Ein interessanter Kontrast zwischen Vorwort un...

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Mikrocontroller-Basics mit PIC

Egal, ob Android Things, I2ST oder eine andere Java Runtime: Das Internet of Things ist beim Java-Programmierer angekommen. Hintergrundwissen über die Elektronik ist hilfreich, aber für Nichtelektrotechniker schwer zu bekommen. Dieses Buch des Elektor Verlags möchte Abhilfe schaffen.

Annette Heidi Bosbach


Hanna wendet sich an Personen, die grundlegende Kenntnisse der Elektronik mitbringen, allerdings weder Mikrocontrollerprogrammierer noch Digitalelektroniker sind. Das Buch beginnt mit einer Anekdote über den Einkauf von Halbleitern – wer den blumigen Schreibstil des Autors nicht mag, muss durchtauchen.Danach folgt eine Beschreibung über das Verbinden eines PIC-Mikrocontrollers mit dem Rechner und darüber, wie man auf ihm erste Assemblerbefehle zur Ausführung bringt. Wer sich als Java-Programmierer fragt, warum er das braucht, erlebt über kurz oder lang Schiffbruch. Spätestens, wenn die virtuelle Maschine nicht tut, was sie soll, ist man über das Wissen bezüglich Entwicklung und Verhalten von Evaluation Board und Co. mehr als froh.In den darauffolgenden Kapiteln demonstriert das Buch, wie man mit Assemblerkommandos Schleifen, Selektionen und andere Programmelemente konstruiert. Daran schließt sich eine grundlegende Erklärung der Mathematik an, während die darauffolgenden Sektoren Methoden zu Speicheradressierung und zur Verwaltung von Ereignissen mit dem Interrupt-Subsystem zeigen. Diese – dank der 8-Bit-Architektur mit vergleichsweise wenig Aufwand gewonnenen – Erkenntnisse helfen Java-Programmierern auch, sollten sie sich irgendwann einmal in die native Assemblersprache der Java-VM einarbeiten müssen. Das Goldfischbuch von O’Reilly macht danach jedenfalls viel mehr Spaß.Assembleradressierung ist eines jener Themen, die Entwickler für Java und Co. begeistern. Das siebte Kapitel beschreibt, wie die zuvor in Assembler realisierten Programme nun unter Verwendung von C entwickelt werden. Darauf folgt eine detaillierte Besprechung der Zeitgebereinheit, schließlich bereiten Timer Quereinsteigern in der Mikrocontrollerwelt traditionell immense Probleme. Der Zugang beginnt mit einem gewöhnlichen Zähler-IC, der danach Schritt um Schritt erweitert und am Ende in den Mikrocontroller „integriert“ wird. Diese Vorgehensweise sorgt für tiefergehendes Verständnis und hilft dabei, wenn Java VM und Co. ein auf den ersten Blick erschlagend kompliziertes API zur Interaktion exponieren.Hardware findet über SPI, I2C oder UART Anschluss – unter Java sind das oft sogar die einzigen Möglichkeiten. Im neunten Kapitel demonstriert der Autor, wie die verschiedenen Bussysteme funktionieren und was es im praktischen Einsatz zu beachten gibt. Zu guter Letzt gibt es Ausführungen zur Fourier-Zerlegung und der Verwendung von Flash-Speichern.Ein interessanter Kontrast zwischen Vorwort un...

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