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Practical Domain-Driven Design in Enterprise Java


Domain-driven Design hilft bei der Suche von Domains. Dieser lustige und falsche Kalauer soll als kleiner Einstieg in eine Rezension zu einem Lehrbuch dienen, das den Designklassiker vorstellt und dabei auch auf neue Einsatzsituationen wie den Entwurf von Microservices eingeht. Nair unterteilt sein Lehrbuch dabei in zwei Abschnitte. Der erste erklärt die Grundlagen des Domain-driven Designs, während der zweite die Realisierung in Jakarta und in Jakarta mit Hilfs-Frameworks demonstriert.

Das erste Kapitel ist der allgemeinen Besprechung der Terminologie gewidmet. Kapitel zwei stellt eine als Cargo Tracker bezeichnete Applikation auf theoretischer Ebene vor: ein Programm, bei dem gilt: „Nomen est Omen“, und das bei der Veranschaulichung von Domain-driven Prozessen gern zum Einsatz kommt. Am Ende des zweiten Kapitels liegt die Cargo-Verwaltung in Form einer Gruppe von DDD-Artefakten vor, die man nun auf mehr oder weniger beliebige Art und Weise programmieren darf.

Jakarta – manche sagen dazu nach wie vor Java EE – kommt im dritten Kapitel als Erstes zum Einsatz. Für die eigentliche Realisierung entscheidet sich der Autor hier für das Konzept des modularen Monolithen; Ausführungen zu den theoretischen Hintergründen von J2EE kommen dabei allerdings nicht zu kurz.

Die Eclipse Foundation reagierte auf das Aufkommen des Microservices-Designkonzepts mit dem Eclipse MicroProfile: Es dient im vierten Kapitel als Ausführungsumgebung für einen weiteren Cargo Tracker. Auch hier findet sich im ersten Schritt eine Vorstellung der verwendeten Technologien, die im nächsten Schritt gegen die DDD-Artefakte gemappt werden.

Spring war einst als Alternative zu Java EE vorgesehen – es handelt sich dabei um ein Portfolio von Projekten, die gemeinsam die Realisierung von Geschäftsanwendungen ermöglichen. Aus der Logik folgt, dass Nair das in den vorigen Kapiteln realisierte didaktische Pattern auch hier umsetzt. Es entsteht eine weitere Version des Cargo Trackers, der nun aber eine neuartige Ausführungsumgebung nutzt.

Zu guter Letzt stellt der Autor das Axon Framework vor, ein auf den Prinzipien des Event Sourcings und der Aufteilung von Verantwortlichkeiten (englische Abkürzung: CQRS) basierendes Framework. Die letzten rund 100 Seiten des Buchs demonstrieren neben der Programmierung auch die theoretischen Grundlagen – wer sich mit diesem Designparadigma bisher nicht auseinandergesetzt hat, findet eine durchaus ausreichende Einführung. Dieses Wissen lässt sich dann auch abseits d...

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