Warum Jelly Bean ein wichtiger Fortschritt für die Plattform ist

Geleebohnen in Butter

Christian Meder


Die Google I/O 2012 war zweifelsfrei spannend, in diesem Punkt ist sich die IT-Presse in ihrer Berichterstattung einig:

Weiterentwicklungen wie Android Jelly Bean und neue Versionen der Google-Apps wie YouTube, Chrome, Maps, Play etc. wurden vorgestellt [1]Neue Geräte wie das Nexus 7 Tablet [2], der Ne­xus-Q-Medienabspieler [3], die Sony Google TV Box [4] und neue Goo­gle-Apps wie Google Now [5] mit integrierter sprachgesteuerter Suche wurden demonstriert und verteiltund Zukunftsmusik wie das Project Glass [6], Goo­gles Vision von Wearable Computing in Form einer Art Brille, war zu besichtigen

Das spannendste Gerät dabei, das 7-Zoll-Tablet Nexus 7, ist offensichtlich speziell optimiert für das Konsumieren von Filmen, Musik, Büchern und Magazinen sowie Spielen und generell Apps. Das Nexus 7 ist in einem separaten Artikel ausführlich getestet und beschrieben (siehe Seite 23).

Die große Klammer aller dieser Neuigkeiten aber bildet die Android-Plattform, die auf der I/O in Version 4.1 aka Jelly Bean als Prerelease für das Nexus 7 und das Galaxy Nexus verteilt wurde. Welche Fortschritte sind denn nun in Jelly Bean enthalten?

HinweisDieser Artikel ist eine aktualisierte Version des Leitartikels aus der letzten Ausgabe des Android360 Magazins.

Project Butter

Die signifikanteste Neuerung wurde von Google unter der Bezeichnung „Project Butter“ vorgestellt. Hinter dem Projekt verbirgt sich der Anspruch, dass sich die Android UX unter allen Umständen geschmeidig anfühlt und alle Übergänge und Animationen zwischen den verschiedenen Bildschirmen butterweich vom Nutzer wahrgenommen werden. Der Unterschied lässt sich aktuell am besten auf einem Galaxy Nexus vor und nach einem Upgrade auf Jelly Bean vergleichen. Die Resultate von Project Butter sind deutlich sichtbar: Gab es mit Ice Cream Sandwich durchaus noch Situationen, in denen im UI kurze Ruckler oder Hänger zu beobachten waren, kann man nach dem Upgrade mit Fug und Recht behaupten, dass die Android UX sich mit Jelly Bean unter allen Umständen sehr flüssig verhält. Das letzte Quäntchen Ruckelfreiheit im direkten Vergleich zwischen iOS, Windows Phone und Android ist damit auch geschafft, und dieser noch häufig gerade im technischen Umfeld zitierte Kritikpunkt an Android ist mit Jelly Bean hinfällig.

Um Project Butter zu verwirklichen, haben die Entwickler in drei Bereichen Änderungen durchgeführt:

Alle UI-Operationen werden besser per vsync synchronisiertIn der Grafikpipeline wird triple buffering eingeführtDie Verarbeitu...

Warum Jelly Bean ein wichtiger Fortschritt für die Plattform ist

Geleebohnen in Butter

Christian Meder


Die Google I/O 2012 war zweifelsfrei spannend, in diesem Punkt ist sich die IT-Presse in ihrer Berichterstattung einig:

Weiterentwicklungen wie Android Jelly Bean und neue Versionen der Google-Apps wie YouTube, Chrome, Maps, Play etc. wurden vorgestellt [1]Neue Geräte wie das Nexus 7 Tablet [2], der Ne­xus-Q-Medienabspieler [3], die Sony Google TV Box [4] und neue Goo­gle-Apps wie Google Now [5] mit integrierter sprachgesteuerter Suche wurden demonstriert und verteiltund Zukunftsmusik wie das Project Glass [6], Goo­gles Vision von Wearable Computing in Form einer Art Brille, war zu besichtigen

Das spannendste Gerät dabei, das 7-Zoll-Tablet Nexus 7, ist offensichtlich speziell optimiert für das Konsumieren von Filmen, Musik, Büchern und Magazinen sowie Spielen und generell Apps. Das Nexus 7 ist in einem separaten Artikel ausführlich getestet und beschrieben (siehe Seite 23).

Die große Klammer aller dieser Neuigkeiten aber bildet die Android-Plattform, die auf der I/O in Version 4.1 aka Jelly Bean als Prerelease für das Nexus 7 und das Galaxy Nexus verteilt wurde. Welche Fortschritte sind denn nun in Jelly Bean enthalten?

HinweisDieser Artikel ist eine aktualisierte Version des Leitartikels aus der letzten Ausgabe des Android360 Magazins.

Project Butter

Die signifikanteste Neuerung wurde von Google unter der Bezeichnung „Project Butter“ vorgestellt. Hinter dem Projekt verbirgt sich der Anspruch, dass sich die Android UX unter allen Umständen geschmeidig anfühlt und alle Übergänge und Animationen zwischen den verschiedenen Bildschirmen butterweich vom Nutzer wahrgenommen werden. Der Unterschied lässt sich aktuell am besten auf einem Galaxy Nexus vor und nach einem Upgrade auf Jelly Bean vergleichen. Die Resultate von Project Butter sind deutlich sichtbar: Gab es mit Ice Cream Sandwich durchaus noch Situationen, in denen im UI kurze Ruckler oder Hänger zu beobachten waren, kann man nach dem Upgrade mit Fug und Recht behaupten, dass die Android UX sich mit Jelly Bean unter allen Umständen sehr flüssig verhält. Das letzte Quäntchen Ruckelfreiheit im direkten Vergleich zwischen iOS, Windows Phone und Android ist damit auch geschafft, und dieser noch häufig gerade im technischen Umfeld zitierte Kritikpunkt an Android ist mit Jelly Bean hinfällig.

Um Project Butter zu verwirklichen, haben die Entwickler in drei Bereichen Änderungen durchgeführt:

Alle UI-Operationen werden besser per vsync synchronisiertIn der Grafikpipeline wird triple buffering eingeführtDie Verarbeitu...

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