Agile Teams an die Macht!

Crowdgovernance


IT-Governance und agiles Arbeiten in der Softwareentwicklung passen nicht zusammen – da sind sich zumindest die Vertreter der agilen Welt recht einig. Crowdgovernance vereint praktische Ideen von Scrum, Liquid Democracy und Communityprozessen miteinander. Damit unterstützt es Teams, den roten Faden zu finden und ihr Handeln an einer gemeinsamen Strategie auszurichten.

Die Spatzen pfeifen es bereits seit Langem von den Dächern: Softwareentwicklung muss agil durchgeführt werden. Alles andere bringt nichts – und kaum jemand traut sich heute noch öffentlich etwas anderes zu behaupten. Dennoch hapert es in großen Projekten und großen Organisationen oft noch sehr. Meist wird an etablierten Strukturen festgehalten und die Umstellung auf agiles Arbeiten erfolgt nur zögerlich. Der Grund hierfür ist nicht selten die Angst davor, die Kontrolle zu verlieren und die Geschehnisse nicht mehr lenken zu können. Aus dieser Angst heraus wird oft an einer klassischen und zentralistischen IT-Governance festgehalten.

Klassische IT-Governance

IT-Governance an sich ist nichts Schlechtes und verfolgt plausible Ziele:

  • Konsistenz der IT-Systeme

  • Vermeidung von Fehlentscheidungen

  • Unterstützung strategischer Ziele

  • Minimierung von Risiken

  • Effizienz

  • Homogene IT-Landschaften

  • Zukunftsfähigkeit des Unternehmens

In der Praxis führt dies jedoch oft zu einem starren Konstrukt von Regeln und dem Versuch, alles aus zentraler Hand zu steuern. Folgende „Bad Smells“ sind häufig anzutreffen:

  • Zentrale Technologie-Whitelists, die projekt- oder sogar konzernweit vorschreiben, welche Technologie eingesetzt werden darf.

  • Es fehlt die Möglichkeit für jedermann, einfach Einfluss auf die geltenden Vorgaben zu nehmen.

  • Zentrales Design aller Schnittstellen.

  • Ein verbindlicher „Standardstack“ oder ein Framework, das für jedes Projekt verwendet werden muss (häufig irgendeine veraltete Eigenentwicklung).

  • Trennung zwischen Architekt und Entwickler.

  • Eine zentrale Architekturabteilung, die alles absegnen oder sogar selbst entwerfen möchte.

Natürlich hängt der Nutzen oder auch Schaden immer von der konkreten Ausführung und dem Umgang damit ab. Eine gut gemachte Technologie-Whitelist kann durchaus helfen, wenn sie die Entscheidungen motiviert und den Trade-off zwischen Regelung und Freiraum richtig vermittelt. Auch kann eine zentrale Architekturabteilung eine agile Arbeit der Teams unterstützen, wenn sie mit den richtigen Mitarbeitern besetzt ist. Doch viel zu häufig führen die zentralistischen Governanc...

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