Neo4j 2.0 hands-on

Neo4j 2.0 hands-on


Nach dem positiven Feedback zum Neo4j-Artikel in der Ausgabe 10.2013 soll nun das Handwerkzeug vorgestellt werden, mit dem jeder selbst Anwendungen mit Graphdatenbanken entwickeln kann.

Das Interesse an nicht relationalen Datenbanken hat sich im letzten Jahrzehnt deutlich verstärkt. Ein Grund dafür ist neben dem massiv angestiegenen Datenvolumen auch die wachsende Heterogenität der Daten und die zunehmende Komplexität der Beziehungen zwischen den verschiedenen Aspekten der Informationen, die verarbeitet werden müssen.

Da relationale Datenbanken mit ihrem „One size fits all“-Anspruch den konkreten Anforderungen oft nicht gewachsen waren, hat sich eine neue Generation von Datenbanken stark gemacht, solche Anwendungsfälle besser zu unterstützen.

Ausgehend von den großen Internetkonzernen wie Google, Amazon, Facebook wurden für ganz bestimmte Nutzungsszenarien und Datenmengen interne Datenbanken entwickelt (Bigtable, Dynamo, Cassandra), die deutliche Performanceverbesserungen zur Folge hatten. Diese Datenbanken wurden dann entweder Open ­Source zugänglich gemacht oder wenigstens ihre Konzepte in technischen Artikeln detailliert erläutert. Das bereitete die Grundlage für einen massiven Anstieg der Anzahl von Datenbanklösungen, die sich auf einige wenige Anwendungsfälle spezialisieren und diese dafür optimal abbilden.

Im Allgemeinen werden diese neuen Persistenzlösungen als „NoSQL“ zusammengefasst – eine nicht sehr glücklich gewählte Bezeichnung. Unter dem Gesichtspunkt der polyglotten Persistenz steht dieses Kürzel aber eher für „Nicht nur (Not only) SQL“. Relationale Datenbanken haben weiterhin ebenso ihre Daseinsberechtigung und Einsatzzwecke wie alle anderen Datenbanken auch.

Mit der großen Auswahl ist auch eine neue Verantwortlichkeit auf die Schultern der Entwickler gelegt worden. Sie müssen sich mit den vorhandenen Technologien kritisch auseinandersetzen und mit diesem Hintergrundwissen fundierte Entscheidungen für den Einsatz bestimmter Datenbanktechnologien für konkrete Use Cases und Datenstrukturen treffen.

Den meisten Datenbankanbietern ist das klar. Daher sind Informationsveranstaltungen, Trainings und Bücher über diese Technologien zurzeit hoch im Kurs. Ein wichtiger Aspekt in den Herausforderungen modernen Datenmanagements ist die Verarbeitung heterogener, aber stark vernetzter Daten, die im relationalen Umfeld spärlich besetzte Tabellen und den Verzicht auf Fremdschlüsselbeziehungen (da optional) nach sich ziehen würden.

Informationen über Entit...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang