Java Magazin - 12.2016 - Serverless: Der Code im Nichts?


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  November 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Lars Röwekamp, Sebastian Meyen, Tam Hanna, Sascha Möllering, Peter Hruschka, Gernot Starke, Niko Köbler, Angelika Langer, Klaus Kreft, Andreas Mohrhard, Manfred Steyer, Uwe Friedrichsen, Milad Jason Daivandy, Andreas Schmidt, Falk Sippach, Thorsten Maier, Simon Scholz, Lars Vogel, Philip Ackermann, Daniel Takai, Gion Manetsch

Cloud Computing hat bis zum heutigen Tag einen schweren Stand in Deutschland. Das mag verschiedene Ursachen haben. Man muss sich aber klar machen: Cloud-Plattformen haben heute deutlich mehr anzubieten als nur eine fortgeschrittene Virtualisierung traditioneller Systeme.

Serverless – der Code im Nichts, so haben wir unser Titelthema getauft. Betrachtet man den aktuellen Stand der Cloud-Services bei Amazon Web Services, Microsoft Azure oder der Google Cloud Platform, so verschwindet die gewohnte Servermetapher, die doch Dreh- und Angelpunkt aller Enterprise-Entwicklung gewesen war – und ist.

Natürlich läuft der Code auch bei der Cloud keineswegs im Nichts. Aber er läuft immerhin nicht mehr in einem klassischen Server. Und was an dessen Stelle tritt, ist eine Vielzahl an Services. Mit anderen Worten: Als Entwickler kommt man nicht mehr mit dem eigentlichen Server in Berührung, sondern bedient sich einer Vielzahl an Services, die man aufruft, wenn benötigt, und die man wieder fallen lässt, wenn nicht mehr gebraucht.

Dass das Architekturkonzept „Serverless“ eine Menge Vorteile bieten kann, erfahren Sie im aktuellen Schwerpunkt ab Seite 48. Es wird Ihnen nicht entgehen, dass sämtliche Beispiele auf Amazon Web Services (AWS) basieren. Das liegt schlicht und einfach daran, dass AWS auch hier der Pionier ist – wie bei praktisch allen Cloud-Technologien. Die anderen sind gerade noch damit beschäftigt, mit ihren Technologien nachzuziehen.

Auch wird Ihnen bei der Lektüre auffallen, dass die Konzepte Serverless, Microservices und DevOps nicht selten in einem Atemzug genannt werden. Das liegt an den tiefen Verbindungen, die zwischen all diesen Konzepten bestehen und die in ihrer Gesamtheit als neues Architekturparadigma bezeichnet werden können: Willkommen bei den Cloud Natives!

Natürlich sollen auch die möglichen Nachteile von Serverless-Architekturen nicht verschwiegen werden. So entsteht dabei eine Bindung an die Plattform, die die Java-Community in ihrer zwanzigjährigen Geschichte stets gescheut hat, wie der Teufel das Weihwasser. Wie immer im Leben, muss hier gut abgewogen werden.

Auch wenn „Serverless“ derzeit noch nicht auf der Tagesordnung Ihres aktuellen Kunden stehen sollte, empfehle ich Ihnen dringend, sich mit den Konzepten vertraut zu machen. Hoffentlich macht Ihnen unser Schwerpunkt Appetit darauf. Und immerhin war es, dank Cloud, noch nie so einfach und so kostengünstig, ein paar unverbindliche Experimente durchzuführen … Bleiben Sie neugierig!

In diesem Sinne – viel Spaß bei der Lektüre des vorliegenden Java Magazins!

meyen_sebastian_sw.tif_fmt1.jpgSebastian Meyen, Chefredakteur

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