Java Magazin - 02.2012 - JavaFX 2.0


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Januar 2012

Umfang:  108

Autoren / Autorinnen: Dirk Mascher, Matthias Weßendorf, Lars Röwekamp, Dierk König, Henning Wolf, Kay Glahn, Eberhard Wolff, Lars Röwekamp, Jochen Mader, Dr. Peter Hruschka, Dr. Gernot Starke, Christoph Knabe, Ricardo Ferreira, Dierk König, Richard Bair, Kay Glahn, Claudia Fröhling, Eberhard Wolff, Christian Grobmeier, Bernd Fondermann, Heiko Seeberger, Dierk König, Karsten Krieg, Stefan Starke, Thorsten Rottschäfer, Heinz Ebensperger, Dirk Weil, Steffen Heinzl, Benjamin Schmeling, Bernhard Löwenstein

Es gibt Technologien, da spalten sich die Geister. Das ist historisch gewachsen sozusagen. JavaFX ist so eine Technologie. „You can’t kill a zombie“ schrieb man uns auf Twitter neulich, als wir das Titelthema bekannt gaben. Und wenn wir schon beim Thema Zombies sind – uns stellt sich die Frage: spielt JavaFX die Hauptrolle in „Dawn of the Dead“ oder doch eher in „Resurrection“? Genau diese Frage haben wir auch Dierk König gestellt, herausgekommen ist ein toller Leitartikel über die Chancen von JavaFX 2.0 und ein Interview mit Oracles Richard Bair.

Zwei Punkt Null

Wir erinnern uns: JavaFX wurde von Sun Microsystems auf der JavaOne 2007 bekannt gegeben, es war damals aus dem Projekt F3 von Chris Oliver hervorgegangen. Die Technologie zielte sowohl auf den Desktop als auch auf mobile Geräte ab, Version 1.0 erschien 2008.

Sun steckte gerade zu Beginn von JavaFX enorme Ressourcen in die Entwicklung der Technologie, der erhoffte Erfolg bzw. die erhoffte Verbreitung blieben jedoch aus. Dann folgte die Übernahme durch Oracle, und die Zukunft der Rich-Client-Technologie war erneut komplett offen.

Oracle aber bekräftigte – für viele überraschend – schon sehr früh, dass man an JavaFX festhalten wolle. Das wurde auch auf der JavaOne 2011 nochmal bekräftigt. Ein Highlight der Konferenz war für viele eine Demo, bei der JavaFX auf einem Android- und einem Apple-Device zu sehen war. Außerdem entsteht derzeit ein richtiges kleines Ökosystem rund um JavaFX: mit GroovyFX gibt es seit einiger Zeit ein Groovy-Binding für JavaFX 2.0, das Groovy-Entwicklern die Arbeit mit Oracles Client-Technologie ermöglicht. Das Gleiche entsteht derzeit auch für Scala-Entwickler. Und auch in der Eclipse-Welt empfängt man JavaFX offenbar mit offenen Armen: Tom Schindl arbeitet an einer Eclipse-Integration in JavaFX. Wie Eclipse bzw. e4 und JavaFX zusammenarbeiten können, zeigt Kai Tödter übrigens in seinem Artikel im kommenden Eclipse Magazin (erscheint am 27.01.).

An Open World

Aber der wohl wichtigste Schritt für JavaFX war die Entscheidung, eine Open-Source-Variante der Technologie anzubieten. Unser Interviewpartner Richard Bair stellte diese Idee in einer Mailingliste vor: über 6 000 öffentliche API-Bestandteile sollen in der Open-Source-Variante namens OpenJFX enthalten sein. Ziel ist nicht nur die Offenlegung des Quellcodes, sondern auch der Übergang zu einem offenen Entwicklungsmodell. Mitte November wurde der Vorschlag für OpenJFX mit zwölf Ja-Stimmen und keinem Veto angenommen.

Happy New Year

Wir dürfen also gespannt abwarten, was das noch junge Jahr 2012 für JavaFX bringen wird. Wir hoffen in jedem Fall, dass Sie gut „rübergerutscht“ sind und freuen uns auf die Entwicklungen, die sich für Java die Sprache und Java die Plattform dieses Jahr ergeben.

In diesem Sinne viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe

froehling_claudia_sw_cropped.tif_fmt1.jpgClaudia Fröhling, Redakteurin Java Magazin
Twitter: @javamagazin

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