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Java Magazin
Individuelle Lösung und Wiederverwendbarkeit unter einem Dach

Das Meta macht den Unterschied

Individualisierbare Standardsoftware wagt den Spagat zwischen möglichst großer Wiederverwendung und größtmöglichem Eingehen auf den individuellen Bedarf von Kunden bei möglichst geringen Projektkosten. Erreicht wird das durch die Definition von fachlichen Metamodellen, welche die Abbildung der Kundenanforderungen erlauben und von der Software ohne weitere Programmierung ausgeführt werden können.

Stefan Kallinich, Hans Schuster, Frank Redlich


Standen Sie auch schon vor der Aufgabe, eine fachliche Anwendung zu erstellen, die für verschiedene Kunden eingesetzt werden soll? Besonders komplex wird diese Thematik, wenn die Kunden in unterschiedlichen Branchen angesiedelt sind. Insbesondere bei IT-Dienstleistern stellt sich diese Problematik regelmäßig, aber auch in vielen Konzernen steht das Thema bei der IT auf der Tagesordnung, nur mit dem Unterschied, dass die „Kunden“ in diesem Fall aus dem eigenen Haus und in der Regel der gleichen Branche kommen. Dafür ist das Unverständnis aber umso größer, wenn eine Lösung für Bereich A nicht ohne großen Aufwand auch für Bereich B verwendet werden kann, der scheinbar ähnliche Anforderungen hat.

Themen für solche Anwendungen sind z. B. Buchhaltung, CRM, Vertriebsvergütung, Vertriebscontrolling, Billing, BI-System etc. Das Ziel für solche Software ist ein hoher Grad an Wiederverwendung bei gleichzeitiger Individualisierungsmöglichkeit durch kundenspezifische Anpassungen, die im optimalen Fall auch noch sehr bedienerfreundlich durchzuführen sind. So ist es beispielsweise selbstverständlich, dass ein Buchhaltungssystem individuelle Kontenrahmen und Schnittstellen ermöglicht.

ArtikelserieTeil 1: Individuelle Lösung und Wiederverwendbarkeit unter einem DachTeil 2: Datenmodell: O/R Mapping, Template Patterns und AbfragenTeil 3: Prozessmodell: Eine spezielle Anwendungsdomain braucht eigene Berechnungs- und Prozessmodelle

Etwas abstrakter betrachtet ist unser Ziel, dass wir Softwarelösungen für „ähnliche“ fachliche Probleme nicht für jeden Kunden von Grund auf neu entwickeln wollen, sondern eine Basislösung – im Prinzip ein Softwareprodukt – erstellen, das die Grundlage für die individuellen Kundenlösungen bildet. Vom Grundprinzip her entspricht dies dem Einsatz von Programmierframeworks zur Lösung bekannter technischer Fragestellungen, z. B. dem Einsatz von Hibernate zur Implementierung von Persistenz. Wir wollen den Wiederverwendungsgedanken hinter solchen Frameworks auf fachliche Problemstellungen ausdehnen.

Eine besondere Herausforderung ist hierbei, dass vor allem komplexe Softwarelösungen in der Regel über viele Jahre genutzt und weiterentwickelt werden. Es wäre deshalb nur wenig gewonnen, wenn die Weiterentwicklungen für jeden Kunden ausschließlich individuell erfolgen würden. Wir müssen unbedingt erreichen, dass auch die Basislösung permanent weiterentwickelt werden kann und neue Versionen davon möglichst leicht in die individuellen Kundenlösungen eingebaut ...

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Individuelle Lösung und Wiederverwendbarkeit unter einem Dach

Das Meta macht den Unterschied

Individualisierbare Standardsoftware wagt den Spagat zwischen möglichst großer Wiederverwendung und größtmöglichem Eingehen auf den individuellen Bedarf von Kunden bei möglichst geringen Projektkosten. Erreicht wird das durch die Definition von fachlichen Metamodellen, welche die Abbildung der Kundenanforderungen erlauben und von der Software ohne weitere Programmierung ausgeführt werden können.

Stefan Kallinich, Hans Schuster, Frank Redlich


Standen Sie auch schon vor der Aufgabe, eine fachliche Anwendung zu erstellen, die für verschiedene Kunden eingesetzt werden soll? Besonders komplex wird diese Thematik, wenn die Kunden in unterschiedlichen Branchen angesiedelt sind. Insbesondere bei IT-Dienstleistern stellt sich diese Problematik regelmäßig, aber auch in vielen Konzernen steht das Thema bei der IT auf der Tagesordnung, nur mit dem Unterschied, dass die „Kunden“ in diesem Fall aus dem eigenen Haus und in der Regel der gleichen Branche kommen. Dafür ist das Unverständnis aber umso größer, wenn eine Lösung für Bereich A nicht ohne großen Aufwand auch für Bereich B verwendet werden kann, der scheinbar ähnliche Anforderungen hat.

Themen für solche Anwendungen sind z. B. Buchhaltung, CRM, Vertriebsvergütung, Vertriebscontrolling, Billing, BI-System etc. Das Ziel für solche Software ist ein hoher Grad an Wiederverwendung bei gleichzeitiger Individualisierungsmöglichkeit durch kundenspezifische Anpassungen, die im optimalen Fall auch noch sehr bedienerfreundlich durchzuführen sind. So ist es beispielsweise selbstverständlich, dass ein Buchhaltungssystem individuelle Kontenrahmen und Schnittstellen ermöglicht.

ArtikelserieTeil 1: Individuelle Lösung und Wiederverwendbarkeit unter einem DachTeil 2: Datenmodell: O/R Mapping, Template Patterns und AbfragenTeil 3: Prozessmodell: Eine spezielle Anwendungsdomain braucht eigene Berechnungs- und Prozessmodelle

Etwas abstrakter betrachtet ist unser Ziel, dass wir Softwarelösungen für „ähnliche“ fachliche Probleme nicht für jeden Kunden von Grund auf neu entwickeln wollen, sondern eine Basislösung – im Prinzip ein Softwareprodukt – erstellen, das die Grundlage für die individuellen Kundenlösungen bildet. Vom Grundprinzip her entspricht dies dem Einsatz von Programmierframeworks zur Lösung bekannter technischer Fragestellungen, z. B. dem Einsatz von Hibernate zur Implementierung von Persistenz. Wir wollen den Wiederverwendungsgedanken hinter solchen Frameworks auf fachliche Problemstellungen ausdehnen.

Eine besondere Herausforderung ist hierbei, dass vor allem komplexe Softwarelösungen in der Regel über viele Jahre genutzt und weiterentwickelt werden. Es wäre deshalb nur wenig gewonnen, wenn die Weiterentwicklungen für jeden Kunden ausschließlich individuell erfolgen würden. Wir müssen unbedingt erreichen, dass auch die Basislösung permanent weiterentwickelt werden kann und neue Versionen davon möglichst leicht in die individuellen Kundenlösungen eingebaut ...

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