Wichtige Meilensteine des Java-Jahres 2013

Kaffeesatz lesen - Best of Java 2013

Claudia Fröhling


Uwe Friedrichsen (codecentric AG): 2013 hat sich viel im Bereich browserbasierter Anwendungen getan. Firmen wie Google und Microsoft haben mit Dart und TypeScript frischen Wind in die Technik gebracht, während viele andere Firmen zumindest auf pures JavaScript vertrauen. Build-Tools, Continuous Integration, IDE-Support und Abhängigkeitsmanagement im JavaScript-Umfeld stehen dem von Java kaum noch in etwas nach. Der Browser wird damit immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Zielplattform für Anwendungen aller Art. Für 2014 bin ich neben den weiteren Entwicklungen in diesem Bereich gespannt, was Java 8 mit der Java-Gemeinschaft machen wird. Wird Java eine funktionale Sprache? Werden Lambdas in jedem Java-Projekt Einzug halten? Wird die Gemeinschaft gespalten? Wird es mehr als einen gängigen Java-Programmierstil geben?

Uwe Friedrichsen (codecentric AG): Java 8 Lambdas und JavaFX 2 waren aus meiner Wahrnehmung die großen Core-Java-Themen in 2013. Ob der Hype berechtigt ist oder nicht, wird sich wohl frühestens 2014 zeigen. Dann war da natürlich der Raspberry Pi mit (und ohne) Java, wo auch immer man hingeschaut hat. Ob das nur ein kurzer Hype ist oder das IoT-Zeitalter (zurück) in die Java-Welt bringt – auch da werden wir wohl 2014 schlauer werden. Die Sprachenvielfalt auf der Java-Plattform ist 2013 normal geworden und nichts besonderes mehr. Speziell funktional orientierte Programmiersprachen wie z. B. Groovy, Scala und Closure finden immer mehr Anhänger. Last but not least entwickeln sich Themen wie Cloud, Big Data und NoSQL immer mehr vom Hype zur Praxisnähe – leider viel zu häufig unter Ausschluss der deutschen Wirtschaft, die diese wichtigen Themen in ihrem urdeutschen innovationsfeindlichen Bedenkenträgertum weitestgehend ignoriert.

Jan Peuker (Accenture): Die neuen funktionalen VM-Sprachen haben noch mehr Aufwind bekommen – dank Typesafes „Reactive Manifesto“ auch breitenwirksam. Spring hat nicht untätig zugesehen, sondern zog Spring IO und Boot nach – integriert z. B. mit Spring Data Couchbase. Spray bei Akka wird JAX-RS 2.0 und Spring Hateoas gegenübergestellt. Und Node.js läuft auf der JVM (und umgekehrt), bevor Nashorn um die Ecke schaut und WebSocket in EE kommt. Im Java-8-Standard erlauben Bulk Collections höhere Skalierbarkeit, unterstützt von VM-Features wie IBMs „Multi-Tenant VM“. Getrieben ist das alles von schnelleren Innovations- und Produktzyklen, ganzheitlichem Servicedesign, aber auch F...

Wichtige Meilensteine des Java-Jahres 2013

Kaffeesatz lesen - Best of Java 2013

Claudia Fröhling


Uwe Friedrichsen (codecentric AG): 2013 hat sich viel im Bereich browserbasierter Anwendungen getan. Firmen wie Google und Microsoft haben mit Dart und TypeScript frischen Wind in die Technik gebracht, während viele andere Firmen zumindest auf pures JavaScript vertrauen. Build-Tools, Continuous Integration, IDE-Support und Abhängigkeitsmanagement im JavaScript-Umfeld stehen dem von Java kaum noch in etwas nach. Der Browser wird damit immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Zielplattform für Anwendungen aller Art. Für 2014 bin ich neben den weiteren Entwicklungen in diesem Bereich gespannt, was Java 8 mit der Java-Gemeinschaft machen wird. Wird Java eine funktionale Sprache? Werden Lambdas in jedem Java-Projekt Einzug halten? Wird die Gemeinschaft gespalten? Wird es mehr als einen gängigen Java-Programmierstil geben?

Uwe Friedrichsen (codecentric AG): Java 8 Lambdas und JavaFX 2 waren aus meiner Wahrnehmung die großen Core-Java-Themen in 2013. Ob der Hype berechtigt ist oder nicht, wird sich wohl frühestens 2014 zeigen. Dann war da natürlich der Raspberry Pi mit (und ohne) Java, wo auch immer man hingeschaut hat. Ob das nur ein kurzer Hype ist oder das IoT-Zeitalter (zurück) in die Java-Welt bringt – auch da werden wir wohl 2014 schlauer werden. Die Sprachenvielfalt auf der Java-Plattform ist 2013 normal geworden und nichts besonderes mehr. Speziell funktional orientierte Programmiersprachen wie z. B. Groovy, Scala und Closure finden immer mehr Anhänger. Last but not least entwickeln sich Themen wie Cloud, Big Data und NoSQL immer mehr vom Hype zur Praxisnähe – leider viel zu häufig unter Ausschluss der deutschen Wirtschaft, die diese wichtigen Themen in ihrem urdeutschen innovationsfeindlichen Bedenkenträgertum weitestgehend ignoriert.

Jan Peuker (Accenture): Die neuen funktionalen VM-Sprachen haben noch mehr Aufwind bekommen – dank Typesafes „Reactive Manifesto“ auch breitenwirksam. Spring hat nicht untätig zugesehen, sondern zog Spring IO und Boot nach – integriert z. B. mit Spring Data Couchbase. Spray bei Akka wird JAX-RS 2.0 und Spring Hateoas gegenübergestellt. Und Node.js läuft auf der JVM (und umgekehrt), bevor Nashorn um die Ecke schaut und WebSocket in EE kommt. Im Java-8-Standard erlauben Bulk Collections höhere Skalierbarkeit, unterstützt von VM-Features wie IBMs „Multi-Tenant VM“. Getrieben ist das alles von schnelleren Innovations- und Produktzyklen, ganzheitlichem Servicedesign, aber auch F...

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