Softwareentwicklung mit dem SCM-Manager Universe

Push IT to the Stars

Daniel Huchthausen


SCM-Manager Universe ist eine auf Ubuntu Linux basierende, vorkonfigurierte virtuelle Appliance für die Softwareentwicklung. Sie wurde Anfang 2013 von der TRIOLOGY GmbH [2] für die eigenen Softwareentwicklungsprozesse entwickelt. Schon nach kurzer Zeit entstand die Idee, diese Umgebung auch anderen Softwareentwicklern unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung zu stellen und sich aktiv an der SCM-Manager-Community zu beteiligen. Aufgrund der wachsenden Nachfrage durch Unternehmen entschied man sich, unter dem Slogan „Open Source. More Business.“ professionelle Services rund um das Tool anzubieten.

Alle Tools der Appliance (Abb. 1) können via Weboberfläche benutzt werden. Im Zentrum steht das Open-Source-Tool SCM-Manager [3], das durch sein Plug-in-API nahezu beliebig erweitert werden kann und als Schnittstelle zwischen den Tools fungiert. So werden alle für die Softwareentwicklung wichtigen Tools miteinander verknüpft und wiederkehrende Arbeitsabläufe automatisiert. Durch die so erreichte Zeitersparnis können sich Developer auf das Wesentliche konzentrieren: Software entwickeln.

Abb. 1: Startbildschirm SCM-Manager Universe mit Toolübersicht

Beispielsweise kann die Dokumentation von Bugs vereinfacht werden, indem aus der IDE heraus Kommentare an Bugs angefügt oder deren Status auf „Resolved“ gesetzt werden kann. Weiterhin unterstützt das SCM-Manager Universe die Verbesserung der Codequalität. Entwickler bekommen unmittelbar nach einem „Push“ Rückmeldung über Lauffähigkeit und Konformität ihrer Software: Es wird automatisch ein Build in Jenkins mit anschließender Konformitätsanalyse in SonarQube durchgeführt. Darüber hinaus können Repositories durch das Checkstyle-Plug-in so konfiguriert werden, dass nur Sourcecode akzeptiert wird, der den festgelegten Coding-Standards entspricht.

Alle implementierten Features sind für Java-Projekte nutzbar, da das Tool seinen Schwerpunkt in der Java-Entwicklung hat. Warum Java? Weil es eine der am weitest verbreiteten und vielseitigsten Programmiersprachen der Welt ist [4]. Natürlich kann die Appliance auch für Projekte in anderen Programmiersprachen verwendet werden, da die Tools via Plug-ins auf weitere Sprachen erweiterbar sind.

Das Herz der Appliance: SCM-Manager

Nicht nur namentlich sondern auch inhaltlich spielt das in Java entwickelte Sourcecode-Management-Tool SCM-Manager eine wichtige Rolle. Durch seine Plug-ins ist das Tool die zentrale Schnittstelle der Appliance. Seine Kernfunktionalität ist die Verwaltung von Re...

Softwareentwicklung mit dem SCM-Manager Universe

Push IT to the Stars

Daniel Huchthausen


SCM-Manager Universe ist eine auf Ubuntu Linux basierende, vorkonfigurierte virtuelle Appliance für die Softwareentwicklung. Sie wurde Anfang 2013 von der TRIOLOGY GmbH [2] für die eigenen Softwareentwicklungsprozesse entwickelt. Schon nach kurzer Zeit entstand die Idee, diese Umgebung auch anderen Softwareentwicklern unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung zu stellen und sich aktiv an der SCM-Manager-Community zu beteiligen. Aufgrund der wachsenden Nachfrage durch Unternehmen entschied man sich, unter dem Slogan „Open Source. More Business.“ professionelle Services rund um das Tool anzubieten.

Alle Tools der Appliance (Abb. 1) können via Weboberfläche benutzt werden. Im Zentrum steht das Open-Source-Tool SCM-Manager [3], das durch sein Plug-in-API nahezu beliebig erweitert werden kann und als Schnittstelle zwischen den Tools fungiert. So werden alle für die Softwareentwicklung wichtigen Tools miteinander verknüpft und wiederkehrende Arbeitsabläufe automatisiert. Durch die so erreichte Zeitersparnis können sich Developer auf das Wesentliche konzentrieren: Software entwickeln.

Abb. 1: Startbildschirm SCM-Manager Universe mit Toolübersicht

Beispielsweise kann die Dokumentation von Bugs vereinfacht werden, indem aus der IDE heraus Kommentare an Bugs angefügt oder deren Status auf „Resolved“ gesetzt werden kann. Weiterhin unterstützt das SCM-Manager Universe die Verbesserung der Codequalität. Entwickler bekommen unmittelbar nach einem „Push“ Rückmeldung über Lauffähigkeit und Konformität ihrer Software: Es wird automatisch ein Build in Jenkins mit anschließender Konformitätsanalyse in SonarQube durchgeführt. Darüber hinaus können Repositories durch das Checkstyle-Plug-in so konfiguriert werden, dass nur Sourcecode akzeptiert wird, der den festgelegten Coding-Standards entspricht.

Alle implementierten Features sind für Java-Projekte nutzbar, da das Tool seinen Schwerpunkt in der Java-Entwicklung hat. Warum Java? Weil es eine der am weitest verbreiteten und vielseitigsten Programmiersprachen der Welt ist [4]. Natürlich kann die Appliance auch für Projekte in anderen Programmiersprachen verwendet werden, da die Tools via Plug-ins auf weitere Sprachen erweiterbar sind.

Das Herz der Appliance: SCM-Manager

Nicht nur namentlich sondern auch inhaltlich spielt das in Java entwickelte Sourcecode-Management-Tool SCM-Manager eine wichtige Rolle. Durch seine Plug-ins ist das Tool die zentrale Schnittstelle der Appliance. Seine Kernfunktionalität ist die Verwaltung von Re...

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