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Java Magazin
Teil 2: Lösungstaktiken in der Praxis

Agiles IT-Architekturmanagement


Wir haben verschiedene Lösungstaktiken als Kern von agilem IT-Architekturmanagement vorgestellt, um im Bottom-up-Ansatz das Application Lifecycle Management (ALM) passgenau und mittelfristig spürbar zu optimieren. Nun möchten wir zeigen, welche dieser Lösungstaktiken man idealerweise wie kombiniert, um Mehrwerte für Unternehmen zu schaffen.

Artikelserie

Teil 1: Überblick und Lösungstaktiken

Teil 2: Lösungstaktiken in der Praxis

Die vier Lösungstaktiken Agile, DevOps, Microservices und Cloud Computing haben alle einen Einfluss auf das Management technischer Schulden (MTS), insbesondere dann, wenn sie nicht isoliert, sondern im Zusammenhang betrachtet werden. Dies wird bei vielen Unternehmen relevant, da häufig verschiedene Abteilungen verschiedene Lösungstaktiken vorantreiben. Agilität gründet sich z. B. häufig in Entwicklungs- oder Produktabteilungen, Microservices werden in Architektur- und Entwicklungsteams diskutiert, während Cloud Computing häufig in betriebsnahem Umfeld ein Thema ist. Die Lösungstaktiken haben außerdem ganz unterschiedlichen Einfluss auf die Qualitätsmerkmale guter Software (Tabelle 1). Außerdem bedingen sie sich teilweise gegenseitig oder sind voneinander abhängig.

Die vier Lösungstaktiken

  • Der Agile Lifecycle stellt in der Softwareentwicklung sicher, dass die richtigen Anforderungen möglichst schnell ermittelt, verfeinert und effizient realisiert werden.

  • Die DevOps-Prinzipien ermöglichen eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Architektur, Entwicklung und IT-Betrieb.

  • Microservices unterteilen IT-Systeme in kleinere, unabhängig gestaltbare Komponenten und unterstützen damit ein agiles Systemdesign.

  • Cloud Computing beschleunigt mit seinen verschiedenen Serviceebenen das Bereitstellen von IT-Diensten durch die Servicefähigkeit von Infrastruktur, z. B. dynamischen Plattformen.

Agile ist der erste Schritt

Agile wirkt stark auf die Qualitätsmerkmale „Funktionalität“ und „Benutzbarkeit“. Inkrementelle Softwareentwicklung, der Einsatz crossfunktionaler Teams, das Vermeiden unnötig vieler begonnener Aufgaben und das Verwenden sinnvoll installierter Regeln für Problem- und Lösungskommunikation – alles verpackt in kurze Feedbackzyklen – sorgt für einen effektiven Umgang mit funktionaler Anforderungsunschärfe. Das stärkste Argument für das Erfüllen beider Qualitätsmerkmale ist das regelmäßige und relativ hochfrequente Bereitstellen lauffähiger Software mit zusätzlichen Features, die relevantes Feedback seitens des Kunden und der beabsich...

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Teil 2: Lösungstaktiken in der Praxis

Agiles IT-Architekturmanagement

Wir haben verschiedene Lösungstaktiken als Kern von agilem IT-Architekturmanagement vorgestellt, um im Bottom-up-Ansatz das Application Lifecycle Management (ALM) passgenau und mittelfristig spürbar zu optimieren. Nun möchten wir zeigen, welche dieser Lösungstaktiken man idealerweise wie kombiniert, um Mehrwerte für Unternehmen zu schaffen.

Milad Jason Daivandy, Andreas Schmidt


Wir haben verschiedene Lösungstaktiken als Kern von agilem IT-Architekturmanagement vorgestellt, um im Bottom-up-Ansatz das Application Lifecycle Management (ALM) passgenau und mittelfristig spürbar zu optimieren. Nun möchten wir zeigen, welche dieser Lösungstaktiken man idealerweise wie kombiniert, um Mehrwerte für Unternehmen zu schaffen.

Artikelserie

Teil 1: Überblick und Lösungstaktiken

Teil 2: Lösungstaktiken in der Praxis

Die vier Lösungstaktiken Agile, DevOps, Microservices und Cloud Computing haben alle einen Einfluss auf das Management technischer Schulden (MTS), insbesondere dann, wenn sie nicht isoliert, sondern im Zusammenhang betrachtet werden. Dies wird bei vielen Unternehmen relevant, da häufig verschiedene Abteilungen verschiedene Lösungstaktiken vorantreiben. Agilität gründet sich z. B. häufig in Entwicklungs- oder Produktabteilungen, Microservices werden in Architektur- und Entwicklungsteams diskutiert, während Cloud Computing häufig in betriebsnahem Umfeld ein Thema ist. Die Lösungstaktiken haben außerdem ganz unterschiedlichen Einfluss auf die Qualitätsmerkmale guter Software (Tabelle 1). Außerdem bedingen sie sich teilweise gegenseitig oder sind voneinander abhängig.

Die vier Lösungstaktiken

  • Der Agile Lifecycle stellt in der Softwareentwicklung sicher, dass die richtigen Anforderungen möglichst schnell ermittelt, verfeinert und effizient realisiert werden.

  • Die DevOps-Prinzipien ermöglichen eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Architektur, Entwicklung und IT-Betrieb.

  • Microservices unterteilen IT-Systeme in kleinere, unabhängig gestaltbare Komponenten und unterstützen damit ein agiles Systemdesign.

  • Cloud Computing beschleunigt mit seinen verschiedenen Serviceebenen das Bereitstellen von IT-Diensten durch die Servicefähigkeit von Infrastruktur, z. B. dynamischen Plattformen.

Agile ist der erste Schritt

Agile wirkt stark auf die Qualitätsmerkmale „Funktionalität“ und „Benutzbarkeit“. Inkrementelle Softwareentwicklung, der Einsatz crossfunktionaler Teams, das Vermeiden unnötig vieler begonnener Aufgaben und das Verwenden sinnvoll installierter Regeln für Problem- und Lösungskommunikation – alles verpackt in kurze Feedbackzyklen – sorgt für einen effektiven Umgang mit funktionaler Anforderungsunschärfe. Das stärkste Argument für das Erfüllen beider Qualitätsmerkmale ist das regelmäßige und relativ hochfrequente Bereitstellen lauffähiger Software mit zusätzlichen Features, die relevantes Feedback seitens des Kunden und der beabsich...

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