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Java Magazin
Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE

Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE


Ende Oktober fand die diesjährige EclipseCon Europe in Ludwigsburg statt. Die Konferenz fand bereits zum elften Mal statt und ist immer eine sehr gute Möglichkeit, Committer und Contributor von unterschiedlichen Projekten im Eclipse-Universum kennenzulernen. Natürlich geht es aber auch darum, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen, deren Einsatz hoffentlich bald auch im eigenen Projekt möglich ist.

Wie bereits in den Vorjahren fand die diesjährige EclipseCon Europe in Zusammenarbeit mit der OSGi Alliance statt, und so gab es zahlreiche Talks aus beiden Lagern. Insgesamt gab es während der drei Konferenztage – vier, wenn man die Unconference dazu zählt – jeweils sieben parallele Thementracks mit interessanten Sessions. Oft fiel es bei diesem Angebot schwer, sich für einen Talk zu entscheiden. Der Project Quality Track, in dem die Redner interessante Dinge aus dem Bereich des Testens von Eclipse und OSGi ansprachen, war dieses Jahr zum ersten Mal Teil des Themenspektrums.

Unconference: das Treffen der Projekt-Committer

Am Vortag der eigentlichen Konferenz fand die so genannte Unconference statt, auf der sich Interessierte zu ihren Lieblingsthemen austauschen konnten. Lars durfte mithelfen, den Eclipse Platform Summit zu organisieren, bei dem es um die aktuellen Themen in der Eclipse-Platform-Entwicklung ging. Obwohl es eine offene Veranstaltung war, waren die Besucher primär Eclipse Committer, keine normalen Anwender. Neben vielen unabhängigen Entwicklern waren auch Vertreter von Google, IBM und Red Hat anwesend, insgesamt haben etwa zwanzig Leute den Summit besucht.

Der Ideenaustausch war erfreulich anregend. So waren sich die Anwesenden einig, dass einige Subprojekte mehr Unterstützung brauchen und man neue UI-Richtlinien für die Eclipse IDE benötige. Hierbei sollte die Eclipse Platform mit gutem Beispiel vorangehen und sie bestmöglich implementieren. Es wurde zudem angeregt, Dialoge in Eclipse möglichst nicht blockierend zu gestalten. Die ersten Dialoge, etwa der Installationsdialog, wurden dann noch am gleichen Abend umgestellt – während des gemütlichen Zusammensitzens bei einem Bier.

Alles in allem kann man sagen, dass das Eclipse-Platform-Team auf der Unconference gezeigt hat, dass man bei der Entwicklung der Eclipse IDE auf dem richtigen Weg ist.

Eclipse: nicht nur eine IDE

Die Projekte, die unter dem Dach der Eclipse Foundation vereint sind, stehen schon seit längerer Zeit nicht mehr unbedingt unmittelbar im Zusammenhang mit der Eclipse IDE. So war auc...

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Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE

Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE

Ende Oktober fand die diesjährige EclipseCon Europe in Ludwigsburg statt. Die Konferenz fand bereits zum elften Mal statt und ist immer eine sehr gute Möglichkeit, Committer und Contributor von unterschiedlichen Projekten im Eclipse-Universum kennenzulernen. Natürlich geht es aber auch darum, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen, deren Einsatz hoffentlich bald auch im eigenen Projekt möglich ist.

Simon Scholz, Lars Vogel


Ende Oktober fand die diesjährige EclipseCon Europe in Ludwigsburg statt. Die Konferenz fand bereits zum elften Mal statt und ist immer eine sehr gute Möglichkeit, Committer und Contributor von unterschiedlichen Projekten im Eclipse-Universum kennenzulernen. Natürlich geht es aber auch darum, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen, deren Einsatz hoffentlich bald auch im eigenen Projekt möglich ist.

Wie bereits in den Vorjahren fand die diesjährige EclipseCon Europe in Zusammenarbeit mit der OSGi Alliance statt, und so gab es zahlreiche Talks aus beiden Lagern. Insgesamt gab es während der drei Konferenztage – vier, wenn man die Unconference dazu zählt – jeweils sieben parallele Thementracks mit interessanten Sessions. Oft fiel es bei diesem Angebot schwer, sich für einen Talk zu entscheiden. Der Project Quality Track, in dem die Redner interessante Dinge aus dem Bereich des Testens von Eclipse und OSGi ansprachen, war dieses Jahr zum ersten Mal Teil des Themenspektrums.

Unconference: das Treffen der Projekt-Committer

Am Vortag der eigentlichen Konferenz fand die so genannte Unconference statt, auf der sich Interessierte zu ihren Lieblingsthemen austauschen konnten. Lars durfte mithelfen, den Eclipse Platform Summit zu organisieren, bei dem es um die aktuellen Themen in der Eclipse-Platform-Entwicklung ging. Obwohl es eine offene Veranstaltung war, waren die Besucher primär Eclipse Committer, keine normalen Anwender. Neben vielen unabhängigen Entwicklern waren auch Vertreter von Google, IBM und Red Hat anwesend, insgesamt haben etwa zwanzig Leute den Summit besucht.

Der Ideenaustausch war erfreulich anregend. So waren sich die Anwesenden einig, dass einige Subprojekte mehr Unterstützung brauchen und man neue UI-Richtlinien für die Eclipse IDE benötige. Hierbei sollte die Eclipse Platform mit gutem Beispiel vorangehen und sie bestmöglich implementieren. Es wurde zudem angeregt, Dialoge in Eclipse möglichst nicht blockierend zu gestalten. Die ersten Dialoge, etwa der Installationsdialog, wurden dann noch am gleichen Abend umgestellt – während des gemütlichen Zusammensitzens bei einem Bier.

Alles in allem kann man sagen, dass das Eclipse-Platform-Team auf der Unconference gezeigt hat, dass man bei der Entwicklung der Eclipse IDE auf dem richtigen Weg ist.

Eclipse: nicht nur eine IDE

Die Projekte, die unter dem Dach der Eclipse Foundation vereint sind, stehen schon seit längerer Zeit nicht mehr unbedingt unmittelbar im Zusammenhang mit der Eclipse IDE. So war auc...

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